Vaduz (ots) -
Nach dem Fund eines toten Japankäfers vor rund einem Monat sind im Raum Buchs und im Fürstentum Liechtenstein zwischenzeitlich weitere lebende Exemplare in aufgestellte Fallen getappt. Die Fachleute des Kantons St. Gallen und des Fürstentums Liechtenstein stehen mit dem Bund im Kontakt. Aktuell geht es um die Abklärung des Befallsausmasses und um allfällige Bekämpfungsmassnahmen.
Vor rund einem Monat hatten die Fachleute des Kantons SG nahe der Autobahn A13 einen toten Japankäfer gefunden. Seither wurden im Umkreis von drei Kilometern des Fundortes weitere Fallen aufgestellt, um herauszufinden, ob der Käfer ein Einzelfund war oder ob es sich um einen grösseren Befall handelt.
In der Zwischenzeit sind neun weitere lebende Exemplare des Japankäfers in die Fallen gegangen - sowohl im Fürstentum Liechtenstein wie auch auf dem Gebiet des Kantons SG. Die Fachleute stehen mit dem Bund in Kontakt, um die weiteren Schritte zu koordinieren.
Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es keine Handlungsanweisungen für die lokale Bevölkerung, Landwirtschaft und Gartenbau.
Der gebietsfremde Japankäfer kann grosse Schäden an Pflanzen, Bäumen, Grünflächen, Reben sowie landwirtschaftlichen und gärtnerischen Kulturen anrichten. Oft bleiben nur die Gerippe der Blätter zurück, die Pflanze wird stark geschwächt oder stirbt sogar ab. Die Larven des Käfers schädigen Wiesen und Rasenflächen, indem sie die Graswurzeln fressen. Das führt dazu, dass die Pflanzen absterben und der Rasen braun wird. Der Japankäfer ist in der Schweiz und in Liechtenstein melde- und bekämpfungspflichtig.
Fotos der gefundenen Käfer stehen hier zum Download bereit: https://media.sg.ch/share/FyHSq4oYk19yeHshwRSX
Pressekontakt:
Ministerium für Äusseres, Umwelt und Kultur
Amt für Wald, Natur und Landwirtschaft
Sebastian Menzel, Abteilungsleiter Landwirtschaft
T +423 236 71 98
sebastian.menzel@llv.li
Original-Content von: Fürstentum Liechtenstein, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100000148/100941541
Nach dem Fund eines toten Japankäfers vor rund einem Monat sind im Raum Buchs und im Fürstentum Liechtenstein zwischenzeitlich weitere lebende Exemplare in aufgestellte Fallen getappt. Die Fachleute des Kantons St. Gallen und des Fürstentums Liechtenstein stehen mit dem Bund im Kontakt. Aktuell geht es um die Abklärung des Befallsausmasses und um allfällige Bekämpfungsmassnahmen.
Vor rund einem Monat hatten die Fachleute des Kantons SG nahe der Autobahn A13 einen toten Japankäfer gefunden. Seither wurden im Umkreis von drei Kilometern des Fundortes weitere Fallen aufgestellt, um herauszufinden, ob der Käfer ein Einzelfund war oder ob es sich um einen grösseren Befall handelt.
In der Zwischenzeit sind neun weitere lebende Exemplare des Japankäfers in die Fallen gegangen - sowohl im Fürstentum Liechtenstein wie auch auf dem Gebiet des Kantons SG. Die Fachleute stehen mit dem Bund in Kontakt, um die weiteren Schritte zu koordinieren.
Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es keine Handlungsanweisungen für die lokale Bevölkerung, Landwirtschaft und Gartenbau.
Der gebietsfremde Japankäfer kann grosse Schäden an Pflanzen, Bäumen, Grünflächen, Reben sowie landwirtschaftlichen und gärtnerischen Kulturen anrichten. Oft bleiben nur die Gerippe der Blätter zurück, die Pflanze wird stark geschwächt oder stirbt sogar ab. Die Larven des Käfers schädigen Wiesen und Rasenflächen, indem sie die Graswurzeln fressen. Das führt dazu, dass die Pflanzen absterben und der Rasen braun wird. Der Japankäfer ist in der Schweiz und in Liechtenstein melde- und bekämpfungspflichtig.
Fotos der gefundenen Käfer stehen hier zum Download bereit: https://media.sg.ch/share/FyHSq4oYk19yeHshwRSX
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Sebastian Menzel, Abteilungsleiter Landwirtschaft
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