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MÄRKTE USA/Schwach - Stimmung für KI-Aktien weiter eingetrübt

DJ MÄRKTE USA/Schwach - Stimmung für KI-Aktien weiter eingetrübt

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Angeführt von Technologieaktien ist es am Freitag an der Wall Street nach einem verhaltenen Start deutlicher nach unten gegangen. Nachdem am Donnerstag Oracle die Stimmung für Technologieaktien - insbesondere solche mit KI-Bezug - gedrückt hatte, sorgte Broadcom für eine weitere Stimmungseintrübung. Der Halbleiterhersteller schnitt im vierten Quartal zwar besser ab als gedacht, kam allerdings mit seinem Umsatzausblick gegen sehr hohe Erwartungen am Markt nicht an.

Der eng gefasste Dow-Jones-Index, in dem Technologietitel eher unterrepräsentiert sind, kam mit einem Minus von 0,5 Prozent auf 48.458 Punkte glimpflich davon. Zumal er auch am Vortag erst auf ein Rekordhoch gestiegen war. Der breite S&P-500-Index gab um 1,1 Prozent nach, die Nasdaq-Indizes rutschten um bis zu 1,9 Prozent ab. Nach ersten Angaben gab es an der Nyse 893 (Donnerstag: 1.843) Kursgewinner und 1.865 (933) Kursverlierer. Unverändert schlossen 66 (53) Titel.

Am Rentenmarkt ging die Berg- und Talfahrt innerhalb der jüngsten Renditespanne von etwa 4,05 und 4,20 Prozent bei den zehnjährigen Anleihen weiter. Sie stieg um 4 Basispunkte auf 4,19 Prozent. Dazu trugen auch falkenhafte Aussagen der Präsidentin der Fed-Filiale Cleveland bei. Beth Hammack, die 2026 wieder stimmberechtigt sein wird, sagte, sie bevorzuge angesichts einer langen Phase erhöhter Inflation einen etwas restriktiveren Kurs.

Der Dollar konnte sich trotz der höheren Marktzinsen allenfalls stabilisieren, nachdem er an den beiden Vortagen deutlicher nachgegeben hatte. Der Euro kostete zuletzt im US-Handel 1,1744 Dollar. Der Dollar litt zuletzt auch unter der Spekulation, dass Trump-Favorit Kevin Hassett, zugleich Trumps Wirtschaftsberater, der nächste Notenbankchef werden könnte. Weil Hassett als sehr Trump-loyal gilt, könnte er möglicherweise dessen Forderungen nach niedrigeren Zinsen nachkommen. Dazu sagte Trump am Berichtstag, der nächste Fed-Vorsitzende sollte sich mit ihm über die Zinssätze beraten.

Der Goldpreis legte um ein halbes Prozent zu auf 4.299 Dollar. Bei den Ölpreisen tat sich wenig, sie fielen leicht. Weiter dominierten Sorgen über ein Überangebot. Zudem verringerten Bemühungen um ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine die geopolitische Prämie, hieß es.

Für die Broadcom-Aktie ging es um 11,4 Prozent abwärts. Broadcom-CEO Hock Tan hatte in einer Telefonkonferenz gesagt, man habe einen KI-Auftragsbestand über 73 Milliarden Dollar, die in den nächsten sechs Quartalen ausgeliefert werden sollten. Dies sorgte aber eher für Enttäuschung und konnte von Tan auch nicht durch den Hinweis geradegebogen werden, dass die Zahl ein "Minimum" darstelle.

Generell hege der Markt Bedenken, wie abhängig die großen Chiphersteller von den Aufträgen des ChatGPT-Entwicklers OpenAI seien, einem Verluste schreibenden Startup, hieß es im Handel mit Blick auf die Schwäche von KI-Aktien. AMD und Nvidia verloren 3,3 bzw. 2,4 Prozent. Für Intel ging es um 4,3 Prozent nach unten, für Alphabet um 1,0 Prozent.

