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(1)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA

Die Commerzbank hat im zweiten Quartal von einem deutlichen Ertragswachstum profitiert und den Gewinn stärker gesteigert als erwartet. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte die im DAX notierte Bank.

BERICHTET     PROG PROG 
2. Quartal          2Q26 ggVj  2Q26 ggVj  2Q25 
Ertraege           3.299  +9%  3.245  +7% 3.019 
Zinsüberschuss        2.059  0%  2.083  +1% 2.062 
Provisionsüberschuss     1.076  +7%  1.073  +7% 1.004 
Risikovorsorge         202 +15%   207 +18%  176 
Verwaltungsaufwand      1.673  +4%  1.668  +3% 1.616 
Operatives Ergebnis     1.367 +17%  1.313 +12% 1.169 
Eigenkapitalrendite (RoTE)  12,5  --  10,9  --  5,8 
Aufwand-Ertrags-Relation   52,4  --  53,0  --  55,4 
Ergebnis vor Steuern     1.367 +102%  1.310 +94%  676 
Ergebnis nach Steuern/Dritten 898 +94%   845 +83%  462 
 
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet: 
- Nettoergebnis von mindestens 3,4 Mrd Euro 
- Zinsüberschuss: rund 8,6 Mrd Euro 
- Provisionsüberschuss: Wachstum von rund 7% 
- Common-Equity-Tier-1-Quote: mehr als 14% 
- Erträge 13,2 Mrd Euro 
- Risikoergebnis: rund 850 Mio Euro 
- Nettokapitalrendite: rund 12% 
 

- alle Angaben in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Rendite in Prozent;

TAGESTHEMA II

Qiagen hat im zweiten Quartal bei Umsatz und bereinigtem Gewinn besser abgeschnitten als erwartet und die Prognose bestätigt. Das Diagnostikunternehmen profitierte von seinen Wachstumsträgern. So blieb der Umsatz mit 535 Millionen US-Dollar in den Monaten April bis Juni konstant, wie der DAX-Konzern mitteilte, nachdem er zuvor selbst einen Rückgang von 2 Prozent in Aussicht gestellt hatte. Qiagen erwirtschaftete damit einen bereinigten Gewinn je Aktie von 0,62 Dollar, ein Plus von 3 Prozent. Prognostiziert worden waren hier 0,60 Dollar. Für 2026 wurde die Prognose bestätigt.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

HENKEL (07:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das zweite Quartal (in Millionen Euro, organische Umsatzentwicklung in Prozent, nach IFRS):

PROG PROG PROG 
2. QUARTAL               2Q26 ggVj Zahl  2Q25 
Umsatz Konzern             5.344  +4%  13  5.160 
- Adhesive Technologies        2.848  +5%  12  2.701 
- Consumer Brands           2.452  +1%  12  2.422 
Organische Umsatzentwicklung Konzern   2,8  --  12   0,9 
- Adhesive Technologies         4,2  --  12   1,3 
- Consumer Brands            1,1  --  12   0,4 
 

SCOUT24 (07:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das zweite Quartal (in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, nach IFRS):

PROG  PROG 
2. QUARTAL       2Q26  ggVj 2Q25 
Umsatz         191  +19%  161 
EBITDA*         117  +15%  102 
EBITDA-Marge*     61,1   -- 63,3 
Ergebnis je Aktie   0,85  +57% 0,54 
 

DEUTZ (07:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das zweite Quartal (in Millionen Euro, Marge in Prozent, nach IFRS):

PROG PROG PROG 
2. QUARTAL       2Q26 ggVj Zahl 2Q25 
Umsatz         593 +14%   5  518 
EBIT bereinigt      43 +63%   5  26 
EBIT-Marge bereinigt  7,2  --   5  5,0 
 

IONOS (07:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das zweite Quartal (in Millionen Euro, Marge in Prozent, nach IFRS):

PROG PROG PROG 
2. QUARTAL        2Q26 ggVj Zahl  2Q25 
Umsatz          347  +6%   4  326 
EBITDA bereinigt     133  +7%   4  124 
EBITDA-Marge bereinigt  38,3  --  --  38,0 
 

Weitere Termine:

