Anzeige
Mehr »
Samstag, 29.08.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Breaking News: NurExone läutet die nächste Runde ein!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
588 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Kospi erneut schwach - Shanghai legt zu

DJ MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Kospi erneut schwach - Shanghai legt zu

DOW JONES--Keine einheitliche Tendenz gibt es zum Wochenausklang an den asiatischen Aktienmärkten. Mit Abgaben zeigen sich die Börsen in Tokio und Seoul, wo erneute Verluste bei den Technologiewerten das Sentiment belasten. Dagegen geht es an den chinesischen Börsen nach guten Konjunkturdaten leicht nach oben. Die Blicke der Anleger sind zudem auf den US-Arbeitsmarktbericht für Juli gerichtet, der am Nachmittag veröffentlicht wird. Die Daten würden mit Spannung erwartet, da sie darüber entscheiden könnten, ob die Märkte eine mehr oder weniger als 50-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der US-Notenbank im September einpreisen, so Marktanalyst Matt Simpson von StoneX.

Die Fed-Funds-Futures hätten zuletzt die Erwartungen für zwei Zinserhöhungen bis Dezember zurückgeschraubt, wobei die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September bei Handelsschluss am Donnerstag bei 54,6 Prozent gelegen habe, stellt er fest. "Wenn der Bericht die Erwartungen unterschreitet, könnte dies die Wahrscheinlichkeit weiter verringern" so der Analyst. Der Markt rechnet mit der Schaffung von 83.000 neuen Stellen außerhalb der Landwirtschaft. Im Juni waren 57.000 Stellen hinzugekommen. Die Arbeitslosenquote wird unverändert bei 4,2 Prozent gesehen.

Für den Kospi geht es um 1,4 Prozent nach unten, belastet von einem erneuten Minus bei Index-Schwergewicht SK Hynix, das um 5,2 Prozent nachgibt. LG Innotek fallen um 0,7 Prozent. Dagegen stabilisieren sich Samsung Electronics nach den jüngst kräftigen Verlusten und erhöhen sich um 0,1 Prozent. Der Kospi hat im Wochenverlauf mehr als 6 Prozent eingebüßt und steuert damit bereits auf den siebten wöchentlichen Rückgang in Folge zu.

Für den Nikkei-225 in Tokio geht es um 0,7 Prozent abwärts. Hier zeigen sich die Chip-Werte mit neuerlichen Abgaben. So knicken Lasertec um 14,5 Prozent ein. Die Softbank-Titel fallen um 3,5 Prozent. Der Nettogewinn reduzierte sich im ersten Quartal um 18 Prozent, die Zahlen übertrafen allerdings die Markterwartungen. Die Softbank Group hat zudem ihre Beteiligung an OpenAI genutzt, um von einer Gruppe von Banken einen Kredit in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar aufzunehmen. Damit erhöht der Konzern das Risiko seiner Wette auf den KI-Pionier.

Dagegen geht es für den Shanghai-Composite um 0,5 Prozent nach oben. Der Hang-Seng-Index in Hongkong erholt sich von leichten Verlusten im Verlauf und verbessert sich um 0,2 Prozent. Hier stützen gute Konjunkturdaten. Chinas Export-Wachstum ist im Juli robust geblieben, auch wenn es sich gegenüber Juni verlangsamte. Grund dafür war die anhaltend starke weltweite Nachfrage nach Produkten der künstlichen Intelligenz. Die Exporte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 23,9 Prozent und kühlten sich damit leicht von dem Wachstum von 27,0 Prozent im Vormonat ab.

Der Ölpreis legt mit den jüngsten Entwicklungen im Iran-Krieg zu und baut damit seine Vortagesgewinne weiter aus. Die Ölpreise waren zu Wochenbeginn stark gefallen, nachdem Berichte die Runde gemacht hatten, wonach Iran und Oman ein Abkommen zur schnellen Wiedereröffnung der Straße von Hormus aushandelten. Die USA könnten sich aber gegen jedes Abkommen sperren, das dem Iran die formelle Kontrolle über die Meerenge gäbe, heißt es. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent steigt um weitere 1,3 Prozent auf 83,59 Dollar.

Bei den Einzelwerten gewinnt die Nintendo-Aktie 4,8 Prozent. Der japanische Videospiele-Hersteller hat für das erste Geschäftsquartal einen deutlich höheren Gewinn gemeldet, der auf stärkere Verkäufe von Spiele-Software und den Erfolg eines neuen "Super Mario"-Films zurückzuführen ist, trotz rückläufiger Verkaufszahlen der Switch-2-Konsolen.

=== 
INDEX            zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)    9.270,20  -0,0    +6,4      8:00 
Topix 500 (Tokio)     3.175,08  +0,2   +19,4      8:00 
Kospi (Seoul)       6.209,48  -1,4   +47,4      8:30 
Hang-Seng (Hongkong)   25.567,85  +0,2    -0,2      10:00 
Shanghai-Composite     3.919,51  +0,5    -1,2      9:00 
Straits-Times (Singapur)  5.685,75  +0,8   +22,4      11:00 
IDX Comp. (Indonesien)   6.397,68  +0,9   -26,1      10:00 
KLCI (Malaysia)      1.735,16  -0,1    +3,3      10:00 
 
DEVISEN           zuletzt +/- %    0:00  Mi, 9:22 Uhr % YTD 
EUR/USD           1,1521  -0,0   1,1524     1,1539  -1,9 
EUR/JPY           182,54  -0,0   182,56     181,93  -0,8 
EUR/GBP           0,8563  -0,0   0,8564     0,8572  -1,7 
USD/JPY           158,41  -0,0   158,42     157,63  +1,1 
USD/KRW          1.418,94  -0,3  1.422,89    1.424,96  -1,5 
USD/CNY           6,7467  -0,0   6,7488     6,7477  -3,5 
USD/CNH           6,7463  -0,0   6,7481     6,7474  -3,3 
USD/HKD           7,8443  -0,0   7,8447     7,8434  +0,8 
AUD/USD           0,7023  -0,1   0,7030     0,7044  +5,3 
NZD/USD           0,5862  -0,1   0,5869     0,5866  +1,8 
BTC/USD          64.265,32  -0,2 64.402,49    64.034,59 -26,7 
 
ROHÖL            zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex           78,37  +1,4    1,08      77,29 
Brent/ICE           83,59  +1,3    1,10      82,49 
 
Metalle           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold            4.263,15  +0,6   23,92    4.239,23 
Silber            62,29  +1,3    0,81      61,48 
Platin           1.736,64  +0,4    7,39    1.729,25 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

August 07, 2026 00:37 ET (04:37 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.