* Schönrednerei in der Praxis
* Teufelskreis Zins und Inflation
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Liebe Leser,
in seinem großspurigen Wahlkampf des Jahres 2024 schrieb sich der amtierende US-Präsident Donald Trump noch eine Kehrtwende bezüglich der in den vergangenen Jahrzehnten stetig angewachsenen Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten auf die Fahne. Kurz nach seinem Amtsantritt betraute er sogar niemand Geringeren als Elon Musk sehr medienwirksam mit der Aufgabe, die Staatsausgaben und das strukturelle Haushaltsdefizit zu senken, also Staatschulden abzubauen.
Von diesem Wahlversprechen ist inzwischen nichts mehr übriggeblieben. Ähnlich wie der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz täuschte Trump seine um die steigende Staatsverschuldung durchaus besorgte Wählerschaft und fuhr dort fort, wo sein Vorgänger Joe Biden aufgehört hatte. Seit Trumps zweiter Amtsübernahme ist die US-Staatsschuldenquote um über zwei Prozentpunkte angestiegen. Dass diese politische Fehlentwicklung in Zukunft durch andere politische Akteure korrigiert wird, halte ich aufgrund meiner makroökonomisch-politischen Analyseergebnisse für nahezu ausgeschlossen.
