WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe weniger stark als erwartet gestiegen. Sie legten in der vergangenen Woche um 9.000 auf 197.000 zu, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit 200.000 Anträgen gerechnet. In der Woche zuvor war die Zahl deutlich gefallen und unter die Marke von 200.000 gerutscht.
Die Hilfsanträge bleiben weiter auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau, was auf einen robusten Arbeitsmarkt hindeutet. In den USA spielen Beschäftigungsdaten eine wichtige Rolle bei geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank, weil der Arbeitsmarkt neben der Inflation zum Mandat der Fed zählt.
Zuletzt hatte die US-Notenbank am Mittwoch den Leitzins unverändert in der Spanne zwischen 3,50 und 3,75 Prozent belassen. Allerdings stimmte der Zentralbankrat nur mit neun zu drei Stimmen für eine erneute Zinspause. Die drei Abweichler votierten für eine Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte./jkr/jsl/mis