07:00 AT/Kontron AG, Ergebnis 1H (09:00 Analystenkonferenz)

07:00 CH/Swiss Re Group, Ergebnis 1H

07:00 DE/Aumovio SE, ausführliches Ergebnis 2Q

07:00 DE/Carl Zeiss Meditec AG, Ergebnis 3Q

07:30 DE/Renk Group AG, Ergebnis 1H (11:00 Analystenkonferenz)

07:30 DE/Rheinmetall AG, ausführliches Ergebnis 1H

07:30 DE/Dürr AG, ausführliches Ergebnis 1H

07:30 DE/GFT Technologies SE, Ergebnis 1H

07:30 DE/Koenig & Bauer AG (KBA), Ergebnis 2Q

07:30 DE/Prosiebensat1 Media SE, Ergebnis 1H (08:30 PK)

07:30 DE/SGL Carbon SE, Ergebnis 1H

07:30 LU/SAF-Holland SE, Ergebnis 1H

07:35 DE/United Internet AG, Ergebnis 1H (11:30 PK)

07:50 DE/Suss Microtec SE, Ergebnis 2Q

07:50 DE/1&1 AG, Ergebnis 1H

07:55 DE/PVA TePla AG, Ergebnis 2Q

08:00 GB/Diageo plc, vorläufiges Jahresergebnis und Strategie Update

08:00 DE/Deutsche Beteiligungs AG, Ergebnis 1H

08:30 JP/Nintendo Co Ltd, Ergebnis 1Q

08:30 JP/Softbank Group Corp, Ergebnis 1Q

09:00 DE/KSB SE & Co. KGaA, Ergebnis 1H

13:00 US/Conocophillips, Ergebnis 2Q

13:30 IT/Assicurazioni Generali SpA, Ergebnis 1H

15:30 NL/Qiagen NV, Analystenkonferenz zum Ergebnis 1H

22:00 US/Airbnb Inc, Ergebnis 2Q

Im Laufe des Tages:

- IT/Banca Monte dei Paschi di Siena SpA (MPS), Ergebnis 1H

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Unternehmen       Dividende 
Astrazeneca       1,06 GBP 
Barclays         0,059 GBP 
BT Group         0,0587 GBP 
Reckitt         0,886 GBP 
Relx           0,209 GBP 
Unilever         0,3982 GBP 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
  08:00 Auftragseingang Juni 
     saisonbereinigt 
     PROGNOSE: -0,4% gg Vm 
     zuvor:  +1,9% gg Vm 
- EU 
  11:00 Einzelhandelsumsatz Juni 
     Eurozone 
     PROGNOSE: +0,1% gg Vm 
     zuvor:  +0,2% gg Vm 
- US 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     Prognose: 204.000 
     Zuvor:  197.000 
 
  14:30 Produktivität ex Agrar (1. Veröffentlichung) 2Q 
     annualisiert 
     PROGNOSE:  +0,6% gg Vq 
     1. Quartal: +0,3% gg Vq 
     Lohnstückkosten 
     PROGNOSE:  +2,1% gg Vq 
     1. Quartal: +1,8% gg Vq 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        26.303,00  +0,3 
E-Mini-Future S&P-500   7.761,75  +0,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100 29.566,75  -0,2 
Topix (Tokio)       4.045,26  -0,0 
Hang-Seng (Hongk.)    25.463,51  -1,8 
Shanghai-Comp.       3.878,92  +0,0 
 
Vortag: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        26.126,30  -0,3 
DAX-Future    26.226,00  -0,3 
MDAX       32.426,33  -0,4 
TecDAX       3.946,73  -0,9 
SDAX       18.553,91  -0,5 
Euro-Stoxx-50   6.476,98  -0,2 
Stoxx-50      5.500,17  -0,1 
XDAX       26.203,86  +0,3 
Dow-Jones     54.349,12  +0,5 
S&P-500      7.723,55  -0,2 
Nasdaq Composite 26.363,44  -0,8 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Etwas fester werden die Börsen erwartet. Die Hoffnung nimmt weiter zu, dass bald eine Einigung zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus erzielt werden könnte. Iran und Oman finalisierten einen Vertragsentwurf zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus. Klar im Fokus steht aber weiter die Zahlenflut aus der Berichtssaison der Unternehmen. Als interessant heben Händler die oft kritische Reaktion auf Geschäftszahlen großer Technologie-Unternehmen hervor. "Die laufende US-Berichtssaison sorgt weiterhin für gemischte Reaktionen", sagt Antonio Di Giacomo, Marktanalyst bei XS.com. So seien Zahlen und Ausblick von AMD und SpaceX als unzureichend angesehen worden, um die aktuell hohen Bewertungen im Technologiesektor zu rechtfertigen.

