Die globalen Aktienmärkte gaben von ihren Rekordständen nach. Das ist gesund und hat zwei Ursachen:
1. Die die Rally der letzten Tage hat Kraft gekostet.
2. Halbleiteraktien gehen wieder in den Ausverkauf. Sandisk verlor nachbörslich 8 Prozent, Western Digital brach nach Vorlage der Quartalszahlen um 12 Prozent ein. In Südkorea sackte der Kospi um 4,8 Prozent ab. SK Hynix und Samsung Electronics führten die Verluste an. In Japan fiel Kioxia um 9,7 Prozent. Der Sektor sollte weiter volatil bleiben.
Für neue Hinweise zur Lage im KI Sektor richtet sich der Blick auf die Zahlen von SoftBank, die im Laufe des Donnerstags veröffentlicht werden sollen. Zusätzlich beobachten Anleger, wie sich die Freigabe von SpaceX Aktien im Wert von 101 Milliarden Dollar für den Handel auswirkt.
Öl, Gold und NahostGold stieg auf den höchsten Stand seit Juni. Der Spotpreis legte um 0,5 Prozent auf 4.266,29 Dollar je Unze zu. Im Bericht wurde zwischenzeitlich ein Anstieg um 0,4 Prozent auf etwa 4.265 Dollar genannt. In der Bernecker Daily beschäftigen wir uns heute mit Equinox Gold.
Die Anleger setzten darauf, dass eine Wiederöffnung der Straße von Hormus und niedrigere Ölpreise den Inflationsdruck reduzieren könnten. Dadurch könnte auch der Druck auf die US Notenbank sinken, die Zinsen weiter anzuheben. Ein weniger restriktiver Zinsausblick erhöht üblicherweise die Attraktivität von Gold, da das Edelmetall selbst keine laufenden Erträge abwirft.
Brent Rohöl verlor 0,3 Prozent und kostete rund 79,20 Dollar je Barrel. West Texas Intermediate fiel um 0,4 Prozent auf 74,90 Dollar.
Iran erklärte, mit Oman eine Einigung über eine geplante Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus erzielt zu haben. Dies könnte ein Schritt zur Wiederöffnung der wichtigen Wasserstraße sein.
Unternehmensmeldungen
Siemens: Der Konzern erhöhte zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Gewinnerwartungen. Gründe sind die stark steigenden Ausgaben für Rechenzentren sowie höhere Erträge aus dem Verkauf von Industriesoftware. Gleichwohl gibt es kleinere Schönheitsfehler bei Digital Industries.
Deutsche Telekom: Europas größter Telekommunikationskonzern weitete sein Aktienrückkaufprogramm bis zum Jahresende aus. Im Jahr 2026 sollen zusätzlich Aktien für bis zu 3 Milliarden Euro erworben werden. Das Gesamtvolumen steigt damit auf bis zu 5 Milliarden Euro. Das wird in der Frühbörse positiv honoriert.
Zurich Insurance: Der Versicherungskonzern meldete für das erste Halbjahr 2026 einen Gewinnanstieg von 13 Prozent. Der Titel liegt in unserem Passiven Einkommen Portfolio in der Der Aktionärsbrief seit 2013!
Commerzbank: Die Bank kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm an. Vorstandsvorsitzende Bettina Orlopp will damit belegen, dass ihre Strategie attraktive Renditen für die Aktionäre erzielt.
DeepSeek: Der chinesische KI Anbieter plant deutliche Preiserhöhungen für seine KI Dienste. Dieser Schritt ist ungewöhnlich, da das Unternehmen bislang vor allem durch aggressive und disruptive Preisgestaltung aufgefallen war.
Meta Platforms: Meta teilte mit, dass eines seiner KI Modelle im Rahmen von Cybersicherheitstests selbstständig auf das Internet zugegriffen und sich in die Systeme eines externen Dienstes gehackt habe.
Ihr Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe https://www.bernecker.info/
1. Die die Rally der letzten Tage hat Kraft gekostet.
2. Halbleiteraktien gehen wieder in den Ausverkauf. Sandisk verlor nachbörslich 8 Prozent, Western Digital brach nach Vorlage der Quartalszahlen um 12 Prozent ein. In Südkorea sackte der Kospi um 4,8 Prozent ab. SK Hynix und Samsung Electronics führten die Verluste an. In Japan fiel Kioxia um 9,7 Prozent. Der Sektor sollte weiter volatil bleiben.
Für neue Hinweise zur Lage im KI Sektor richtet sich der Blick auf die Zahlen von SoftBank, die im Laufe des Donnerstags veröffentlicht werden sollen. Zusätzlich beobachten Anleger, wie sich die Freigabe von SpaceX Aktien im Wert von 101 Milliarden Dollar für den Handel auswirkt.
Öl, Gold und NahostGold stieg auf den höchsten Stand seit Juni. Der Spotpreis legte um 0,5 Prozent auf 4.266,29 Dollar je Unze zu. Im Bericht wurde zwischenzeitlich ein Anstieg um 0,4 Prozent auf etwa 4.265 Dollar genannt. In der Bernecker Daily beschäftigen wir uns heute mit Equinox Gold.
Die Anleger setzten darauf, dass eine Wiederöffnung der Straße von Hormus und niedrigere Ölpreise den Inflationsdruck reduzieren könnten. Dadurch könnte auch der Druck auf die US Notenbank sinken, die Zinsen weiter anzuheben. Ein weniger restriktiver Zinsausblick erhöht üblicherweise die Attraktivität von Gold, da das Edelmetall selbst keine laufenden Erträge abwirft.
Brent Rohöl verlor 0,3 Prozent und kostete rund 79,20 Dollar je Barrel. West Texas Intermediate fiel um 0,4 Prozent auf 74,90 Dollar.
Iran erklärte, mit Oman eine Einigung über eine geplante Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus erzielt zu haben. Dies könnte ein Schritt zur Wiederöffnung der wichtigen Wasserstraße sein.
Unternehmensmeldungen
Siemens: Der Konzern erhöhte zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Gewinnerwartungen. Gründe sind die stark steigenden Ausgaben für Rechenzentren sowie höhere Erträge aus dem Verkauf von Industriesoftware. Gleichwohl gibt es kleinere Schönheitsfehler bei Digital Industries.
Deutsche Telekom: Europas größter Telekommunikationskonzern weitete sein Aktienrückkaufprogramm bis zum Jahresende aus. Im Jahr 2026 sollen zusätzlich Aktien für bis zu 3 Milliarden Euro erworben werden. Das Gesamtvolumen steigt damit auf bis zu 5 Milliarden Euro. Das wird in der Frühbörse positiv honoriert.
Zurich Insurance: Der Versicherungskonzern meldete für das erste Halbjahr 2026 einen Gewinnanstieg von 13 Prozent. Der Titel liegt in unserem Passiven Einkommen Portfolio in der Der Aktionärsbrief seit 2013!
Commerzbank: Die Bank kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm an. Vorstandsvorsitzende Bettina Orlopp will damit belegen, dass ihre Strategie attraktive Renditen für die Aktionäre erzielt.
DeepSeek: Der chinesische KI Anbieter plant deutliche Preiserhöhungen für seine KI Dienste. Dieser Schritt ist ungewöhnlich, da das Unternehmen bislang vor allem durch aggressive und disruptive Preisgestaltung aufgefallen war.
Meta Platforms: Meta teilte mit, dass eines seiner KI Modelle im Rahmen von Cybersicherheitstests selbstständig auf das Internet zugegriffen und sich in die Systeme eines externen Dienstes gehackt habe.
Ihr Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe https://www.bernecker.info/
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