Hamburg (ots) -
Ayvens, einer der führenden Anbieter für herstellerunabhängige und nachhaltige Mobilitätsdienstleistungen, hat den neuen Mobility Guide 2026 veröffentlicht. Mit einem E-Auto-Reifegrad von 61/100 kommt Deutschland auf den 12. Platz unter den am stärksten ausgebauten Märkten Europas. Der Leitfaden von Ayvens bietet nicht nur Fuhrparkmanagern einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der E-Mobilität.
Batterieelektrische Fahrzeuge sind in Deutschland bereits etwas wirtschaftlicher als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor (0,35 EUR/km gegenüber 0,36 EUR/km), was ihre Wettbewerbsfähigkeit im Fuhrparkeinsatz unterstreicht. Gleichzeitig treiben steuerliche Vorteile, wie die weiterhin attraktive Dienstwagenbesteuerung für Elektrofahrzeuge sowie neue Kaufanreize für Privatkunden die Elektrifizierung voran. Verbesserungsbedarf besteht weiterhin bei der Ladeinfrastruktur und deren Verfügbarkeit, die im europäischen Vergleich noch unter dem Niveau führender Märkte liegt.
Martin Kössler, Geschäftsführer von Ayvens: "Die Verfügbarkeit von E-Autos ist nicht mehr das Problem - die Umsetzung ist es. Für Unternehmen entscheidet sich die Umstellung auf E-Mobilität heute durch drei Faktoren: Gesamtbetriebskosten, Steuern und Ladeinfrastruktur. Wer diese sauber steuert, kann E-Mobilität im Fuhrpark vom Nachhaltigkeitsziel zum Effizienzhebel machen. Genau hier unterstützt Ayvens Unternehmen mit Daten, Marktkenntnis und objektiver, herstellerübergreifender, sowie operativer Erfahrung aus mehr als 320.000 gewerblich genutzten Fahrzeugen in Deutschland."
E-Auto-Reifegrad ist uneinheitlich
Nord- und Westeuropa sind bei der Umstellung weiterhin führend. Norwegen (93/100) sticht erneut als der am weitesten fortgeschrittene Markt für Elektrofahrzeuge hervor, gefolgt von Belgien (78/100) und den Niederlanden (74/100). Diese Länder profitieren von günstigen Steuerbedingungen, gut ausgebauten Ladenetzen und einer attraktiven Wirtschaftlichkeit von E-Autos.
Im Gegensatz dazu entwickeln sich die Märkte in Süd- und Osteuropa, wie Italien (54/100) und Spanien (53/100), langsamer, was auf Unterschiede bei den steuerlichen Rahmenbedingungen, der Ladeinfrastruktur und der Akzeptanz durch die Verbraucher zurückzuführen ist. Während einige Länder in die Kategorie "Im Übergang" aufgestiegen sind, wie beispielsweise Slowenien (46/100), oder ihren Rückstand zur Kategorie "Ausgebaut" verringern, wie beispielsweise Irland (59/100), bleibt die Elektrifizierung für viele Märkte ein mittelfristiges Ziel.
Am stärksten ausgebaute Märkte
1. Norwegen
2. Belgien
3. Niederlande
4. Österreich
5. Schweden
...
12. Deutschland
Reine E-Autos sind konkurrenzfähig
In den meisten nord- und westeuropäischen Ländern sind batterieelektrische Fahrzeuge dank höherer steuerlicher Vorteile und niedrigerer Gesamtbetriebskosten kostengünstiger als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Portugal entwickelt sich hinsichtlich der Kosten pro Kilometer mit 25 Cent für ein reines E-Auto im Vergleich zu 39 Cent für einen Verbrenner zu einem der konkurrenzfähigsten Märkte. In Deutschland liegen die Kosten pro Kilometer bei 35 Cent für ein E-Auto im Vergleich zu 36 Cent für einen Verbrenner.