Rückblick: Knapp behauptet - Händler sprachen von Ermüdungserscheinungen nach der jüngsten Rally. Das Umfeld sei aber unverändert positiv, hieß es. Anleger setzten nach wie vor darauf, dass sich die USA und der Iran bald auf die Wiederöffnung der Straße von Hormus einigen könnten. Unterstützung komme auch von der insgesamt bislang gut verlaufenen Berichtssaison. So hat Novo Nordisk (-4,3%) deutlich über den Erwartungen liegende Geschäftszahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Gestört haben dürften sich die Anleger an nur im Rahmen der Erwartungen liegenden Zahlen für Ozempic und die orale Form von Wegovy. Die Zahlen des schweizerischen Generikaherstellers Sandoz wurden als solide bezeichnet. Auch der bestätigte Ausblick dürfte zur Beruhigung der Anleger beigetragen haben, hieß es. Die Aktie stieg um 6 Prozent.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Etwas leichter - Der DAX legte eine Pause ein, nachdem er im frühen Handel noch ein neues Rekordhoch markiert hatte. Unter den Einzelwerten verloren Infineon nach Veröffentlichung der Drittquartalszahlen 5,7 Prozent. Die Umsätze entsprachen laut Jefferies den Erwartungen, während die Margen auf Segmentebene diese leicht verfehlt hätten. Hauptbelastungsfaktor für die Aktie dürfte der Ausblick auf das vierte Quartal gewesen sein. Infineon stellt eine Segmentmarge von 23 Prozent in Aussicht, was klar unter der Erwartung von 24,4 Prozent liegt. Siemens Energy schlossen unverändert. Hier wurde der "nur" bestätigte Ausblick bemängelt. Die Zahlen zum dritten Geschäftsquartal seien stark ausgefallen. Fresenius gewannen nach Vorlage überzeugender Zahlen und Anhebung der Gewinnprognose 5,2 Prozent. Beiersdorf stiegen nach Vorlage endgültiger Zahlen um 5,1 Prozent. Händler sprachen von einer technischen Gegenbewegung nach den bislang deutlichen Verlusten in diesem Jahr. Die Zahlen hätten nichts Neues gebracht.

XETRA-NACHBÖRSE

Qiagen reagierten auf den Geschäftsausweis kaum.

USA - AKTIEN

Uneinheitlich - Im frühen Handel erreichten Dow Jones und S&P-500 neue Rekordstände. Doch ausbleibende Nachrichten über eine Einigung zwischen USA und Iran zur Wiederöffnung der Straße von Hormus ließen die Kurse im Verlauf bröckeln. Etwas Unterstützung kam zwischenzeitlich vom überraschend schwachen ADP-Arbeitsmarktbericht, der Zinserhöhungssorgen linderte. AMD verloren 7 Prozent. Die Zahlen des Chipkonzerns wurden im Handel als insgesamt solide bezeichnet. Belastend wirkte die Ankündigung von SpaceX-CEO Elon Musk, das Raketen- und Satellitenunternehmen werde künftig ausschließlich Chips des AMD-Rivalen Nvidia einsetzen. Nvidia tendieren 3,4 Prozent höher. Die SpaceX-Aktie stürzten derweil um 14 Prozent ab. Anleger nahmen Anstoß an den massiven Investitionsausgaben, die das Unternehmen bei Vorlage seiner Zweitquartalszahlen auswies. Die überraschend gut ausgefallenen Quartalszahlen von SpaceX traten darüber in den Hintergrund. Die Zahlen von Uber (-5,3%) waren etwas besser als erwartet, doch gab der Fahrdienstvermittler eine enttäuschende Prognose ab. Bei Kraft Heinz (-3,4%) gingen Umsatz und Gewinn je Aktie im zweiten Quartal zurück. Der Lebensmittelkonzern engte die Ergebnisprognose für das Jahr ein, der Umsatz soll jedoch weniger stark schrumpfen als bislang angenommen. Die Disney-Aktie stieg um 3,6 Prozent. Die Zahlen des Unterhaltungskonzerns hatten die Erwartungen übertroffen.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries Rendite  +/- 
2 Jahre      4,18 -0,02 
10 Jahre     4,62 -0,01 
 

