Osnabrück (ots) -
Fernsehmoderatorin Andrea Kiewel warnt angesichts der Gewalt im Nahen Osten vor einer pauschalen Verurteilung der Menschen: "Der Krieg macht was mit einem, auf allen Seiten. Und alles hat sich verändert", sagte Kiewel der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz). Trotz der persönlichen Bedrohung und des Raketenbeschusses in ihrer Wahlheimat Tel Aviv plädiert die 61-Jährige für Differenzierung: "Mich entsetzt es, wenn nicht mehr zwischen den Menschen in Israel und der Regierung unterschieden wird."
Die ZDF-"Fernsehgarten"-Moderatorin gab zudem einen Einblick in ihre psychische Belastung. "Mein Mann ist nicht bei der Armee, er ist Ingenieur. Aber als Reservist musste er nach dem 7. Oktober 2023, nach dem Überfall der Hamas auf Israel, in den Kriegseinsatz. Wir hatten oft gar keinen Kontakt", so Kiewel. Das Durchhalten sei eine immense mentale Herausforderung: "Die Israelis haben ein eigenes Mindset. Es hat einem gut zu gehen und man hat tapfer zu sein. Für mich war das hart."
"Wir wohnen im fünften Stock und bei Alarm müssen wir runter in den Schutzbunker. Vorher gibt es eine Push-Meldung aufs Telefon mit einem ganz miesen Ton, damit man nachts auch wach wird", so die Moderatorin. Auf die Frage, ob sie bei der Begegnung mit arabisch wirkenden Menschen in Deutschland über Antisemitismus nachdenke, sagte Kiewel klar: "Nein, überhaupt nicht."
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Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/58964/6303294
Fernsehmoderatorin Andrea Kiewel warnt angesichts der Gewalt im Nahen Osten vor einer pauschalen Verurteilung der Menschen: "Der Krieg macht was mit einem, auf allen Seiten. Und alles hat sich verändert", sagte Kiewel der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz). Trotz der persönlichen Bedrohung und des Raketenbeschusses in ihrer Wahlheimat Tel Aviv plädiert die 61-Jährige für Differenzierung: "Mich entsetzt es, wenn nicht mehr zwischen den Menschen in Israel und der Regierung unterschieden wird."
Die ZDF-"Fernsehgarten"-Moderatorin gab zudem einen Einblick in ihre psychische Belastung. "Mein Mann ist nicht bei der Armee, er ist Ingenieur. Aber als Reservist musste er nach dem 7. Oktober 2023, nach dem Überfall der Hamas auf Israel, in den Kriegseinsatz. Wir hatten oft gar keinen Kontakt", so Kiewel. Das Durchhalten sei eine immense mentale Herausforderung: "Die Israelis haben ein eigenes Mindset. Es hat einem gut zu gehen und man hat tapfer zu sein. Für mich war das hart."
"Wir wohnen im fünften Stock und bei Alarm müssen wir runter in den Schutzbunker. Vorher gibt es eine Push-Meldung aufs Telefon mit einem ganz miesen Ton, damit man nachts auch wach wird", so die Moderatorin. Auf die Frage, ob sie bei der Begegnung mit arabisch wirkenden Menschen in Deutschland über Antisemitismus nachdenke, sagte Kiewel klar: "Nein, überhaupt nicht."
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