München/Berlin (ots) -
Animal Equality zieht mit weltweiter Kampagne gegen die Käfighaltung in der US-Lieferkette des internationalen Unternehmens Kroger die Mytheresa-Aufsichtsratsvorsitzende Nora Aufreiter zur Verantwortung.
Die international tätige Tierschutzorganisation Animal Equality protestierte heute in Aschheim bei München sowie in Mailand, London und Barcelona, um auf die Rolle des Kroger-Aufsichtsratsmitglieds Nora Aufreiter aufmerksam zu machen. Aufreiter sitzt neben ihrer Funktion als Aufsichtsratsvorsitzende von LuxExperience, der Muttergesellschaft des Münchner Luxusmode-Händlers Mytheresa, auch im Aufsichtsrat von Kroger, dem zweitgrößten Lebensmitteleinzelhändler der USA, und verantwortet dort, dass noch immer Millionen Hühner in Käfigen gehalten werden.
Bereits 2016 hatte Kroger versprochen, bis Ende 2025 vollständig auf Eier aus Käfighaltung zu verzichten. Dieses Versprechen hat der Lebensmittelgigant gebrochen. Statt 100 Prozent käfigfreie Haltung bis 2025 strebt Kroger nun lediglich 70 Prozent bis 2030 an - ohne einen Plan, die Käfighaltung jemals vollständig zu beenden. Bis zu 40 Millionen Hühner pro Jahr werden in den US-Lieferketten des Unternehmens in Käfigen gehalten. Jedes Tier hat weniger Platz als ein DIN-A4-Blatt. Die Tiere können ihre Flügel nicht ausbreiten, nicht laufen und kein natürliches Verhalten ausleben.
"Nora Aufreiter trägt als Aufsichtsratsmitglied von Kroger Mitverantwortung für das Leid von Millionen Hennen in Käfighaltung. Wir erwarten, dass sie sich öffentlich für ein Ende dieser Praktiken einsetzt - und von LuxExperience als Mytheresa-Muttergesellschaft, dass sie sich klar von der Tierquälerei bei Kroger distanziert", fordert Vanessa Raith, Direktorin von Animal Equality Deutschland. Mytheresa präsentiert sich öffentlich als verantwortungsvolle Luxusmodemarke mit Fokus auf Nachhaltigkeit. Doch die Tierschützer*innen stellen dieses Image infrage, solange das Unternehmen eine Aufsichtsratsvorsitzende akzeptiert, die bei Kroger mitverantwortet, dass Millionen Tiere in Käfigen eingesperrt bleiben.
Mit mehreren Protestaktionen am heutigen Tag haben Aktivist*innen von Animal Equality das deutlich gemacht. Laute Rufe wie "Käfige gehören abgeschafft" waren rund um Unternehmenssitze in Aschheim bei München sowie in Mailand, London und Barcelona zu hören, die mit Krogers Aufsichtsratsmitglied Aufreiter in Verbindung stehen. In Deutschland fand der Protest am Hauptsitz der Luxus-E-Commerce-Plattform Mytheresa statt.
Während in Deutschland die Käfighaltung von Hühnern in der Eierindustrie aus Tierschutzgründen bereits verboten ist, setzt Kroger in den USA weiterhin auf diese umstrittene Haltungsform. In zehn US-Bundesstaaten wurde die Käfighaltung mittlerweile als illegal erklärt. Auch direkte Mitbewerber von Kroger haben sich verpflichtet, Käfighaltung zu beenden. Doch Kroger ignoriert diese Entwicklung und hinkt bei den Tierschutzstandards hinterher - und Nora Aufreiter trägt dafür Mitverantwortung.
Die Protestaktionen von Animal Equality sind der Auftakt einer globalen Kampagne gegen die Käfighaltung bei Kroger. Die Organisation zieht dabei sowohl dessen Vorstand und Aufsichtsrat zur Verantwortung als auch Unternehmen wie Mytheresa, die Aufsichtsratsmitglieder beschäftigen, die für die Käfighaltung bei Kroger mitverantwortlich sind. Animal Equality macht deutlich: Unternehmen, die behaupten, verantwortungsvoll zu handeln, müssen Tierquälerei ernst nehmen und entsprechend handeln.