Die Renditen von US-Staatsanleihen sanken nach schwachen ADP-Arbeitsmarktdaten, weil diese die Inflations- und Zinserhöhungssorgen dämpften.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:15 
EUR/USD     1,1547  -0,0  -0,0004     1,1551   1,1548 
EUR/JPY     182,15  -0,1  -0,0900    182,2400  181,9800 
EUR/CHF     0,9323  0,0  0,0000     0,9323   0,9320 
EUR/GBP     0,8578  0,0  0,0000     0,8578   0,8572 
USD/JPY     157,74  0,0  0,0000    157,7400  157,5400 
GBP/USD     1,3455  -0,1  -0,0011     1,3466   1,3467 
USD/CNY     6,7484  -0,0  -0,0013     6,7497   6,7497 
USD/CNH     6,7497  +0,0  0,0016     6,7481   6,7476 
AUS/USD     0,7046  -0,2  -0,0011     0,7057   0,7057 
Bitcoin/USD 64.654,45  -0,2  -147,84    64.802,29 64.575,91 
 

Der Dollar tendierte knapp behauptet, nachdem der ADP-Arbeitsmarktbericht überraschend schwach ausgefallen war. Der Dollar-Index gab 0,2 Prozent ab, der Euro legte um 0,2 Prozent auf 1,1555 Dollar zu.

ROHSTOFFE

METALLE

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    74,78  -0,6   -0,44      75,22 
Brent/ICE    79,13  -0,4   -0,32      79,45 
 

Der nachgebende Dollar und die gesunkenen Marktzinsen verhalfen dem Goldpreis zu einem kräftigen Anstieg. Die Feinunze verteuerte sich zum Settlement um 3,7 Prozent auf 4.245,80 Dollar - es war der größte prozentuale Anstieg seit Februar.

Der Dollar könnte angesichts der Aussicht auf eine sich ausweitende Zinsdifferenz zwischen den USA und Japan wieder gegenüber dem Yen zulegen, urteilt CBA-Analystin Carol Kong. "Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass der Offenmarktausschuss im Dezember einen Zinserhöhungszyklus einleiten wird." Die Fed werde wahrscheinlich drei oder möglicherweise vier Zinserhöhungen vornehmen, so Kong. Im Gegensatz dazu werde die BOJ die Zinsen bis Juni 2027 wahrscheinlich noch zweimal anheben, sagt sie. "Das Fazit ist, dass sich die Zinsdifferenzen zwischen den USA und Japan weiter zugunsten des Dollar zum Yen ausweiten werden."

ÖL

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.261,65  +0,4   16,25    4.245,40 
Silber      62,13  +0,1   0,05      62,08 
Platin    1.752,90  +1,0   18,04    1.734,86 
 

Die Ölpreise, die in den vergangenen Tagen von Spekulationen auf eine baldige Öffnung der Straße von Hormus und einem damit einhergehenden größeren Ölangebot belastet worden waren, zeigten sich uneinheitlich. Berichten zufolge haben der Iran und der Oman einen Vertragsentwurf zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus fertiggestellt. Es blieb aber unklar, ob die USA diesen unterstützten. Die US-Sorte WTI verbilligte sich um 0,7 Prozent, nachdem die US-Rohölvorräte überraschend gestiegen waren. Der Preis für das Barrel der global gehandelten Sorte Brent stieg in einer kleinen Gegenbewegung auf die jüngsten Verluste um 0,1 Prozent auf 79,45 Dollar.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

