Der Konzern hebt die Prognose für den operativen Nettogewinn 2026 von bislang 950 Mio. bis 1,03 Mrd. Euro auf 1,03 bis 1,10 Mrd. Euro an. Der Mittelwert der neuen Spanne liegt bei 1,065 Mrd. Euro und damit praktisch auf Höhe des bisherigen Bloomberg-Konsenses von 1,06 Mrd. Euro.
Der Treiber ist erneut die US-Tochter Turner, die stark vom Bau neuer Rechenzentren profitiert. Turner soll den operativen Vorsteuergewinn 2026 nun um 35 bis 40 % auf 1,40 bis 1,46 Mrd. Dollar steigern. Zuvor waren lediglich 1,30 bis 1,35 Mrd. Dollar avisiert worden.
Positiv ist, dass die Anhebung nicht aus Einmaleffekten, sondern aus einer stärkeren operativen Entwicklung resultiert. Da der Analystenkonsens die neue Prognose jedoch bereits weitgehend abbildet, dürfte die Kursreaktion davon abhängen, ob Hochtief im Conference Call zusätzliche Hinweise auf Auftragseingang und Margen gibt. Technisch ist der Titel mindestens angeschlagen bei ambitionierter Bewertung.
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Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe https://www.bernecker.info/

Der Treiber ist erneut die US-Tochter Turner, die stark vom Bau neuer Rechenzentren profitiert. Turner soll den operativen Vorsteuergewinn 2026 nun um 35 bis 40 % auf 1,40 bis 1,46 Mrd. Dollar steigern. Zuvor waren lediglich 1,30 bis 1,35 Mrd. Dollar avisiert worden.
Positiv ist, dass die Anhebung nicht aus Einmaleffekten, sondern aus einer stärkeren operativen Entwicklung resultiert. Da der Analystenkonsens die neue Prognose jedoch bereits weitgehend abbildet, dürfte die Kursreaktion davon abhängen, ob Hochtief im Conference Call zusätzliche Hinweise auf Auftragseingang und Margen gibt. Technisch ist der Titel mindestens angeschlagen bei ambitionierter Bewertung.
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