Ein historischer Angebotsschock trifft Energie, Lieferketten und Realwirtschaft gleichzeitig. Warum Geldpolitik diesmal keine Lösung bieten kann. Die sich derzeit anbahnende Krise könnte historisch werden. Noch nie in der modernen Wirtschaftsgeschichte war ein derart großer Teil der globalen Ölnachfrage (aktuell rund 14%) gleichzeitig blockiert. Erste Symptome zeigen sich bereits: In Südostasien bilden sich lange Schlangen vor Tankstellen, in Australien melden Medien Hunderte Stationen ohne Diesel. Anders als frühere Verwerfungen trifft die aktuelle Entwicklung zentrale Versorgungsstränge der Weltwirtschaft: Energie, Chemie und Logistik gleichzeitig und mit voller Wucht. Die Internationale Handelskammer (ICC) warnt bereits vor der größten industriellen Krise unserer Lebenszeit. Angebotsschock statt Nachfrageschwäche Die Dimension dieser Krise unterscheidet sich fundamental ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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