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Space-Aktien vor dem nächsten Schub: Rekordaufträge, Satellitenstarts - und der große SpaceX-Warnschuss

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Die Raumfahrt entwickelt sich endgültig vom visionären Zukunftsthema zu einem der spannendsten Wachstumsmärkte der kommenden Jahre. Satelliteninternet, Erdbeobachtung, militärische Aufklärung, weltweite Mobilfunknetze und neue Mondmissionen sorgen für enorme Investitionen. Nach Berechnungen des World Economic Forum und von McKinsey könnte die globale Space Economy von rund 630 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 auf 1,8 Billionen US-Dollar bis 2035 anwachsen.

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte der historische Börsengang von SpaceX. Die Aktien werden seit dem 12. Juni 2026 unter dem Kürzel SPCX an der Nasdaq gehandelt. Einschließlich der vollständig ausgeübten Mehrzuteilungsoption nahm das Unternehmen brutto rund 85,7 Milliarden US-Dollar ein - eine bis dahin unerreichte Größenordnung. Doch die anfängliche Euphorie bekam inzwischen deutliche Risse: Nach einem rasanten Kursanstieg hat die SpaceX-Aktie einen großen Teil ihrer Gewinne wieder abgegeben. Der Rücksetzer zeigt, wie schnell selbst ein dominierendes Raumfahrtunternehmen unter Druck geraten kann, wenn hohe Bewertungen auf steigende Erwartungen treffen.

Rocket Lab und AST SpaceMobile liefern neue Kursfantasie

Während SpaceX mit der Bewertung kämpft, melden mehrere kleinere Raumfahrtunternehmen operative Fortschritte. Rocket Lab erhielt Ende Juli seinen bisher größten Startauftrag: Ein Vertrag der US Space Force über bis zu 266 Millionen US-Dollar umfasst zunächst zwölf suborbitale Missionen sowie Optionen für sechs weitere Starts. Zusätzlich vereinbarte Rocket Lab mit dem japanischen Satellitenbetreiber iQPS drei weitere dedizierte Electron-Missionen, die ab Ende 2027 stattfinden sollen. Das Unternehmen entwickelt sich damit zunehmend vom reinen Raketenanbieter zu einem breit aufgestellten Raumfahrt- und Verteidigungskonzern.

Auch bei AST SpaceMobile steht ein wichtiger Meilenstein bevor. Der Start der Satelliten BlueBird 11, 12 und 13 ist derzeit für den 5. August 2026 in Cape Canaveral vorgesehen. Mit seiner Konstellation will AST gewöhnliche Smartphones ohne spezielle Zusatzhardware direkt mit einem satellitengestützten Mobilfunknetz verbinden. Gleichzeitig hat das Unternehmen im Juli eine Wandelanleihe über 1,15 Milliarden US-Dollar abgeschlossen und damit seine Finanzierung für den weiteren Ausbau des Netzes gestärkt. Für Anleger bleibt allerdings entscheidend, ob AST den technisch ambitionierten Ausbauplan auch fristgerecht und wirtschaftlich umsetzen kann.

Neue NASA-Aufträge, KI-Satelliten und militärische Aufklärung

Intuitive Machines konnte unterdessen einen weiteren Auftrag der NASA gewinnen. Der Vertrag für eine neue Mondmission besitzt ein Gesamtvolumen von bis zu 148,3 Millionen US-Dollar und soll die serienmäßige Produktion der Nova-C-Mondlandefähren vorantreiben. Die nächsten Quartalszahlen werden für den 13. August erwartet und könnten zeigen, wie schnell sich der wachsende Auftragsbestand in Umsatz verwandelt.

Planet Labs baut sein Geschäft mit satellitengestützter Erdbeobachtung und KI-Analysen weiter aus. Ende Juli wählte die schottische Regierung Planet für eine KI-gestützte Überwachung landwirtschaftlicher Flächen aus. Zuvor hatte das Unternehmen seine europäische Präsenz mit einem neuen Büro in London erweitert und einen weiteren Pelican-Satelliten gestartet. Planet betreibt eine Flotte von rund 200 Erdbeobachtungssatelliten und kann große Teile der weltweiten Landmasse täglich neu erfassen.

BlackSky profitiert wiederum von der steigenden Nachfrage nach hochauflösenden Satellitenbildern für Verteidigung und Geheimdienste. Das Unternehmen erhielt mehrere US-Forschungsaufträge, um KI-basierte Zielerkennung und automatische Schadensanalysen direkt in seine Gen-3-Plattform zu integrieren. Weitere Impulse könnten die Quartalszahlen am 6. August liefern.

Welche Space-Aktien besitzen wirklich Potenzial?

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Der kostenlose Leitfaden analysiert acht wichtige Raumfahrtaktien, darunter SpaceX, Rocket Lab, AST SpaceMobile, Intuitive Machines, Planet Labs und BlackSky. Zusätzlich werden vier in Europa handelbare UCITS-ETFs hinsichtlich Kosten, Zusammensetzung, SpaceX-Anteil und Risikoprofil miteinander verglichen. Anleger erhalten so einen kompakten Überblick über die gesamte Wertschöpfungskette - von Raketen und Satelliten über Mobilfunk und Erdbeobachtung bis hin zu KI und Verteidigung.

Die Chancen sind enorm, doch ebenso groß bleiben die Risiken. Viele Unternehmen benötigen weiterhin erhebliche Investitionen, schreiben Verluste oder hängen stark von einzelnen Missionen und staatlichen Aufträgen ab. Technische Fehlschläge, Startverzögerungen, Kapitalerhöhungen und extreme Bewertungen können jederzeit für heftige Kursschwankungen sorgen. Das E-Book zeigt deshalb nicht nur die aussichtsreichsten Unternehmen, sondern auch, wie Space-Aktien und ETFs sinnvoll dosiert in ein breit aufgestelltes Depot integriert werden können.

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