AURUBIS

BERICHTET   PROG  PROG 
3. QUARTAL         3Q25/26  ggVj 3Q25/26  ggVj  3Q24/5 
Umsatz            6.449  +40%  6.364  +38%  4.597 
EBIT operativ         146 +135%   143 +130%    62 
Ergebnis vor Steuern operativ 149 +161%   140 +145%    57 
Ergebnis nach Steuern operativ 114 +178%   106 +159%    41 
Ergebnis je Aktie operativ  2,61 +178%    --   --   0,94 
 
AUSBLICK 2025/26 - das Unternehmen erwartet: 
- ein operatives Ergebnis vor Steuern zwischen 425 bis 525 Mio Euro 
bzw. am oberen Ende der Spanne 
- operatir ROCE: zwischen 10% und 12% 
 

- alle Angaben in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro;

COMMERZBANK

Ungeachtet des laufenden Übernahmekampfes mit Unicredit hat die Commerzbank zuletzt ihre Vermögensverwaltung ausbauen können. "Allein in diesem Jahr sind uns trotz der geopolitischen Spannungen mehr als 1,6 Milliarden Euro an neuem Geld anvertraut worden", sagte Christian Hassel, Bereichsvorstand Wealth Management und Vermögensverwaltung, der Börsen-Zeitung. Damit habe sich das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt. Insgesamt verwaltet die Commerzbank für 20.000 wohlhabende Kunden mittlerweile mehr als 25 Milliarden Euro an Vermögen. Ende 2025 waren es erst 21,5 Milliarden Euro. "Ein beachtlicher Teil des Zuwachses kommt aus Zuflüssen von Mandantenvermögen", sagt Hassel. (Börsen-Zeitung)

CHECK24

Deutschlands größtes Vergleichsportal Check24 vollzieht eine Kehrtwende in seinem Vermittlungsgeschäft für Baufinanzierungen. "Wir werden die eigene Vermittlung einstellen und in Zukunft mit einem Partner zusammenarbeiten", bestätigte das Unternehmen auf Anfrage des Handelsblatts. So würden Kunden auch weiterhin die Möglichkeit haben, eine Baufinanzierung über Check24 abzuschließen, hieß es. Keine Angaben gab es zum künftigen Partner. Lösungen für die betroffenen Mitarbeiter hat das Münchener Vergleichsportal bereits gefunden. "Die Check24 Mitarbeiter haben aufgrund der Umstrukturierung alternative Jobangebote bei Check24 erhalten oder wir haben den Mitarbeitern eine Abwicklungsvereinbarung inklusive einer marktüblichen Abfindung angeboten", heißt es auf Handelsblatt-Anfrage. Laut Informationen aus dem Umfeld des Unternehmens sollen rund 150 Personen betroffen sein. (Handelsblatt)

DEUTSCHE TELEKOM

BERICHTET  PROG PROG 
2. Quartal             2Q26 ggVj  2Q26 ggVj  2Q25 
Umsatz              29.933 +4% 29.955  +4% 28.671 
EBITDA AL bereinigt       11.821 +7% 11.702  +6% 10.999 
Erg nach Steuern/Dritten berein. 2.784 +11%  2.628  +5%  2.504 
Ergebnis nach Steuern/Dritten   2.450 -6%   --  --  2.615 
Ergebnis je Aktie bereinigt    0,58 +14%  0,56 +10%  0,51 
Free Cashflow AL         5.027 +3%  4.882  +0%  4.878 
Umsatz Deutschland        6.507 +4%  6.368  +1%  6.286 
Umsatz USA*           19.562 +5% 19.721  +6% 18.597 
Umsatz Europa           3.164 +2%  3.184  +2%  3.116 
Umsatz Systemgeschäeft      1.077 +6%  1.033  +2%  1.013 
EBITDA AL bereinigt Deutschland  2.672 +3%  2.675  +3%  2.605 
EBITDA AL bereinigt USA*     7.969 +9%  7.889  +8%  7.299 
EBITDA AL bereinigt Europa    1.255 +7%  1.221  +4%  1.170 
EBITDA AL bereinigt Systemgesch.   99 +3%   98  +2%   96 
* T-Mobile US hat bereits Zahlen veröffentlicht 
 