Weitere Aktionen in Deutschland und weltweit sind für die kommenden Monate bereits geplant.
Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Kampagnenseite (https://animalequality.de/kampagne/kroger). Wir stehen Ihnen jederzeit für Rückfragen und Gespräche zur Verfügung. Wenden Sie sich gerne an unseren Pressekontakt Till Hartmann via E-Mail an presse@animalequality.de oder melden Sie sich telefonisch unter +49 (0)176 3004 0892.
Fotos und weitere Informationen:
Pressekit (https://drive.google.com/drive/folders/1Oc8EceCEUR5dk_sNW0SDKBemVbwdrOBu?usp=drive_link)
Bildnachweis: Animal Equality / Abbildungen beispielhaft. Es handelt sich um Symbolbilder, die typische Zustände in der Käfighaltung von Hühnern darstellen.
Nur für redaktionelle Berichterstattung im Zusammenhang mit der Kampagne gegen Kroger von Animal Equality.
Über Animal Equality
Animal Equality wurde 2006 von Sharon Núñez, Javier Moreno und Jose Valle in Spanien gegründet und ist heute eine der weltweit effektivsten Tierschutzorganisationen. Gemeinsam mit Gesellschaft, Politik und Unternehmen arbeiten wir in acht Ländern auf vier Kontinenten für eine Welt, in der alle Tiere respektiert und vor Ausbeutung geschützt werden. Zudem unterstützt Animal Equality mit der Plattform Love Veg (https://loveveg.de/) zahlreiche Menschen bei ihrer Ernährungsumstellung und bietet unter anderem kostenfreie pflanzliche Kochbücher an. Animal Equality setzt sich durch Aufklärungsarbeit, Unternehmenskampagnen und die Veröffentlichung von Undercover-Recherchen dafür ein, die Grausamkeit gegenüber landwirtschaftlich genutzten Tieren zu beenden. Ebenso strebt Animal Equality Fortschritte für Tiere auf rechtlicher Ebene an.
Pressekontakt Animal Equality:
Animal Equality Germany e.V.
Till Hartmann
presse@animalequality.de
+49 (0)176 30040892
Original-Content von: Animal Equality Germany e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/181638/6274890
Animal Equality zieht mit weltweiter Kampagne gegen die Käfighaltung in der US-Lieferkette des internationalen Unternehmens Kroger die Mytheresa-Aufsichtsratsvorsitzende Nora Aufreiter zur Verantwortung.
Die international tätige Tierschutzorganisation Animal Equality protestierte heute in Aschheim bei München sowie in Mailand, London und Barcelona, um auf die Rolle des Kroger-Aufsichtsratsmitglieds Nora Aufreiter aufmerksam zu machen. Aufreiter sitzt neben ihrer Funktion als Aufsichtsratsvorsitzende von LuxExperience, der Muttergesellschaft des Münchner Luxusmode-Händlers Mytheresa, auch im Aufsichtsrat von Kroger, dem zweitgrößten Lebensmitteleinzelhändler der USA, und verantwortet dort, dass noch immer Millionen Hühner in Käfigen gehalten werden.
Bereits 2016 hatte Kroger versprochen, bis Ende 2025 vollständig auf Eier aus Käfighaltung zu verzichten. Dieses Versprechen hat der Lebensmittelgigant gebrochen. Statt 100 Prozent käfigfreie Haltung bis 2025 strebt Kroger nun lediglich 70 Prozent bis 2030 an - ohne einen Plan, die Käfighaltung jemals vollständig zu beenden. Bis zu 40 Millionen Hühner pro Jahr werden in den US-Lieferketten des Unternehmens in Käfigen gehalten. Jedes Tier hat weniger Platz als ein DIN-A4-Blatt. Die Tiere können ihre Flügel nicht ausbreiten, nicht laufen und kein natürliches Verhalten ausleben.
