DJ Aktien Schweiz von Novartis gestützt
DOW JONES--Deutliche Aufschläge bei Schwergewicht Novartis haben den schweizerischen Aktienmarkt am Dienstag ins Plus gehievt. Novartis kletterten um 2,1 Prozent. Der Pharmariese ist im zweiten Quartal auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Das operative Kernergebnis stagnierte zwar, übertraf damit aber dennoch die Konsensschätzung. Die beiden übrigen defensiven Schwergewichte Roche und Nestle gaben jedoch 0,7 bzw. 0,9 Prozent ab. Der SMI gewann 0,3 Prozent auf 14.298 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 15 Kursverlierer und fünf -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 2,32 Millionen Aktien.
Die schweizerischen Exporte sind im Juni um 6 Prozent eingebrochen, wobei die Uhrenexporte hingegen deutlich um 11,2 Prozent im Jahresvergleich angezogen haben. Die Erholung des Uhrensektors stehe wegen des Krieges im Iran vor Unsicherheiten, erläuterte Analyst Jean-Philippe Bertschy von Vontobel. Swatch sanken um 8,2 Prozent, der Uhrenkonzern profitierte zwar in den vergangenen Monaten von einer starken Umsatzbeschleunigung, laut Vontobel schlug sich dies aber noch nicht in der Ertragskraft nieder. Richemont verbilligten sich um 0,3 Prozent. Europaweit waren Technologiewerte gefragt, in der Schweiz zogen Logitech um 1,9 Prozent an - VAT um 5,1 Prozent.
Julius Bär (-4%) hat im ersten Halbjahr ein Rekordergebnis eingefahren, Händler bemängelten jedoch die Nettoneugelder. Lindt & Sprüngli (-2,1%) hat im ersten Halbjahr nur dank Preiserhöhungen einen höheren Nettogewinn erzielt. Das organische Wachstum des Schokoladenanbieters lag unter Konsens, wie Baader konstatierte.
Bei Schindler störte sich Bernstein am organischen Umsatzwachstum im zweiten Quartal, das die Erwartungen verfehlt habe. Der Konzern benötige eine starke Beschleunigung in der zweiten Jahreshälfte, um die Jahresprognose zu erreichen. Die Aktie notierte 5,4 Prozent niedriger.
Am breiten Markt zogen Bossard um 9,4 Prozent an. Jefferies wertete die EBIT-Entwicklung positiv. Das EBIT liege im ersten Halbjahr 18 Prozent oberhalb der Markterwartung, hieß es. Bachem legten nach einem Großauftrag um 10,6 Prozent zu. Centiel sprangen nach einer Kaufempfehlung der UBS um 15,9 Prozent nach oben. Die Analysten lobten den jüngsten Eintritt von Centiel in den US-Markt für unterbrechungsfreie Stromversorgungen sowie die allgemeinen Aussichten für den Ausbau von Rechenzentrumskapazitäten. Also verloren nach Halbjahreszahlen 3,2 Prozent.
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July 21, 2026 11:45 ET (15:45 GMT)
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