AUSBLICK GJ 2026 - die Telekom erwartet nun 
(konstante Wechselkurse unterstellt, u.a. 1,13 Dollar je Euro): 
- bereinigtes EBITDA AL: weiterhin bei rund 47,5 
(bisher: 47,4, VJ: 44,7) Mrd. Euro 
- Free Cashflow AL: nun rund 20,0 (bisher: mehr als 19,8) Mrd. Euro 
 

- alle Angaben in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro;

Die Telekom kauft deutlich mehr eigene Aktien zurück als zunächst geplant. Wie der DAX-Konzern mitteilte, stockt er sein Aktienrückkaufprogramm um bis zu 3 Milliarden Euro bis Jahresende auf. Die Rückkäufe können damit bis Ende 2026 bis zu 5 Milliarden Euro erreichen. Vom bislang laufenden Programm von 2 Milliarden Euro hat die Telekom bis einschließlich Mittwoch Rückkäufe im Volumen von 1,2 Milliarden Euro umgesetzt.

FRAPORT

BERICHTET  PROG PROG 
2. QUARTAL          2Q26 ggVj  2Q26 ggVj 2Q25 
Umsatz            1.187  +6% 1.153  +3% 1.122 
EBITDA             386  +1%  373  -3%  384 
EBIT              207 -19%  205 -19%  254 
Ergebnis nach Steuern      85 -32%  105 -16%  125 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  69 -38%   93 -17%  111 
Ergebnis je Aktie       0,75 -38%  0,95 -21% 1,20 
 
Ausblick 2026 - das Unternehmen erwartet: 
- EBITDA: bis zu rund 1,5 Mrd Euro 
- Konzernergebnis: einen Rückgang 
- Passagieraufkommen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres von 63,2 Mio 
 

- alle Angaben in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro;

MERCK KGAA

BERICHTET  PROG PROG 
2. QUARTAL         2Q26 ggVj  2Q26 ggVj  2Q25 
Umsatz           5.434  +4% 5.344  +2% 5.225 
EBITDA bereinigt      1.599  +9% 1.534  +5% 1.462 
EBITDA bereinigt-Marge   29,4  --  28,7  --  27,8 
Ergebnis nach Steuern    494 -25%   --  --  655 
Ergebnis je Aktie      1,13 -25%  1,56  +4%  1,50 
Ergebnis je Aktie bereinigt 2,16  +7%  2,08  +3%  2,02 
 
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet nun: 
- Umsatz: zwischen 21,0 und 21,8 Mrd Euro (bisher: 20,4 - 21,4) 
- EBITDA bereinigt: zwischen 5,9 und 6,3 Mrd Euro (bisher: 5,7 - 6,1) 
- Ergebnis je Aktie bereinigt: zwischen 7,90 und 8,60 Euro (bisher: 7,50 - 8,20) 
 

- alle Angaben in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent;

RATIONAL

BERICHTET PROG PROG 
2. QUARTAL       2Q26 ggVj 2Q26 ggVj 2Q25 
Umsatz         324  +4%  327  +5%  311 
EBIT           94 +16%  87  +7%  81 
EBIT-Marge       29,0  -- 26,6  -- 26,1 
Ergebnis nach Steuern  73 +15%  67  +6%  63 
Ergebnis je Aktie   6,43 +15% 5,87  +5% 5,57 
 
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet weiterhin: 
- EBIT-Marge: zwischen 25 und 26% 
 

- alle Angaben in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent;

SIEMENS

BERICHTET  PROG  PROG 
3. QUARTAL          3Q25/26  ggVj 3Q25/26  ggVj 3Q24/25 
Auftragseingang        27.902  +13% 24.700 -0,1%  24.719 
Umsatz            20.794 +7,3% 20.638 +6,5%  19.377 
Vergleichbares Umsatzwachstum  8,0   --   7,8   --   5,0 
Ergebnis nach Steuern/Dritten 2.270  +11%  1.897  -7%  2.046 
Ergebnis je Aktie        2,93  +12%  2,44  -6%   2,61 
Ergebnis je Aktie vor PPA    3,14  +13%  2,65  -5%   2,78 
 