"Nora Aufreiter trägt als Aufsichtsratsmitglied von Kroger Mitverantwortung für das Leid von Millionen Hennen in Käfighaltung. Wir erwarten, dass sie sich öffentlich für ein Ende dieser Praktiken einsetzt - und von LuxExperience als Mytheresa-Muttergesellschaft, dass sie sich klar von der Tierquälerei bei Kroger distanziert", fordert Vanessa Raith, Direktorin von Animal Equality Deutschland. Mytheresa präsentiert sich öffentlich als verantwortungsvolle Luxusmodemarke mit Fokus auf Nachhaltigkeit. Doch die Tierschützer*innen stellen dieses Image infrage, solange das Unternehmen eine Aufsichtsratsvorsitzende akzeptiert, die bei Kroger mitverantwortet, dass Millionen Tiere in Käfigen eingesperrt bleiben.
Mit mehreren Protestaktionen am heutigen Tag haben Aktivist*innen von Animal Equality das deutlich gemacht. Laute Rufe wie "Käfige gehören abgeschafft" waren rund um Unternehmenssitze in Aschheim bei München sowie in Mailand, London und Barcelona zu hören, die mit Krogers Aufsichtsratsmitglied Aufreiter in Verbindung stehen. In Deutschland fand der Protest am Hauptsitz der Luxus-E-Commerce-Plattform Mytheresa statt.
Während in Deutschland die Käfighaltung von Hühnern in der Eierindustrie aus Tierschutzgründen bereits verboten ist, setzt Kroger in den USA weiterhin auf diese umstrittene Haltungsform. In zehn US-Bundesstaaten wurde die Käfighaltung mittlerweile als illegal erklärt. Auch direkte Mitbewerber von Kroger haben sich verpflichtet, Käfighaltung zu beenden. Doch Kroger ignoriert diese Entwicklung und hinkt bei den Tierschutzstandards hinterher - und Nora Aufreiter trägt dafür Mitverantwortung.
Die Protestaktionen von Animal Equality sind der Auftakt einer globalen Kampagne gegen die Käfighaltung bei Kroger. Die Organisation zieht dabei sowohl dessen Vorstand und Aufsichtsrat zur Verantwortung als auch Unternehmen wie Mytheresa, die Aufsichtsratsmitglieder beschäftigen, die für die Käfighaltung bei Kroger mitverantwortlich sind. Animal Equality macht deutlich: Unternehmen, die behaupten, verantwortungsvoll zu handeln, müssen Tierquälerei ernst nehmen und entsprechend handeln.
Weitere Aktionen in Deutschland und weltweit sind für die kommenden Monate bereits geplant.
Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Kampagnenseite (https://animalequality.de/kampagne/kroger). Wir stehen Ihnen jederzeit für Rückfragen und Gespräche zur Verfügung. Wenden Sie sich gerne an unseren Pressekontakt Till Hartmann via E-Mail an presse@animalequality.de oder melden Sie sich telefonisch unter +49 (0)176 3004 0892.
Fotos und weitere Informationen:
Pressekit (https://drive.google.com/drive/folders/1Oc8EceCEUR5dk_sNW0SDKBemVbwdrOBu?usp=drive_link)
Bildnachweis: Animal Equality / Abbildungen beispielhaft. Es handelt sich um Symbolbilder, die typische Zustände in der Käfighaltung von Hühnern darstellen.
Nur für redaktionelle Berichterstattung im Zusammenhang mit der Kampagne gegen Kroger von Animal Equality.
Über Animal Equality
Animal Equality wurde 2006 von Sharon Núñez, Javier Moreno und Jose Valle in Spanien gegründet und ist heute eine der weltweit effektivsten Tierschutzorganisationen. Gemeinsam mit Gesellschaft, Politik und Unternehmen arbeiten wir in acht Ländern auf vier Kontinenten für eine Welt, in der alle Tiere respektiert und vor Ausbeutung geschützt werden. Zudem unterstützt Animal Equality mit der Plattform Love Veg (https://loveveg.de/) zahlreiche Menschen bei ihrer Ernährungsumstellung und bietet unter anderem kostenfreie pflanzliche Kochbücher an. Animal Equality setzt sich durch Aufklärungsarbeit, Unternehmenskampagnen und die Veröffentlichung von Undercover-Recherchen dafür ein, die Grausamkeit gegenüber landwirtschaftlich genutzten Tieren zu beenden. Ebenso strebt Animal Equality Fortschritte für Tiere auf rechtlicher Ebene an.
Pressekontakt Animal Equality:
Animal Equality Germany e.V.
Till Hartmann
presse@animalequality.de
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