DJ Paramount bietet EU Zugeständnisse für Genehmigung von Warner-Deal an
Von Edith Hancock
DOW JONES--Paramount Skydance hat der Fusionskontrollbehörde der Europäischen Union (EU) Zugeständnisse angeboten, um Wettbewerbsbedenken im Zusammenhang mit seiner geplanten 81 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme von Warner Bros Discovery auszuräumen.
Die Europäische Kommission bestätigte am Mittwoch den Eingang von entsprechenden Vorschlägen. Damit gelte für die Behörde nun eine neue vorläufige Frist bis zum 22. Juli, um ihre Untersuchung abzuschließen. Die Unternehmen haben diese Zugeständnisse laut der Webseite der Brüsseler Behörde am Dienstag eingereicht. Die Kommission machte keine näheren Angaben dazu, was sie konkret angeboten haben.
Paramount teilte mit, man arbeite seit acht Monaten konstruktiv mit der Kommission zusammen und sei zuversichtlich, dass sein Vorschlag "etwaige in der vorläufigen Bewertung der Europäischen Kommission geäußerte Bedenken direkt und umfassend ausräumt und den Weg für eine rechtzeitige Genehmigung unterstützt".
Die Transaktion wird zudem im Rahmen der EU-Vorschriften für ausländische Subventionen geprüft, da der staatliche Investitionsfonds Saudi-Arabiens, die Qatar Investment Authority und die L'imad Holding Company aus Abu Dhabi das Übernahmeangebot von Paramount unterstützen. Auch Großbritannien prüft die Übernahme. Die britische Kulturministerin Lisa Nandy erklärte am Dienstag, dass sie aus Gründen des öffentlichen Interesses intervenieren könnte.
Der Wert der Transaktion Deals beläuft sich inklusive Schulden auf 110 Milliarden Dollar.
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