EQS-News: Deutsche Beteiligungs AG
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Deutsche Beteiligungs AG: Transaktionsstarkes erstes Halbjahr; Prognoseanpassung durch Bewertungsmultiplikatoren
Frankfurt am Main, 6. August 2026. Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) blickt auf ein ambivalentes Halbjahr 2026 zurück. Operativ entwickelten sich die Portfoliounternehmen robust und trugen in Summe mit positiven Ergebnisbeiträgen zum Brutto-Bewertungs- und Abgangsergebnis bei. Zugleich waren die Bewertungsmultiplikatoren der Vergleichsunternehmen, die die DBAG zur Bewertung ihrer Beteiligungen heranzieht, im Berichtshalbjahr rückläufig. Dadurch wurden die operativen Fortschritte überkompensiert. Vor diesem Hintergrund hat die DBAG ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2026 am 16. Juli 2026 angepasst. Die verfügbaren Mittel beliefen sich zum 30. Juni 2026 auf 96,7 Millionen Euro (31. Dezember 2025: 103,1 Millionen Euro). Der Nettovermögenswert (NAV) je Aktie lag zum Stichtag 30. Juni 2026 bei 33,65 Euro (31. Dezember 2025: 36,37 Euro). Das Konzernergebnis betrug im ersten Halbjahr 2026 -34 Millionen Euro (H1 2025: 8,2 Millionen Euro), maßgeblich getrieben durch bewertungsbedingte Effekte. Das EBITA der Fondsberatung lag bei 6,8 Millionen Euro (H1 2025: 7,1 Millionen Euro). Im ersten Halbjahr stellte die DBAG 90,5 Millionen Euro für neue Beteiligungen bereit und vereinbarte beziehungsweise vollzog sieben Transaktionen. Sieben Transaktionen, 90,5 Millionen Euro für neue Beteiligungen Im ersten Halbjahr 2026 vereinbarte beziehungsweise vollzog drei Zukäufe und vier Veräußerungen. Auf der Exit-Seite sind duagon und Kraft & Bauer hervorzuheben, beide aus dem von der DBAG beratenen DBAG Fund VII. An weiteren Veräußerungen arbeitet das Unternehmen. Aus solchen Transaktionen will die DBAG Mittel für neue, wachstumsstarke Beteiligungen gewinnen und neue Investitionen strukturieren. Darüber hinaus hat die DBAG im ersten Halbjahr Mittel in Höhe von 90,5 Millionen Euro für neue Beteiligungen bereitgestellt. Der von der DBAG beratene DBAG Fund VIII erwarb im Rahmen eines Management-Buy-outs die Mehrheit an der Hipp Technology Group und stärkte damit das Engagement im wachstumsstarken Healthcare-Sektor. An der Bug Bounty Switzerland AG beteiligte sich die DBAG mit einer Minderheitsbeteiligung, die die Gesellschaft als Langfristige Beteiligung ausschließlich aus der eigenen Bilanz finanzierte; das Schweizer Unternehmen ist Pionier im KI-gestützten Cybersecurity-Testing und schützt unter anderem das Nationale Zentrum für Cybersicherheit des Schweizer Bundes. Der von der DBAG beratene DBAG ECF IV vereinbarte zudem die Mehrheit an der TNL-Gruppe im Rahmen eines Management-Buy-outs zu erwerben. TNL treibt als Dienstleister für Umweltgenehmigungen und Bauausführungen bei Stromtrassen, Wind- und Solaranlagen sowie Verkehrsinfrastruktur die Energiewende voran. Den Vollzug erwartet die DBAG für das dritte Quartal 2026. Portfoliounternehmen entwickeln sich robust Die von der DBAG direkt beeinflussbaren Faktoren entwickelten sich positiv. Die Portfoliounternehmen zeigten sich trotz des gesamtwirtschaftlichen Gegenwinds robust und trugen in Summe mit positiven Ergebnisbeiträgen zum Brutto-Bewertungs- und Abgangsergebnis bei. Das gilt auch für die Beteiligungen im Sektor IT-Services und Software. Diese Fortschritte reichten im Sechs-Monats-Zeitraum jedoch nicht aus, um den negativen Beitrag aus den rückläufigen Bewertungsmultiplikatoren der Vergleichsunternehmen auszugleichen. Aktionärsorientierte Ausschüttungspolitik wird fortgesetzt Im ersten Halbjahr 2026 flossen insgesamt 26,1 Millionen Euro über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Aktionäre zurück. Auch künftig strebt die DBAG in jedem Jahr eine Bardividende von mindestens 1,00 Euro je Aktie an und wird zusätzlich regelmäßig Aktienrückkaufprogramme prüfen. Geopolitische Herausforderungen beeinflussen Kapitalmärkte "Operativ haben unsere Portfoliounternehmen im ersten Halbjahr in Summe positive Ergebnisbeiträge erwirtschaftet, doch die gesunkenen Bewertungsmultiplikatoren der Vergleichsunternehmen in einigen Sektoren haben das mehr als aufgezehrt. Deshalb haben wir unsere Prognose für 2026 am 16. Juli angepasst", sagt Tom Alzin, Sprecher des Vorstands der Deutschen Beteiligungs AG. "An unserem Kurs ändert das nichts: Wir investieren, wo wir strukturelles Wachstum sehen, und veräußern, wenn die Bedingungen stimmen. Genau in solchen Phasen entstehen attraktive Chancen für nachhaltige Wertsteigerung."
[1] Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Aktien zum 30. Juni 2026: 17.240.951 Kontakt: Brigitte Friedrich-Haack Director Shareholder Relations E-Mail: brigitte.friedrich-haack@dbag.de Telefon: +49 69 95787 293 06.08.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
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