Vaduz (ots) -
Regierungschefin Brigitte Haas vertrat Liechtenstein in ihrer Funktion als IWF-Gouverneurin am 29. und 30. Juni 2026 beim Treffen der Stimmrechtsgruppe beim Internationalen Währungsfonds.
Die von der Schweiz geleitete Stimmrechtsgruppe bei den Bretton-Woods-Institutionen trifft sich alle zwei Jahre ausserhalb von Washington D.C. in einem der neun Länder der Stimmrechtsgruppe. Dabei nehmen jeweils die Gouverneure sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der Finanzministerien und Zentralbanken der Länder, der Institutionen und von akademischen Partnern teil. In diesem Jahr fand das Treffen im Stimmrechtsgruppenmitglied Usbekistan statt, dem bevölkerungsreichsten Land Zentralasiens.
Im Rahmen des Treffens fanden eine Reihe von bilateralen Gesprächen statt. Unter anderem tauschte sich Regierungschefin Brigitte Haas mit dem stellvertretenden Premierminister und Finanzminister von Usbekistan, Jamshid Kuchkarov, dem Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank, Martin Schlegel, dem Stellvertretenden Managing Director des IWF, Bo Li, dem Chefökonomen der britischen Zentralbank Bank of England, Huw Pill, und mit Cédric Tille, Professor des Geneva Graduate Institute, jeweils bilateral aus. Zudem sind die informellen Gespräche, unter anderem mit den Leitern des Büros der Stimmrechtsgruppe, den Vertretern der schweizerischen Staatssekretariate für Wirtschaft (SECO) und für Internationale Finanzfragen (SIF), den Vertretern des polnischen Finanzministeriums und der polnischen Zentralbank und der anderen Länder der Stimmrechtsgruppe von grosser Bedeutung.
Es fanden eine Reihe von thematischen Foren zu geld- und handelspolitischen Fragen statt. Regierungschefin Haas sprach an einer Podiumsdiskussion zu regionaler und globaler Kooperation über die Erfahrungen der exportorientierten liechtensteinischen Volkswirtschaft. "Der gemeinsame Einsatz für regelbasierten Handel und gute wirtschaftliche Partnerschaften, sind alles wesentliche Erfolgsfaktoren für kleine und offene Volkswirtschaften wie Liechtenstein", so Regierungschefin Haas. Sie unterstrich weiter, dass wirtschaftliche Resilienz, stabile öffentliche Finanzen und ein regelbasierter internationaler Ordnungsrahmen zentrale Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum sind.
Die Stimmrechtsgruppen beim IWF
Die Mitgliedsländer beim IWF sind jeweils einer von derzeit 25 Stimmrechtsgruppen zugeteilt, die sie gegenüber dem IWF vertreten und damit eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen den nationalen Behörden und dem IWF einnehmen. Dies betrifft sowohl das Tagesgeschäft, die Behandlung der Artikel-IV-Konsultationen als auch Entscheide über Unterstützungsprogramme des IWF. Liechtenstein gehört der von der Schweiz und Polen geleiteten schweizerischen Stimmrechtsgruppe an, wie acht weitere Länder aus Europa und Zentralasien.
Pressekontakt:
Ministerium für Präsidiales und Finanzen
Eve Beck, Generalsekretärin
eve.beck@regierung.li
T +423 236 74 37
Original-Content von: Fürstentum Liechtenstein, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100000148/100941085
Regierungschefin Brigitte Haas vertrat Liechtenstein in ihrer Funktion als IWF-Gouverneurin am 29. und 30. Juni 2026 beim Treffen der Stimmrechtsgruppe beim Internationalen Währungsfonds.
Die von der Schweiz geleitete Stimmrechtsgruppe bei den Bretton-Woods-Institutionen trifft sich alle zwei Jahre ausserhalb von Washington D.C. in einem der neun Länder der Stimmrechtsgruppe. Dabei nehmen jeweils die Gouverneure sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der Finanzministerien und Zentralbanken der Länder, der Institutionen und von akademischen Partnern teil. In diesem Jahr fand das Treffen im Stimmrechtsgruppenmitglied Usbekistan statt, dem bevölkerungsreichsten Land Zentralasiens.
Im Rahmen des Treffens fanden eine Reihe von bilateralen Gesprächen statt. Unter anderem tauschte sich Regierungschefin Brigitte Haas mit dem stellvertretenden Premierminister und Finanzminister von Usbekistan, Jamshid Kuchkarov, dem Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank, Martin Schlegel, dem Stellvertretenden Managing Director des IWF, Bo Li, dem Chefökonomen der britischen Zentralbank Bank of England, Huw Pill, und mit Cédric Tille, Professor des Geneva Graduate Institute, jeweils bilateral aus. Zudem sind die informellen Gespräche, unter anderem mit den Leitern des Büros der Stimmrechtsgruppe, den Vertretern der schweizerischen Staatssekretariate für Wirtschaft (SECO) und für Internationale Finanzfragen (SIF), den Vertretern des polnischen Finanzministeriums und der polnischen Zentralbank und der anderen Länder der Stimmrechtsgruppe von grosser Bedeutung.
Es fanden eine Reihe von thematischen Foren zu geld- und handelspolitischen Fragen statt. Regierungschefin Haas sprach an einer Podiumsdiskussion zu regionaler und globaler Kooperation über die Erfahrungen der exportorientierten liechtensteinischen Volkswirtschaft. "Der gemeinsame Einsatz für regelbasierten Handel und gute wirtschaftliche Partnerschaften, sind alles wesentliche Erfolgsfaktoren für kleine und offene Volkswirtschaften wie Liechtenstein", so Regierungschefin Haas. Sie unterstrich weiter, dass wirtschaftliche Resilienz, stabile öffentliche Finanzen und ein regelbasierter internationaler Ordnungsrahmen zentrale Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum sind.
Die Stimmrechtsgruppen beim IWF
Die Mitgliedsländer beim IWF sind jeweils einer von derzeit 25 Stimmrechtsgruppen zugeteilt, die sie gegenüber dem IWF vertreten und damit eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen den nationalen Behörden und dem IWF einnehmen. Dies betrifft sowohl das Tagesgeschäft, die Behandlung der Artikel-IV-Konsultationen als auch Entscheide über Unterstützungsprogramme des IWF. Liechtenstein gehört der von der Schweiz und Polen geleiteten schweizerischen Stimmrechtsgruppe an, wie acht weitere Länder aus Europa und Zentralasien.
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