DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien
FEIERTAGSHINWEIS
DIENSTAG: Die Börse in Tokio bleibt wegen des Tags des Bergs geschlossen.
TAGESTHEMA
Nvidia hat Finanzierungsvereinbarungen mit einigen der größten Firmen der Wall Street auf die Beine gestellt. Damit sollen massive Summen aufgebracht werden, um den Kunden des Chipkonzerns bei der Finanzierung der Kosten für Rechenleistung zu helfen. Nvidia hat mit Apollo Global Management, Blackstone, Blackrock, Brookfield Asset Management, Goldman Sachs und KKR Verträge unterzeichnet, um Plattformen für die Finanzierung von Rechenleistung einzurichten. Ziel ist, in den kommenden Jahren mehr als 500 Milliarden US-Dollar an externem Kapital bereitzustellen.
AUSBLICK UNTERNEHMEN +
Keine relevanten Unternehmesntermine angekündigt.
AUSBLICK KONJUNKTUR
- US
16:00 NAR, Verkauf bestehender Häuser Juli
PROGNOSE: -1,0% gg Vm
zuvor: -2,4% gg Vm
ÜBERSICHT INDIZES
Index zuletzt +/- % E-Mini-Future S&P-500 7.783,50 +0,1 E-Mini-Future Nasdaq-100 29.802,75 +0,2 S&P/ASX 200 (Sydney) 9.261,10 +0,3 Nikkei-225 Feiertag Kospi (Seoul) 6.361,89 +1,0 Shanghai-Composite 3.962,50 -0,1 Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.761,43 -0,7
FINANZMÄRKTE
OSTASIEN (VERLAUF)
Bei der Einschätzung zum Fortgang des Iran-Krieges mit Inflationsrisiken wegen der Ölpreisentwicklung und den Unsicherheiten hinsichtlich des Ausblicks für die US-Leitzinsen kämen Anleger der Region zu unterschiedlichen Einschätzungen, heißt es. Der südkoreanische Kospi verharrt in seinem extremen Volatilitätsmodus. Schwache US-Arbeitsmarktbericht hatten zuletzt Zinserhöhungssorgen in den USA gedämpft und den Markt gestützt. Nun hoffen Anleger, dass die am Mittwoch anstehenden US-Inflationsdaten diese Hoffnung bestätigen werden. Die Anlegerstimmung im zinssensiblen Technologiesektor bleibe weiterhin relativ optimistisch, heißt es. Schlagzeilen rund um die KI-Nachfrage helfen. TSMC ist im Juli schneller gewachsen als für das Gesamtjahr zuletzt angekündigt. Dies gilt als ein weiteres Zeichen, dass das Geschäft mit KI noch viel Potenzial aufweist. Und das US-Dickschiff Nvidia schafft Voraussetzungen für das Einwerben von rund 500 Milliarden US-Dollar an Drittmitteln für KI-Kunden. Die Sektorwerte SK Hynix und Samsung Electronics klettern um 1,2 bzw. 4,9 Prozent. TSMC ziehen in Taiwan um 0,6 Prozent an. Chinesische Aktien zeigten sich hingegen verhaltener. Nach zuletzt schwachen Daten hofften Anleger auf mehr staatliche Stimuli, die jedoch bislang ausgeblieben seien, heißt es. In Australien steht die Zinsentscheidung der Notenbank im Fokus. Die RBA bestätigte den Zielsatz, was Ökonomen erwartet hatten. Allerdings warnte die RBA vor Inflationsrisiken. Während der australische Dollar leicht nachgibt, bewegt sich der S&P/ASX-200 kaum im Nachklapp auf die Zinsentscheidung. SGH hat einen Anstieg des Jahresgewinns um 32 Prozent gemeldet und ihre Dividende erhöht, allerdings wird der Ausblick als schwach interpretiert - der Kurs stürzt um 10,2 Prozent ab.
WALL STREET
INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
DJIA 53.975,98 -0,1 -60,95 54.036,93
S&P-500 7.753,11 -0,1 -4,53 7.757,64
NASDAQ Comp 26.605,36 -0,3 -85,26 26.690,62
NASDAQ 100 29.621,80 -0,3 -100,50 29.722,30
Montag Freitag
Umsatz NYSE (Aktien) 1,20 Mrd 1,15 Mrd
Gewinner 1.086 1.807
Verlierer 1.646 949
Unverändert 90 72
Knapp behauptet - Die Börsen legten nach der Rekordserie der vergangenen Woche eine Pause ein. Zweifel an einem baldigen Ende des Nahostkonflikts ließen Anleger vorsichtig agieren. So ist eine Öffnung der Straße von Hormus weiter nicht in Sicht, was die Ölpreise antrieb. Dies wiederum löste Inflationssorgen aus. Marktteilnehmer verwiesen auch auf die Veröffentlichung der stark beachteten Verbraucherpreisdaten am Mittwoch. Auch deshalb dürften sich viele Investoren zurückgehalten haben. Unter den Einzelwerten gewannen die B-Aktien von Berkshire Hathaway 1,5 Prozent. Die Zweitquartalszahlen wurden als gut, aber nicht überragend bezeichnet. Intel verloren nach Ankündigung einer Kapitalerhöhung im Umfang von 15 Milliarden Dollar 4,1 Prozent. Nvidia gaben um 2,9 Prozent nach. Die KI-Ikone hat massive Finanzierungsvereinbarungen für Kunden auf die Beine gestellt.
