Schwächere US-Arbeitsmarktdaten treiben die Börsen zum Wochenstart weiter an. Der MSCI All Country World Index liegt nahe seinem Rekordhoch, nachdem der S&P 500 am Freitag bereits ein neues Allzeithoch markiert hatte. In Asien gewinnt der MSCI Asia Pacific rund 0,6 %, die US-Futures liegen leicht im Plus. Der DAX startet weitgehend unverändert in den Tag.
Im Juli wurden in den USA überraschend Stellen abgebaut, zugleich wurden die Beschäftigungszahlen der beiden Vormonate nach unten revidiert. Damit sinkt vorerst der Druck auf die Fed. Am Terminmarkt wird die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September nur noch mit rund 43 % eingepreist, nach 64 % vor einer Woche. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen liegt bei etwa 4,65 %.
Öl bleibt wegen des weiterhin blockierten Seewegs durch die Straße von Hormus ein Volatilitätsfaktor, ohne aber den inneren Trend der Aktienmrärkte zu gefährden. WTI notiert bei knapp 78 Dollar. Gold hält sich nach einem Wochenplus von 7,3 % bei rund 4.350 Dollar. Der Yen verliert erneut und handelt bei etwa 158,3 je Dollar.
Europa startet mit besseren Konjunkturaussichten und einer bislang starken Berichtssaison in die Woche. Laut Bloomberg Umfrage soll die Eurozone 2026 um 0,8 % wachsen, nachdem im Juli nur 0,5 % erwartet worden waren. Treiber der Aktienmrärke beiben die Earnings. Rund 80 % der Stoxx 600 Unternehmen haben berichtet, das Gewinnwachstum im zweiten Quartal liegt bei knapp 20 %. In den kommenden Tagen stehen unter anderem Zahlen von Adyen, E.ON und Aviva an.
Bei den Unternehmen fällt BERKSHIRE HATHAWAY auf: Im zweiten Quartal wurden eigene Aktien für rund 4,5 Mrd. Dollar zurückgekauft und Aktien im Volumen von fast 20 Mrd. Dollar erworben. SONY und TSMC sprechen laut Bloomberg über Investitionen von insgesamt rund 1 Bio. Yen in eine gemeinsame Fabrik in Japan.
SEADRILL erhöhte seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 1,50 bis 1,55 Mrd. Dollar, zuvor waren 1,43 bis 1,48 Mrd. Dollar erwartet worden. Der Konsens liegt bei 1,51 Mrd. Dollar. ARYZTA erzielte im ersten Halbjahr ein EBITDA von 139,9 Mio. Euro, nach 150,5 Mio. Euro im Vorjahr.
GEA schlägt die Erwartungen in Q2. Ber. Ebitda 251 Mio. Euro, Erwartung 246,3 Mio € (Bloomberg-Konsens), ber. Ebitda-Marge 17,4 %, Erwartung 17,2 %.
Im Fokus der Woche stehen nun die US-Verbraucherpreise. Sie dürften die nächste Richtung für Zinserwartungen, Anleiherenditen und Technologiewerte vorgeben.
Heute schaue ich auf die Quartalszahlen unsere Depotwertes Barrick Mining. Ich rechne mit robusten Produktionsdaten und überzeugenden Ergebnissen. Was die Börse daraus macht bleibt abzuwarten.
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe https://www.bernecker.info/

Im Juli wurden in den USA überraschend Stellen abgebaut, zugleich wurden die Beschäftigungszahlen der beiden Vormonate nach unten revidiert. Damit sinkt vorerst der Druck auf die Fed. Am Terminmarkt wird die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September nur noch mit rund 43 % eingepreist, nach 64 % vor einer Woche. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen liegt bei etwa 4,65 %.
Öl bleibt wegen des weiterhin blockierten Seewegs durch die Straße von Hormus ein Volatilitätsfaktor, ohne aber den inneren Trend der Aktienmrärkte zu gefährden. WTI notiert bei knapp 78 Dollar. Gold hält sich nach einem Wochenplus von 7,3 % bei rund 4.350 Dollar. Der Yen verliert erneut und handelt bei etwa 158,3 je Dollar.
Europa startet mit besseren Konjunkturaussichten und einer bislang starken Berichtssaison in die Woche. Laut Bloomberg Umfrage soll die Eurozone 2026 um 0,8 % wachsen, nachdem im Juli nur 0,5 % erwartet worden waren. Treiber der Aktienmrärke beiben die Earnings. Rund 80 % der Stoxx 600 Unternehmen haben berichtet, das Gewinnwachstum im zweiten Quartal liegt bei knapp 20 %. In den kommenden Tagen stehen unter anderem Zahlen von Adyen, E.ON und Aviva an.
Bei den Unternehmen fällt BERKSHIRE HATHAWAY auf: Im zweiten Quartal wurden eigene Aktien für rund 4,5 Mrd. Dollar zurückgekauft und Aktien im Volumen von fast 20 Mrd. Dollar erworben. SONY und TSMC sprechen laut Bloomberg über Investitionen von insgesamt rund 1 Bio. Yen in eine gemeinsame Fabrik in Japan.
SEADRILL erhöhte seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 1,50 bis 1,55 Mrd. Dollar, zuvor waren 1,43 bis 1,48 Mrd. Dollar erwartet worden. Der Konsens liegt bei 1,51 Mrd. Dollar. ARYZTA erzielte im ersten Halbjahr ein EBITDA von 139,9 Mio. Euro, nach 150,5 Mio. Euro im Vorjahr.
GEA schlägt die Erwartungen in Q2. Ber. Ebitda 251 Mio. Euro, Erwartung 246,3 Mio € (Bloomberg-Konsens), ber. Ebitda-Marge 17,4 %, Erwartung 17,2 %.
Im Fokus der Woche stehen nun die US-Verbraucherpreise. Sie dürften die nächste Richtung für Zinserwartungen, Anleiherenditen und Technologiewerte vorgeben.
Heute schaue ich auf die Quartalszahlen unsere Depotwertes Barrick Mining. Ich rechne mit robusten Produktionsdaten und überzeugenden Ergebnissen. Was die Börse daraus macht bleibt abzuwarten.
Volker Schulz
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