PARIS (dpa-AFX) - Der französische Gase-Hersteller Air Liquide hat im ersten Halbjahr vor allem von einer höheren Nachfrage nach medizinischen Gasen profitiert. Der Umsatz legte in den ersten sechs Monaten 2026 im Jahresvergleich um 0,8 Prozent auf 13,8 Milliarden Euro, wie der Rivale des Linde -Konzerns am Dienstag in Paris mitteilte. Dazu trug auch der Zukauf von DIG Airgas in Südkorea bei. Auf vergleichbarer Basis - sprich währungs- und portfoliobereinigt - stieg der Erlös um 2,6 Prozent.
Der operative Gewinn erhöhte sich nominal um 5,7 Prozent auf knapp 2,9 Milliarden Euro und traf damit die Erwartungen der Analysten. Dazu trug vor allem ein Sparprogramm bei. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 1,8 Milliarden Euro, ein Plus von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Derweil bestätigte der Konzern seine Ziele. Demnach will Air-Liquide-Chef Francois Jackow im laufenden Jahr den bereinigten Gewinn bei stabilen Währungskursen steigern. Dazu will er die operative Marge von im Vorjahr 20,7 Prozent um einen Prozentpunkt nach oben treiben. Im ersten Halbjahr 2026 betrug sie 20,9 Prozent. Im Zeitraum 2022 bis 2027 soll diese um insgesamt 5,6 Punkte zulegen. Hierbei soll auch ein Sparkurs helfen./mne/tav/mis