In einigen Teilen Osteuropas bleibt die Wettbewerbsfähigkeit bei den Gesamtbetriebskosten jedoch eine größere Herausforderung, da Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor dort nach wie vor von niedrigeren Anschaffungs- und Betriebskosten profitieren.
Besteuerung ist strategischer Faktor
In ganz Europa stellten die Jahre 2025 und 2026 einen Wendepunkt dar, da die Regierungen von pauschalen Subventionen für Elektrofahrzeuge zu gezielteren, langfristigen steuerlichen Mechanismen übergingen. In vielen Ländern werden die Förderungen für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und Plug-in-Hybride schrittweise auslaufen, während die Strafen für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß weiter verschärft werden.
Infolgedessen sind Fuhrparkmanager zunehmend gezwungen, die Fahrzeugauswahl an die sich ändernden nationalen Steuervorschriften, Regelungen zu geldwerten Vorteilen und regulatorischen Entwicklungen in der EU anzupassen.
Ladeinfrastruktur wird weiter ausgebaut
Die öffentliche Ladeinfrastruktur wurde in ganz Europa zügig ausgebaut, sodass bis Ende 2025 mehr als 1,2 Millionen öffentliche Ladestationen zur Verfügung standen. Dennoch gibt es zwischen den einzelnen Ländern noch immer große Unterschiede hinsichtlich der Dichte und Erreichbarkeit der Ladeinfrastruktur, was zu unterschiedlichen Einführungsgeschwindigkeiten und anhaltender Reichweitenangst bei den Fahrern führt.
Deutschland liegt mit 1,9 Ladepunkten pro 1000 Einwohner deutlich hinter den Niederlanden mit 10,2 Ladepunkten und Belgien mit 6,5 Ladepunkten. Ein von der Einwohnerzahl besser vergleichbares Land wie Frankreich kommt auf 2,3 Ladepunkte pro 1000 Einwohner.
-ENDE-
Anmerkungen für die Redaktion:
1. Die im Mobility Guide für Europa aufgeführten 30 Länder sind: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Serbien, die Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, die Ukraine, Ungarn und das Vereinigte Königreich.
2. In Reaktion auf die Entwicklungen hat Ayvens seine Methode zur Bewertung der Marktreife von Elektrofahrzeugen weiterentwickelt. Die Länder werden nun anhand von fünf Kernsäulen bewertet, woraus sich eine Gesamtbewertung des Reifegrads auf einer Skala von 1 bis 100 ergibt: Einführung von Elektrofahrzeugen, Ladeinfrastruktur, Besteuerung und Regulierung, Gesamtbetriebskosten von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor sowie Nachhaltigkeit der Stromerzeugung. Bestimmte Kennzahlen, wie zum Beispiel die Fahrzeugverfügbarkeit, wurden gestrichen, da Elektrofahrzeuge mittlerweile in ganz Europa leicht erhältlich sind. Siehe die Bewertungslogik auf Seite 8 des Leitfadens.
3. Anhand dieser Bewertung werden die europäischen Länder in drei Stufen des E-Fahrzeug-Reifegrads eingeteilt: "Ausgebaut" (Developed), "Im Übergang" (Transitioning) und "Aufstrebend" (Emerging).
4. Die Gesamtbetriebskosten von Elektrofahrzeugen sind in 14 Ländern in Europa wettbewerbsfähiger als die von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor (im Mobility Guide 2024 waren es 13 Länder - bei gleichem Bewertungsumfang). Wir haben festgestellt, dass die Gesamtbetriebskosten für BEV seit 2025 in fast allen westlichen EU-Märkten tendenziell sinken werden, wobei die meisten Länder keine staatlichen Förderungen mehr gewähren.