AUSBLICK Gj 2025/26 - das Unternehmen erwartet: 
- Umsatz: auf vergleichbarer Basis von 6% bis 8% 
- Ergebnis je Aktie (pre PPA): 11,20 bis 11,50 Euro (zuvor: 10,70 bis 11,10 Euro) 
 

- alle Angaben in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Umsatzwachstum und Margen in Prozent;

PLAYMOBIL

Die Krise beim Spielzeughersteller Playmobil spitzt sich weiter zu. Anfang des Jahres verkündete die Horst Brandstätter Group (HBG), zu der Playmobil gehört, das Werk im fränkischen Dietenhofen schließen zu wollen. Nun folgt die nächste Hiobsbotschaft: Die HBG hat im Geschäftsjahr 2024/25 einen Verlust in Höhe von mehr als 115 Millionen Euro eingefahren. Das geht aus dem nun veröffentlichten Geschäftsbericht hervor. Bereits im vorangegangenen Zeitraum lag der Fehlbetrag bei fast 119 Millionen Euro. Damals bedeutete das dicke Minus im Geschäftsbericht einen Rekordverlust. Besserung scheint nicht in Sicht. Im Gegenteil: Der Umsatz ist erneut gesunken, dieses Mal um rund 9 Prozent auf insgesamt rund 409 Millionen Euro. (Spiegel)

PARTNERS GROUP

Die Partners Group steht vor einer Übernahme von Aroma-Zone für 2 Milliarden Euro. Die Parteien befänden sich in fortgeschrittenen Gesprächen und könnten bereits am Donnerstag eine Einigung erzielen, berichtet die Financial Times unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertrauten Personen, die jedoch zu bedenken gaben, dass die Transaktion noch nicht endgültig abgeschlossen sei. Aroma-Zone mit Sitz in der Provence wurde vor mehr als zwei Jahrzehnten gegründet und verkauft Schönheits- und Wellnessprodukte mit Schwerpunkt auf natürlichen Inhaltsstoffen. Der französische Vermögensverwalter Eurazeo wurde 2021 Hauptaktionär von Aroma-Zone im Rahmen einer Transaktion, die das Unternehmen Berichten zufolge mit rund 700 Millionen Euro bewertete. Die Gründerfamilie von Aroma-Zone, die Familie Vausselin, ist seit diesem Deal ein bedeutender Aktionär geblieben. (Financial Times)

ZURICH INSURANCE

hat im ersten Halbjahr höhere Prämieneinnahmen verbucht. Getragen wurde dies von Wachstum in allen Segmenten. Der Versicherer steigerte die gebuchten Bruttoprämien und Policengebühren in der Schaden- und Unfallversicherung im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 29,86 Milliarden US-Dollar. Auf vergleichbarer Basis wuchsen die Prämien in der Schaden- und Unfallversicherung von Zurich um 7 Prozent. Die gebuchten Bruttoprämien in der Lebensversicherungssparte beliefen sich auf 19,5 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auf vergleichbarer Basis seien die Prämien im Lebengeschäft um 1 Prozent gestiegen, da das Wachstum bei den margenstärkeren Risiko- und fondsgebundenen Prämien durch niedrigere Sparprämien ausgeglichen worden sei, so der Versicherer.

EBAY

hat ihren Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Zuvor hatte das Unternehmen die Übernahme von Depop abgeschlossen und ein Umsatzwachstum im zweiten Quartal gemeldet. Das Unternehmen meldete für das zweite Quartal einen Gewinn von 550 Millionen Dollar oder 1,21 Dollar je Aktie, verglichen mit einem Gewinn von 364 Millionen Dollar oder 78 Cent je Aktie im Vorjahr. Auf bereinigter Basis lag der Gewinn im zweiten Quartal bei 1,60 Dollar je Aktie. Analysten hatten 1,50 Dollar je Aktie erwartet. Der Umsatz stieg von 2,73 Milliarden Dollar auf 3,13 Milliarden Dollar. Analysten hatten 3,02 Milliarden Dollar erwartet. Das Bruttowarenvolumen betrug 22,4 Milliarden Dollar, ein Anstieg von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und über den Analystenerwartungen von 21,56 Milliarden Dollar.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

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August 06, 2026 01:32 ET (05:32 GMT)

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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