MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Energietechnikkonzern Siemens Energy hat am Mittwoch die anlässlich der Zahlenvorlage Mitte Mai angekündigte Aufstockung seines Aktienrückkaufprogramms beschlossen. Bis zum 30. September sollen für bis zu eine Milliarde Euro eigene Papiere erworben werden, teilte das Unternehmen mit. Verwendet werden sollen die Aktien für Vergütungs- bzw. Belegschaftsprogramme. Der Rest soll eingezogen werden.
Den Schritt hatte das Unternehmen im Mai mit den positiven Mittelzuflüssen begründet. Damit erhöhen sich die gesamten Ausschüttungen an die Aktionäre 2025/26 (per Ende September) auf bis zu 3,6 Milliarden Euro, wie es geheißen hatte. Siemens Energy hat im laufenden Geschäftsjahr den Angaben zufolge bereits rund 2,4 Milliarden Euro über Dividenden und Aktienrückkäufe an seine Aktionäre zurückfließen lassen. Im vergangenen November hatte Siemens Energy Aktienrückkäufe über insgesamt bis zu sechs Milliarden Euro bis 2028 angekündigt.
Die Geschäfte laufen derzeit bei dem Konzern rund, der bereits Ende April dank einer robusten Nachfrage deutliche Zuwächse bei Umsatz und Gewinn veröffentlicht und die Jahresprognose erhöht hatte. Der Krieg im Nahen Osten hat sich dabei den Angaben zufolge bislang nur sehr begrenzt auf Auftragseingang, Umsatz und Rentabilität ausgewirkt./he/tih




