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MÄRKTE USA/Wall Street leicht optimistisch vor Technologie-Zahlen

DJ MÄRKTE USA/Wall Street leicht optimistisch vor Technologie-Zahlen

DOW JONES--mit leichten Aufschlägen präsentiert sich die Wall Street am Mittwoch. Marktteilnehmer sprechen von leichter Zurückhaltung im Vorfeld der anstehenden wichtigen Quartalszahlen aus dem Technologiesektor. Nach US-Börsenschluss werden unter anderem die Google-Mutter Amazon, IBM, Tesla und Texas Instruments ihre Quartalszahlen vorlegen. Gegen Mittag US-Ostküstenzeit steigt der Dow-Jones-Index um 0,4 Prozent auf 52.416 Punkte, der S&P-500 legt um 0,2 Prozent zu - der Nasdaq-Composite stagniert.

"Investoren kehren vor den wichtigen Quartalszahlen wieder zu KI-Titeln zurück, wobei Alphabet der nächste wichtige Test für die Investitionsbereitschaft und die Monetarisierung von Cloud bzw. KI ist", heißt es von der Tickmill Group. "Der Markt braucht keine Perfektion, aber er braucht den Beweis, dass die Ausgabenabsichten intakt bleiben und die Nachfrage nach KI-Infrastruktur nicht nachlässt." Alphabet steigen um 0,3 Prozent.

Bremsend wirkt die anhaltende Eskalation im Iran-Krieg, wo die Angriffe der USA und des Iran weitergehen. Laut US-Außenminister Marco Rubio meint es der Iran mit Friedensgesprächen nicht ernst. Dies treibt die Ölpreise weiter nach oben. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent erhöht sich um 2,4 Prozent auf 93,22 Dollar.

Am Anleihemarkt steigen die Renditen weiter, zehnjährige US-Staatsanleihen werfen mit 4,65 Prozent 2 Ticks mehr ab. Damit verharren die Renditen am Zweimonatshoch. "Der Fokus des Marktes hat sich in den letzten 24 Stunden wieder auf die Inflation gerichtet", erläutert Marktstratege Jim Reid von der Deutschen Bank mit Blick auf die höchsten Ölpreise seit über einem Monat. Die Märkte preisen nun Zinserhöhungen der Fed um rund 50 Basispunkte bis April 2027 ein, einschließlich einer etwa 25-prozentigen Wahrscheinlichkeit einer Anhebung um 25 Basispunkte in der nächsten Woche, so IG Markets.

Der Dollar tritt derweil auf der Stelle. Marktbeobachter sehen den Greenback aber mit steigenden Zinserwartungen kurzfristig im Aufwind. Bei Gold nutzen Anleger die jüngsten Verluste zum Kauf - auch dank des schwächelnden Dollar; die Feinunze verteuert sich um 1,9 Prozent.

Unter den Einzelwerten springen Super Micro Computer um 26,1 Prozent nach oben. Der Umsatz des Konzerns lag im vierten Geschäftsquartal zwar am unteren Ende des Prognosekorridors, die Bruttomarge fiel jedoch etwa doppelt so hoch aus. Überdies berichtet das Unternehmen über kurzfristige Aufträge von über 60 Milliarden Dollar. Die Aktien der Wettbewerber Dell Technologies und Hewlett-Packard Enterprise erhöhen sich um 10,1 bzw. 5,1 Prozent.

Die Aktien von AT&T gewinnen 2,6 Prozent. Das Telekommunikationsunternehmen teilte mit, das zweite Quartal habe einen Rekord bei den kombinierten Nettozugängen bei Glasfaser und Fixed Wireless markiert. Zudem sei es das stärkste Wachstum bei Mobilfunkverträgen für Privatkunden seit mehr als drei Jahren gewesen.

Für die Titel von GE Vernova geht es dagegen um 7,3 Prozent nach unten. Das Energieunternehmen enttäuscht im zweiten Quartal mit der Gewinnentwicklung. Der erhöhte Ausblick besänftigt Anleger indes nicht. Allerdings hat die Aktie seit Jahresbeginn schon über 60 Prozent zugelegt, so das auch Gewinnmitnahmen für das Minus verantwortlich sein könnten, heißt es.

Philip Morris International hat im zweiten Quartal mehr umgesetzt. Der Tabakkonzern verdiente bereinigt zudem mehr als erwartet - der Kurs legt um 3,9 Prozent zu. Die gesenkte Jahresprognose sehen Anleger dem Tabakkonzern nach. Teledyne Technologies steigen nach einem angehobenen Gewinnausblick um 0,8 Prozent.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA          52.416,44  +0,4  +191,80    52.224,64 
S&P-500         7.525,07  +0,2   +15,87    7.509,20 
NASDAQ Comp      25.838,99  +0,0   +1,78    25.837,21 
NASDAQ 100       29.164,71  +0,0   +9,53    29.155,18 
 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,30 +0,04    4,31      4,25 
5 Jahre           4,40 +0,03    4,41      4,36 
10 Jahre          4,65 +0,02    4,66      4,62 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 18:09 
EUR/USD          1,1407  +0,1   0,0010     1,1397   1,1409 
EUR/JPY          186,07  +0,1   0,0900     185,98  185,9700 
EUR/CHF          0,9285  +0,3   0,0024     0,9261   0,9263 
EUR/GBP          0,8533  +0,2   0,0014     0,8519   0,8530 
USD/JPY          163,11  -0,0  -0,0500     163,16  162,9900 
GBP/USD          1,3365  -0,0  -0,0006     1,3371   1,3370 
USD/CNY          6,7725  +0,1   0,0069     6,7656   6,7656 
USD/CNH          6,7745  +0,1   0,0058     6,7687   6,7672 
AUS/USD          0,6995  -0,0  -0,0002     0,6997   0,7006 
Bitcoin/USD      66.027,89  -0,5  -355,60    66.383,49 66.636,24 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         86,15  +2,2    1,81      84,34 
Brent/ICE         93,22  +2,4    2,21      91,01 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.154,21  +1,9   77,92    4.076,29 
Silber           60,18  +2,4    1,39      58,79 
Platin         1.647,44  +1,1   18,44    1.629,00 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/mgo

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July 22, 2026 12:35 ET (16:35 GMT)

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