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Pictet: Barometer Juli 2026

Juli 2026 -

Aktienrallye setzt sich fort, da Stagflationsrisiken nachlassen

Der Inflationsdruck wird voraussichtlich nachlassen, da die USA und der Iran Fortschritte bei einem Friedensabkommen erzielen. Die Ölmärkte könnten sich so wieder stabilisieren, sodass Aktien ihre jüngsten Kursgewinne weiter ausbauen dürften.

Asset-Allocation: Wir bleiben bei Aktien optimistisch

Nach dem Ausverkauf infolge des Irankriegs, in den die USA Ende Februar eingetreten waren, haben sich die Aktienmärkte kräftig erholt. Ein gesundes Wirtschaftswachstum, starke Unternehmensgewinne und die Aussichten auf einen von KI beflügelten Produktivitätsanstieg haben die steigenden Aktienkurse in den letzten Wochen zusätzlich getragen.

Das Ausmass der Rallye - nicht zuletzt der fulminante Quartalsgewinn von 80% beim Philadelphia Stock Exchange Semiconductor Index - bewegt dennoch immer mehr Anleger zu Gewinnmitnahmen.

Unserer Ansicht nach steht bei den Aktien jedoch keine Trendwende bevor. Es gibt durchaus überzeugende Argumente für eine Fortsetzung dieser Rallye. Zunächst einmal sinkt das Risiko einer Stagflation, das die Märkte seit Kriegsbeginn gehemmt hat. Da die USA und der Iran einem Friedensabkommen nun deutlich näher kommen und die Ölpreise infolgedessen fallen, gehen wir davon aus, dass sich die Konsensprognosen für das Wirtschaftswachstum verbessern und die Inflationserwartungen sinken werden. Für Aktien (und Anleihen) wäre das eine positive Entwicklung und würde den sich seit März abzeichnenden Trend umkehren (siehe Abb. 2).

Aus Sicht von Kurshistorien dürften Aktien auch noch weiteres Aufwärtspotenzial haben. Die Zinsen sind nun weltweit gestiegen. Erfahrungsgemäss wirkt sich dies jedoch meist positiv auf Aktien aus, insbesondere wenn die geldpolitische Straffung als Reaktion auf eine verbesserte Konjunktur zustande kommt.

Lesen Sie mehr im vollständigen "Barometer "Juli 2026".

© 2026 Asset Standard
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

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