Anzeige
Mehr »
Dienstag, 01.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Crypto.com-Deal ist fix! 22-Mio.-Firma sichert sich Zugang zu Billionen-Markt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
938 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Leichter - Abverkauf der Chipwerte dauert an

DJ MÄRKTE USA/Leichter - Abverkauf der Chipwerte dauert an

DOW JONES--Die US-Aktien verzeichnen am Donnerstag überwiegend Verluste. Der Dow-Jones-Index notiert gegen Mittag (Ortszeit New York) kaum verändert bei 52.672 Punkten, gestützt vom Plus der Unitedhealth-Aktie. Der S&P-500 verliert jedoch 0,3 Prozent, der Nasdaq-Composite fällt um 1,0 Prozent. Vor allem Chipwerte stehen weiter unter Druck. Die KI-Rally verliere an Schwung, berichten Marktteilnehmer. Starke Geschäftszahlen des taiwanischen Chipkonzerns TSMC verpuffen. Anleger stören sich auch an den Investitionsplänen des Unternehmens, wie es heißt.

Überwiegend gut ausgefallene Konjunkturdaten stützen ebenfalls nicht, denn sie geben Zinserhöhungssorgen neue Nahrung. In Reaktion auf die Daten steigen am Anleihemarkt die Renditen, was für Technologiewerte ein zusätzlicher Belastungsfaktor ist. Die Zehnjahresrendite zieht um 3 Basispunkte auf 4,58 Prozent an. Die meisten Unternehmen der Technologie-Branche sind sogenannte Wachstumsunternehmen, deren Gewinne erst in ferner Zukunft erwartet werden. Der faire Aktienkurs errechnet sich aus den in der Zukunft liegenden Gewinnen, die abgezinst werden. Steigen die Zinsen, verringert sich der heutige Barwert dieser zukünftigen Gewinne drastisch. Und nicht zuletzt bedeuten höhere Marktzinsen auch höhere Finanzierungskosten. Der Dollar tendiert etwas fester.

Etwas Unterstützung für die Aktienmärkte kommt vom Ölpreis, der aktuell nicht weiter steigt, obwohl die Angriffe der US-Streitkräfte auf Ziele im Iran andauern, ebenso die Blockade der Straße von Hormus. Der Preis für das Barrel Brent steht kaum verändert bei 84,94 Dollar.

Konjunkturseitig gilt das Interesse vor allem den Einzelhandelsumsätzen, denn der private Konsum steht für zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung. Das Wachstum der Umsätze verlangsamte sich im Juni im erwarteten Rahmen. Derweil ging die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Vorwoche überraschend deutlich zurück, ein weiterer Hinweis auf die unverändert robuste Beschäftigungssituation in den USA. Der Philadelphia-Fed-Index stieg im Juli entgegen den Erwartungen kräftig. Die Lagerbestände erhöhten sich im Mai entsprechend der Konsensprognose von Ökonomen. Die ausstehenden Häuserverkäufe gingen im Juni zurück, während Volkswirte einen unveränderten Stand erwartet hatten.

Der Kurs der ADR von TSMC fällt um 3,1 Prozent. Das Unternehmen hat ein Rekordergebnis vorgelegt. Auch der Ausblick übertraf die Konsensschätzungen. Allerdings seien die Erwartungen "außerordentlich hoch" gewesen, merkt ein Fondsmanager dazu an. Anleger dürften daher Gewinne mitnehmen. Auch die geplanten Investitionen des Unternehmens von 100 Milliarden Dollar in den USA kämen nicht gut an. Im Sektor verbilligen sich ferner Micron um 6,4, AMD um 5,5 und Intel um 5,4 Prozent. Die schon am Mittwoch heftig abverkauften Sandisk-Aktien geben weitere 11,5 Prozent ab. Western Digital verbilligen sich um 9,6 und Seagate um 8,8 Prozent.

Überraschend starke Geschäftszahlen hat der Krankenversicherer Unitedhealth vorgelegt. Die Aktie steigt um 3,8 Prozent. Auch die Zahlen von Abbott Laboratories (+10,4%) überzeugen. Nicht gut kommen die Zahlen von GE Aerospace an, obwohl der Konzern die Erwartungen übertroffen und den Ausblick angehoben hat. Die Aktie sackt um 5,3 Prozent ab, was Marktteilnehmer mit der allgemeinen Nervosität am Markt erklären.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA          52.672,10  +0,0   +13,46    52.658,64 
S&P-500         7.548,98  -0,3   -23,42    7.572,40 
NASDAQ Comp      26.016,99  -1,0  -252,24    26.269,23 
NASDAQ 100       29.101,01  -1,4  -401,59    29.502,60 
 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,17 +0,04    4,18      4,14 
5 Jahre           4,29 +0,04    4,31      4,27 
10 Jahre          4,58 +0,03    4,60      4,55 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:20 Uhr 
EUR/USD          1,1441  -0,2  -0,0022     1,1463     1,1435 
EUR/JPY          185,9  0,0   0,0000      185,9    185,4800 
EUR/CHF          0,925  +0,2   0,0021     0,9229     0,9225 
EUR/GBP          0,8491  +0,3   0,0026     0,8465     0,8482 
USD/JPY          162,45  +0,2   0,2700     162,18    162,1700 
GBP/USD          1,3473  -0,5  -0,0066     1,3539     1,3477 
USD/CNY          6,7726  +0,1   0,0044     6,7682     6,7685 
USD/CNH          6,7743  +0,1   0,0062     6,7681     6,7714 
AUS/USD          0,6996  -0,1  -0,0010     0,7006     0,6996 
Bitcoin/USD      64.457,90  -0,8  -493,09    64.950,99   65.365,65 
 
ROHOEL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         79,41  -0,2   -0,19      79,6 
Brent/ICE         84,94  -0,0   -0,01      84,95 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          3.989,06  -1,8   -71,35    4.060,41 
Silber           55,93  -3,2   -1,84      57,77 
Platin         1.636,66  -2,2   -37,50    1.674,16 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/sha

(END) Dow Jones Newswires

July 16, 2026 12:34 ET (16:34 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.