US-ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief 2 Jahre 4,24 +0,03 4,24 4,20 10 Jahre 4,70 +0,04 4,70 4,64
Die Renditen der US-Anleihen zogen an, weil Anleger bei den im Wochenverlauf anstehenden Preisdaten keine deutliche Abschwächung erwarteten, wie Händler sagten. Dazu erneuerten auch gestiegene Ölpreise Inflations- und damit Zinserhöhungssorgen aus.
DEVISEN
DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Mo, 9:39 Uhr % YTD EUR/USD 1,1541 -0,0 1,1542 1,1560 -1,7 EUR/JPY 183,72 -0,1 183,86 183,23 -0,2 EUR/GBP 0,8539 -0,1 0,8547 0,8565 -2,0 USD/JPY 159,16 -0,1 159,30 158,49 +1,6 USD/KRW 1.414,68 -0,2 1.417,51 1.418,40 -1,8 USD/CNY 6,7442 -0,0 6,7452 6,7447 -3,6 USD/CNH 6,7445 -0,0 6,7462 6,7447 -3,3 USD/HKD 7,8457 0,0 7,8454 7,8453 +0,8 AUD/USD 0,7048 -0,1 0,7052 0,7066 +5,6 NZD/USD 0,5891 +0,2 0,5881 0,5893 +2,4 BTC/USD 64.015,00 -0,2 64.112,32 65.292,13 -27,0
Der Dollar erholte sich etwas von den Verlusten, die er am Freitag in Reaktion auf die überraschend schwachen US-Arbeitsmarktdaten verzeichnet hatte. Der Dollar-Index tendierte gut behauptet. Der Euro notierte bei 1,1550 Dollar.
++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.377,49 -0,3 -11,01 4.388,50 Silber 64,72 -1,5 -1,02 65,74 Platin 1.744,70 -0,5 -8,30 1.753,00 (Angaben ohne Gewähr)
Gold war angesichts der geopolitischen Unsicherheit als "sicherer Hafen" gesucht - trotz gestiegener Marktzinsen. Der Preis für die Feinunze stieg um 0,3 Prozent auf 4.355 Dollar.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 82,24 +0,1 0,11 82,13 Brent/ICE 87,92 +0,2 0,20 87,72
Der ungewisse Fortgang des Nahostkonflikts trieb die Ölpreise in die Höhe. Der Preis für das Barrel Brentöl stieg um 3,5 Prozent auf 86,50 Dollar. Im asiatischen Handel am Morgen zeigen sich die Ölpreise wenig verändert.
MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR
GELDPOLITIK USA
Ein einzelner Zinsschritt um einen Viertelprozentpunkt wird für die Wirtschaft wahrscheinlich nicht viel bewirken, um die Inflation auf das 2-Prozentziel der Fed zurückzuführen. Dies sagte die Präsidentin der Cleveland Fed, Beth Hammack. Hammack hatte bei der Fed-Sitzung im Juli von der Mehrheitsmeinung abgewichen und für eine Zinserhöhung gestimmt. Sie begründete dies damit, dass sie den aktuellen geldpolitischen Kurs nicht für ausreichend restriktiv halte.
GELDPOLITIK AUSTRALIEN
Die Reserve Bank of Australia (RBA) hat die Zinsen unverändert gelassen. Die Notenbank warnte aber weiterhin, die Inflation sei nach wie vor zu hoch, insbesondere vor dem Hintergrund des Krieges im Nahen Osten. Die RBA beließ den Leitzins bei 4,35 Prozent und entsprach damit den Erwartungen von Ökonomen. Sie hatte den Leitzins in diesem Jahr bereits dreimal angehoben, wobei die Auswirkungen dieser Entscheidungen noch auf die Wirtschaft durchschlagen.
KONJUNKTUR SINGAPUR
Singapur hat seine Wachstumsprognose für Nicht-Ölexporte für 2026 angehoben und begründet dies mit einer anhaltenden Nachfrage im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz. Es wird für die Nicht-Ölexporte des Stadtstaates in diesem Jahr nun ein Wachstum zwischen 14,0 Prozent und 16,0 Prozent erwartet. Dies ist ein deutlicher Anstieg gegenüber der vorherigen Prognosespanne von 3,0 Prozent bis 5,0 Prozent.
ANTHROPIC
trifft sich mit potenziellen Investoren, um das Vertrauen für den möglicherweise größten Börsengang aller Zeiten zu stärken. Das Unternehmen gibt Zusicherungen über sein schnelles Wachstumstempo und seine Strategien, die einer wachsenden öffentlichen Gegenreaktion gegen die KI begegnen sollen. Der mit 965 Milliarden US-Dollar bewertete Gigant im Bereich der künstlichen Intelligenz sieht sich mit einer Reihe neuer Herausforderungen konfrontiert. Diese veranlassen Investoren dazu, das Geschäft des Unternehmens kritischer zu betrachten.
HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
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August 11, 2026 01:42 ET (05:42 GMT)
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