Weitere Infos und Download: https://ots.de/2o9gvm
Pressekontakt:
Britta Giesen
Marketing & Communications Manager
Telefon: 0211/58640-511
E-Mail: britta.giesen@ayvens.com
ALD AutoLeasing D GmbH
Nedderfeld 95
22529 Hamburg
Internet: www.ayvens.de
Original-Content von: Ayvens - ALD AutoLeasing D GmbH -, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/113613/6313903
Ayvens, einer der führenden Anbieter für herstellerunabhängige und nachhaltige Mobilitätsdienstleistungen, hat den neuen Mobility Guide 2026 veröffentlicht. Mit einem E-Auto-Reifegrad von 61/100 kommt Deutschland auf den 12. Platz unter den am stärksten ausgebauten Märkten Europas. Der Leitfaden von Ayvens bietet nicht nur Fuhrparkmanagern einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der E-Mobilität.
Batterieelektrische Fahrzeuge sind in Deutschland bereits etwas wirtschaftlicher als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor (0,35 EUR/km gegenüber 0,36 EUR/km), was ihre Wettbewerbsfähigkeit im Fuhrparkeinsatz unterstreicht. Gleichzeitig treiben steuerliche Vorteile, wie die weiterhin attraktive Dienstwagenbesteuerung für Elektrofahrzeuge sowie neue Kaufanreize für Privatkunden die Elektrifizierung voran. Verbesserungsbedarf besteht weiterhin bei der Ladeinfrastruktur und deren Verfügbarkeit, die im europäischen Vergleich noch unter dem Niveau führender Märkte liegt.
Martin Kössler, Geschäftsführer von Ayvens: "Die Verfügbarkeit von E-Autos ist nicht mehr das Problem - die Umsetzung ist es. Für Unternehmen entscheidet sich die Umstellung auf E-Mobilität heute durch drei Faktoren: Gesamtbetriebskosten, Steuern und Ladeinfrastruktur. Wer diese sauber steuert, kann E-Mobilität im Fuhrpark vom Nachhaltigkeitsziel zum Effizienzhebel machen. Genau hier unterstützt Ayvens Unternehmen mit Daten, Marktkenntnis und objektiver, herstellerübergreifender, sowie operativer Erfahrung aus mehr als 320.000 gewerblich genutzten Fahrzeugen in Deutschland."
E-Auto-Reifegrad ist uneinheitlich
Nord- und Westeuropa sind bei der Umstellung weiterhin führend. Norwegen (93/100) sticht erneut als der am weitesten fortgeschrittene Markt für Elektrofahrzeuge hervor, gefolgt von Belgien (78/100) und den Niederlanden (74/100). Diese Länder profitieren von günstigen Steuerbedingungen, gut ausgebauten Ladenetzen und einer attraktiven Wirtschaftlichkeit von E-Autos.
Im Gegensatz dazu entwickeln sich die Märkte in Süd- und Osteuropa, wie Italien (54/100) und Spanien (53/100), langsamer, was auf Unterschiede bei den steuerlichen Rahmenbedingungen, der Ladeinfrastruktur und der Akzeptanz durch die Verbraucher zurückzuführen ist. Während einige Länder in die Kategorie "Im Übergang" aufgestiegen sind, wie beispielsweise Slowenien (46/100), oder ihren Rückstand zur Kategorie "Ausgebaut" verringern, wie beispielsweise Irland (59/100), bleibt die Elektrifizierung für viele Märkte ein mittelfristiges Ziel.
Am stärksten ausgebaute Märkte
1. Norwegen
2. Belgien
3. Niederlande
4. Österreich
5. Schweden
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12. Deutschland
Reine E-Autos sind konkurrenzfähig
In den meisten nord- und westeuropäischen Ländern sind batterieelektrische Fahrzeuge dank höherer steuerlicher Vorteile und niedrigerer Gesamtbetriebskosten kostengünstiger als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Portugal entwickelt sich hinsichtlich der Kosten pro Kilometer mit 25 Cent für ein reines E-Auto im Vergleich zu 39 Cent für einen Verbrenner zu einem der konkurrenzfähigsten Märkte. In Deutschland liegen die Kosten pro Kilometer bei 35 Cent für ein E-Auto im Vergleich zu 36 Cent für einen Verbrenner.
