DJ SENTIMENT/Mehr als die Hälfte der US-Privatanleger bärisch
DOW JONES--Die Stimmung der Privatanleger dies- und jenseits des Atlantiks entwickelt sich weiter nicht synchron. Nachdem die Nachrichtenlage rund um den Nahost-Krieg seit Wochen für eine hohe Volatilität an den Aktinemärkten gesorgt hat, ist beeindruckend, dass doch so wenig Investoren von der Seitenlinie dem Geschehen an den Börsen zusehen. In den USA sind es momentan gerade einmal 15 Prozent, während der historische Durchschnitt mit 31,5 Prozent deutlich darüber liegt.
Mit 51,4 Prozent ist momentan mehr als die Hälfte der US-Privatanleger bärisch, hier liegt der historische Schnitt mit 31 Prozent deutlich darunter. Seit Wochen ist zu erkennen, dass auf fallende Kurse gesetzt wird. Wie aus der wöchentlichen AAII Sentiment Survey per 1. April hervorgeht, stieg in den USA der Anteil der Bären auf 51,4 nach 49,8 Prozent. Der Anteil der Optimisten legte mit 33,6 nach 32,1 Prozent leicht zu. Das Lager der neutral gestimmten Privatanleger fiel von 18,1 auf nur noch 15 Prozent.
Eine entgegengesetzte Entwicklung findet unter Privatanlegern in Deutschland statt, hier setzt die Hälfte auf steigende Kurse. Wie der wöchentlichen Sentiment-Umfrage der Deutschen Börse zu entnehmen ist, legt der Bullenanteil um 2 Punkte auf 50 Prozent zu. Das Bärenlager geht leicht um 3 Punkte auf nun 33 Prozent zurück. Der Anteil der Neutralen stieg um einen Punkt auf 17 Prozent.
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April 02, 2026 04:21 ET (08:21 GMT)
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