AMD vor den Q2-Zahlen
Termin: 4. August 2026 nach US-Börsenschluss. Die erwartete Tagesbewegung liegt bei ±8,4 %.
Q2-Konsens: Umsatz 11,31 Mrd. $, bereinigtes EPS 1,62 $, operativer Gewinn 3,01 Mrd. $ und Free Cashflow 1,97 Mrd. $. Die operative Marge soll 26,9 %, die Bruttomarge 56,1 % erreichen.
Segmente: Datacenter bleibt mit erwarteten 6,55 Mrd. $ der wichtigste Treiber. Hinzu kommen Client-PCs mit 3,01 Mrd. $, Embedded mit 960 Mio. $ und Gaming mit lediglich 790 Mio. $.
Wachstumstreiber: Besonders stark ist die Nachfrage nach EPYC-Serverprozessoren. AMD gewinnt damit Marktanteile in Rechenzentren, auch wenn das Unternehmen bei KI-Beschleunigern weiterhin deutlich hinter Nvidia liegt.
Risiken: Der PC-Markt leidet unter knappen und teuren Speicherchips. Entscheidend wird zudem, ob AMD bei der neuen Helios-KI-Plattform und den KI-Beschleunigern im zweiten Halbjahr schneller vorankommt.
Ausblick Q3-Erwartung: Umsatz 12,5 Mrd. $, Bruttomarge 56,2 %. Für das Gesamtjahr rechnet der Markt mit 49,78 Mrd. $ Umsatz und einer Bruttomarge von 55,9 %.
Stimmung: 55 Kaufempfehlungen, 12 Halten, keine Verkaufsempfehlung gem. Bloombrg-Konens. Das durchschnittliche Kursziel von 574,48 $ bietet rechnerisch noch rund 19,6 % Potenzial. Die Aktie ist allerdings bereits 180 % in zwölf Monaten gestiegen.
Ein KGV von rund 69 für 2026 und 37 für 2027 ist sportlich. AMD muss deshalb nicht nur die Erwartungen schlagen. Wichtiger ist ein überzeugender KI- und Datacenter-Ausblick. Im Gegensatz zu Palantir gestern hat die Aktie auch nur moderat korrigiert in den letzten Wochen. Einen Vorgriff wage ich heute nicht.
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH

Termin: 4. August 2026 nach US-Börsenschluss. Die erwartete Tagesbewegung liegt bei ±8,4 %.
Q2-Konsens: Umsatz 11,31 Mrd. $, bereinigtes EPS 1,62 $, operativer Gewinn 3,01 Mrd. $ und Free Cashflow 1,97 Mrd. $. Die operative Marge soll 26,9 %, die Bruttomarge 56,1 % erreichen.
Segmente: Datacenter bleibt mit erwarteten 6,55 Mrd. $ der wichtigste Treiber. Hinzu kommen Client-PCs mit 3,01 Mrd. $, Embedded mit 960 Mio. $ und Gaming mit lediglich 790 Mio. $.
Wachstumstreiber: Besonders stark ist die Nachfrage nach EPYC-Serverprozessoren. AMD gewinnt damit Marktanteile in Rechenzentren, auch wenn das Unternehmen bei KI-Beschleunigern weiterhin deutlich hinter Nvidia liegt.
Risiken: Der PC-Markt leidet unter knappen und teuren Speicherchips. Entscheidend wird zudem, ob AMD bei der neuen Helios-KI-Plattform und den KI-Beschleunigern im zweiten Halbjahr schneller vorankommt.
Ausblick Q3-Erwartung: Umsatz 12,5 Mrd. $, Bruttomarge 56,2 %. Für das Gesamtjahr rechnet der Markt mit 49,78 Mrd. $ Umsatz und einer Bruttomarge von 55,9 %.
Stimmung: 55 Kaufempfehlungen, 12 Halten, keine Verkaufsempfehlung gem. Bloombrg-Konens. Das durchschnittliche Kursziel von 574,48 $ bietet rechnerisch noch rund 19,6 % Potenzial. Die Aktie ist allerdings bereits 180 % in zwölf Monaten gestiegen.
Ein KGV von rund 69 für 2026 und 37 für 2027 ist sportlich. AMD muss deshalb nicht nur die Erwartungen schlagen. Wichtiger ist ein überzeugender KI- und Datacenter-Ausblick. Im Gegensatz zu Palantir gestern hat die Aktie auch nur moderat korrigiert in den letzten Wochen. Einen Vorgriff wage ich heute nicht.
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH
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