NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Mittwoch etwas stabilisiert. Im New Yorker Handel kostete die Gemeinschaftswährung zuletzt 1,1634 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1600 (Dienstag: 1,1620) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,8620 (0,8605) Euro gekostet.
Die deutlich gesunkenen Ölpreise stützten den Euro. Der Iran-Krieg und die Notierungen für den wichtigen Rohstoff bleiben an den Märkten die dominierenden Themen. Zwar sind laut US-Präsident Donald Trump die Verhandlungen mit dem Iran in der "Endphase". Noch ist eine nachhaltige Öffnung der vor allem für Energietransporte wichtigen Meeresstraße von Hormus aber nicht in Sicht.
Die Inflationssorgen an den Anleihemärkten nahmen zuletzt zu. In Deutschland stiegen die Erzeugerpreise im April wegen der Folgen des Iran-Kriegs so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr - und deutlicher als von Volkswirten erwartet. In der Eurozone legte die Inflationsrate im vergangenen Monat laut einer zweiten Schätzung auf 3,0 Prozent zu. Die EZB strebt auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von zwei Prozent an. Die Erwartung, dass die EZB im Mai die Leitzinsen anheben dürfte, verhinderte jüngst deutlichere Verluste beim Euro./jsl/gl/he