In einigen Teilen Osteuropas bleibt die Wettbewerbsfähigkeit bei den Gesamtbetriebskosten jedoch eine größere Herausforderung, da Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor dort nach wie vor von niedrigeren Anschaffungs- und Betriebskosten profitieren.
Besteuerung ist strategischer Faktor
In ganz Europa stellten die Jahre 2025 und 2026 einen Wendepunkt dar, da die Regierungen von pauschalen Subventionen für Elektrofahrzeuge zu gezielteren, langfristigen steuerlichen Mechanismen übergingen. In vielen Ländern werden die Förderungen für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und Plug-in-Hybride schrittweise auslaufen, während die Strafen für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß weiter verschärft werden.
Infolgedessen sind Fuhrparkmanager zunehmend gezwungen, die Fahrzeugauswahl an die sich ändernden nationalen Steuervorschriften, Regelungen zu geldwerten Vorteilen und regulatorischen Entwicklungen in der EU anzupassen.
Ladeinfrastruktur wird weiter ausgebaut
Die öffentliche Ladeinfrastruktur wurde in ganz Europa zügig ausgebaut, sodass bis Ende 2025 mehr als 1,2 Millionen öffentliche Ladestationen zur Verfügung standen. Dennoch gibt es zwischen den einzelnen Ländern noch immer große Unterschiede hinsichtlich der Dichte und Erreichbarkeit der Ladeinfrastruktur, was zu unterschiedlichen Einführungsgeschwindigkeiten und anhaltender Reichweitenangst bei den Fahrern führt.
Deutschland liegt mit 1,9 Ladepunkten pro 1000 Einwohner deutlich hinter den Niederlanden mit 10,2 Ladepunkten und Belgien mit 6,5 Ladepunkten. Ein von der Einwohnerzahl besser vergleichbares Land wie Frankreich kommt auf 2,3 Ladepunkte pro 1000 Einwohner.
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Anmerkungen für die Redaktion:
1. Die im Mobility Guide für Europa aufgeführten 30 Länder sind: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Serbien, die Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, die Ukraine, Ungarn und das Vereinigte Königreich.
2. In Reaktion auf die Entwicklungen hat Ayvens seine Methode zur Bewertung der Marktreife von Elektrofahrzeugen weiterentwickelt. Die Länder werden nun anhand von fünf Kernsäulen bewertet, woraus sich eine Gesamtbewertung des Reifegrads auf einer Skala von 1 bis 100 ergibt: Einführung von Elektrofahrzeugen, Ladeinfrastruktur, Besteuerung und Regulierung, Gesamtbetriebskosten von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor sowie Nachhaltigkeit der Stromerzeugung. Bestimmte Kennzahlen, wie zum Beispiel die Fahrzeugverfügbarkeit, wurden gestrichen, da Elektrofahrzeuge mittlerweile in ganz Europa leicht erhältlich sind. Siehe die Bewertungslogik auf Seite 8 des Leitfadens.
3. Anhand dieser Bewertung werden die europäischen Länder in drei Stufen des E-Fahrzeug-Reifegrads eingeteilt: "Ausgebaut" (Developed), "Im Übergang" (Transitioning) und "Aufstrebend" (Emerging).
4. Die Gesamtbetriebskosten von Elektrofahrzeugen sind in 14 Ländern in Europa wettbewerbsfähiger als die von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor (im Mobility Guide 2024 waren es 13 Länder - bei gleichem Bewertungsumfang). Wir haben festgestellt, dass die Gesamtbetriebskosten für BEV seit 2025 in fast allen westlichen EU-Märkten tendenziell sinken werden, wobei die meisten Länder keine staatlichen Förderungen mehr gewähren.
Weitere Infos und Download: https://ots.de/2o9gvm
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