Oracle gaben nach dem kräftigen Rücksetzer vom Vortag um weitere 4,5 Prozent nach. Hier belasteten weiter die geplanten sehr hohen KI-Investitionen, während Oracle zugleich mit der Gewinnentwicklung nicht überzeugt.

Lululemon Athletica machten einen Satz um 9,6 Prozent. Der Sportbekleidungshändler übertraf mit seinen Drittquartalszahlen die Markterwartungen und kündigte außerdem einen Wechsel an der Spitze an. Laut den Analysten von Jefferies ist ein Wechsel an der Spitze überfällig gewesen. Unter dem bisherigen Chef sei Lululemon vom Weg abgekommen. Uneinheitliches Design und die Expansion in nicht zum Kerngeschäft gehörende Kategorien hätten die Kernidentität beeinträchtigt.

T-Mobile US gaben nach Anfangsgewinnen minimal nach. Das Unternehmen plant, bis Ende 2026 Aktien für bis zu 14,6 Milliarden Dollar zurückzukaufen. Die Aktie des Möbelhändlers RH zog um 5,7 Prozent an, gestützt von einer starken Umsatzentwicklung.

Ein Kursfeuerwerk gab es bei Cannabis-Aktien mit Berichten, Präsident Trump wolle eine Neueinstufung von Cannabis als Droge der Kategorie III fordern. Analyst Aaron Grey von AllanceGlobalPartners: "Das wäre die bemerkenswerteste Cannabis-Reform seit Jahrzehnten und würde unserer Ansicht nach die Bühne für eine Reihe zusätzlicher Katalysatoren bereiten, darunter die Legalisierung von Cannabis in weiteren Bundesstaaten......" . Tilray schossen um 44,1 Prozent nach oben, Canopy Growth um 54,0, Aurora um 18,7 und Cronos um 14,7 Prozent.

Die Aktie des Tesla-Rivalen Rivian verteuerte sich um 12,1 Prozent. Das Unternehmen plant die Herstellung eines eigenen KI-Chips für seine selbstfahrenden Fahrzeuge. Tesla legten um 2,7 Prozent zu.

INDEX     zuletzt    +/- %  absolut +/- % YTD 
DJIA     48.458,05    -0,5%  -245,96   +14,5% 
S&P-500    6.827,41    -1,1%   -73,59   +17,3% 
NASDAQ Comp 23.195,17    -1,7%  -398,69   +22,2% 
NASDAQ 100  25.196,73    -1,9%  -489,95   +22,2% 
 
 
DEVISEN    zuletzt    +/- %    0:00 Do, 18:25  % YTD 
EUR/USD     1,1742    +0,0%   1,1740   1,1759  +13,3% 
EUR/JPY     183,01    +0,2%   182,59   182,47  +12,1% 
EUR/CHF     0,9347    +0,2%   0,9330   0,9324  -0,6% 
EUR/GBP     0,8783    +0,2%   0,8766   0,8758  +5,9% 
USD/JPY     155,87    +0,2%   155,54   155,18  -1,1% 
GBP/USD     1,3368    -0,2%   1,3392   1,3426  +7,0% 
USD/CNY     7,0655    +0,1%   7,0610   7,0641  -2,1% 
USD/CNH     7,0543    +0,1%   7,0505   7,0495  -3,9% 
AUS/USD     0,6653    -0,2%   0,6663   0,6674  +7,7% 
Bitcoin/USD 90.172,15    -2,5% 92.461,15 90.164,15  -2,4% 
 
ROHÖL     zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex    57,49    57,60   -0,2%   -0,11  -19,7% 
Brent/ICE    61,19    61,28   -0,1%   -0,09  -17,9% 
 
 
METALLE    zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold     4.301,08   4.279,00   +0,5%   22,08  +63,1% 
Silber      61,96    63,58   -2,5%   -1,61 +119,8% 
Platin    1.489,63   1.445,55   +3,0%   44,08  +65,1% 
Kupfer      5,28     5,43   -2,6%   -0,14  +28,6% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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December 12, 2025 16:20 ET (21:20 GMT)

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