Bei adidas wird ein starkes Umsatzwachstum von höheren Kosten überschattet. Die Aktie legt nach Q2-Daten mit ca. 16 % den Rückwärtsgang ein. Man hat im zweiten Quartal operativ ein gemischtes Bild geliefert. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 14 % und lag mit 6,74 Mrd. Euro leicht über den Analystenschätzungen. Besonders stark entwickelte sich das Performance-Segment mit einem Plus von 39 %, getragen von der hohen Nachfrage nach Fußball- und Running-Produkten. Auch der Direktvertrieb überzeugte mit einem Wachstum von 25 %, während die Online-Umsätze um 27 % zulegten. Positiv überraschte zudem die Bruttomarge, die trotz Belastungen durch Zölle und Wechselkurse auf 52,5 % stieg.
Für Enttäuschung sorgte jedoch die Kostenentwicklung. Die operativen Aufwendungen lagen rund 200 bis 250 Mio. Euro über den Erwartungen, wobei allein zusätzliche Marketingausgaben etwa 62 Mio. Euro ausmachten. Dadurch sank die EBIT-Marge auf 8,5 %, und das operative Ergebnis blieb mit 574 Mio. Euro deutlich hinter den Markterwartungen zurück.
Für das Gesamtjahr erhöhte adidas die Prognose für das währungsbereinigte Umsatzwachstum leicht auf 9 bis 10 %. Die EBIT-Prognose bleibt jedoch unverändert bei rund 2,3 Mrd. Euro und liegt damit weiterhin unter den Analystenschätzungen von rund 2,5 Mrd. Euro. Die entscheidende und ungeklärte Frage ist, ob die deutlich gestiegenen Kosten lediglich temporär sind oder die Profitabilität auch in den kommenden Quartalen belasten. Zwischen 130/140 Euro wird es wieder interessant.
Für Enttäuschung sorgte jedoch die Kostenentwicklung. Die operativen Aufwendungen lagen rund 200 bis 250 Mio. Euro über den Erwartungen, wobei allein zusätzliche Marketingausgaben etwa 62 Mio. Euro ausmachten. Dadurch sank die EBIT-Marge auf 8,5 %, und das operative Ergebnis blieb mit 574 Mio. Euro deutlich hinter den Markterwartungen zurück.
Für das Gesamtjahr erhöhte adidas die Prognose für das währungsbereinigte Umsatzwachstum leicht auf 9 bis 10 %. Die EBIT-Prognose bleibt jedoch unverändert bei rund 2,3 Mrd. Euro und liegt damit weiterhin unter den Analystenschätzungen von rund 2,5 Mrd. Euro. Die entscheidende und ungeklärte Frage ist, ob die deutlich gestiegenen Kosten lediglich temporär sind oder die Profitabilität auch in den kommenden Quartalen belasten. Zwischen 130/140 Euro wird es wieder interessant.
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