Der charttechnischen Ausbruch wird von 2 Triggern begleitet:
1. Akute Verknappung außerhalb der USA
Die LME-Bestände sind auf rund 226.650 Tonnen gefallen, den niedrigsten Stand seit Mitte Februar. Gleichzeitig liegt Kassakupfer rund 130 Dollar je Tonne über dem Dreimonatskontrakt. Eine solche Backwardation zeigt, dass kurzfristig verfügbares Material gesucht wird. Schätzungsweise 64 Prozent der weltweit sichtbaren Lagerbestände befinden sich inzwischen in den USA.
2. Exportverbot der Demokratischen Republik Kongo
Heute wurde bekannt, dass der Kongo den Export von Kupfer- und Kobaltkonzentraten untersagt. Das Land ist der zweitgrößte Kupferproduzent der Welt. Der unmittelbare Mengeneffekt dürfte begrenzt bleiben, da der Kongo überwiegend Kupferkathoden exportiert. Im ersten Quartal entfielen lediglich rund 18.900 Tonnen Kupferinhalt auf Konzentratexporte. Psychologisch verschärft die Entscheidung die Sorge um die Versorgung.

1. Akute Verknappung außerhalb der USA
Die LME-Bestände sind auf rund 226.650 Tonnen gefallen, den niedrigsten Stand seit Mitte Februar. Gleichzeitig liegt Kassakupfer rund 130 Dollar je Tonne über dem Dreimonatskontrakt. Eine solche Backwardation zeigt, dass kurzfristig verfügbares Material gesucht wird. Schätzungsweise 64 Prozent der weltweit sichtbaren Lagerbestände befinden sich inzwischen in den USA.
2. Exportverbot der Demokratischen Republik Kongo
Heute wurde bekannt, dass der Kongo den Export von Kupfer- und Kobaltkonzentraten untersagt. Das Land ist der zweitgrößte Kupferproduzent der Welt. Der unmittelbare Mengeneffekt dürfte begrenzt bleiben, da der Kongo überwiegend Kupferkathoden exportiert. Im ersten Quartal entfielen lediglich rund 18.900 Tonnen Kupferinhalt auf Konzentratexporte. Psychologisch verschärft die Entscheidung die Sorge um die Versorgung.
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