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MÄRKTE ASIEN/Kein klarer Trend - Kospi-Erholung hält an

DJ MÄRKTE ASIEN/Kein klarer Trend - Kospi-Erholung hält an

DOW JONES--Bis auf den Aktienmarkt in Südkorea tut sich am Mittwoch an den asiatischen Börsen im späten Handel nicht viel. Die meisten Handelsplätze liegen knapp im Plus oder im Minus - ein klarer Trend ist nicht auszumachen. Im Vorfeld der im Tagesverlauf, aber nach Börsenschluss in Asien erwarteten US-Inflationsdaten üben sich Anleger in Zurückhaltung. Denn die Daten dürften den mittelfristigen Zinspfad der US-Notenbank entscheidend beeinflussen. MUFG-Analyst Michael Wan verweist mit Blick auf die US-Geldpolitik auf die zuletzt schwachen US-Arbeitsmarktdaten. Gleichwohl seien "die Verbraucherpreisdaten im weiteren Tagesverlauf wohl wichtiger." Beim Ringen um eine Wiedereröffnung der für den Öltransport so wichtigen Straße von Hormus lässt ein Durchbruch weiter auf sich warten - in der Folge ziehen die Ölpreise weiter an.

Der Kospi in Südkorea baut seine Aufschläge begleitet von erneuten Volatilitätsunterbrechungen kontinuierlich aus und steigt aktuell um 4,2 Prozent. Damit bleibt der Gradmesser für KI-Investitionen auf Erholungskurs - angeführt erneut von den beiden Halbleiterschwergewichten Samsung Electronics und SK Hynix, die um 7,9 bzw. 7,3 Prozent vorrücken. Auch an anderen Plätzen der Region zählen Halbleiter- und Technologiewerte zu den Favoriten der Anleger - beflügelt von positiven Geschäftsausweisen im Sektor.

In den USA sprangen Coreweave im nachbörslichen Handel um 15,7 Prozent nach oben, Super Micro Computer um 7,6 Prozent. Das Cloud-Computing-Unternehmen Coreweave hatte das fünfte Quartal in Folge einen Rekordumsatz verbucht mit einem Auftragsbestand von 104 Milliarden US-Dollar. Dies spiegele die anhaltend starke Nachfrage nach Rechenleistung für künstliche Intelligenz (KI) wider, heißt es im Handel. Auch bei Super Micro Computer zahlte sich die KI-Strategie aus.

Nach der Feiertagspause klettert der Nikkei-225 in Japan um 0,7 Prozent auf 67.423 Punkte. Aufschläge bei Finanz- und Energiewerten machen Verluste bei Elektronik- und Pharmaaktien mehr als wett. In China zeigt der Markt wie so häufig ein Eigenleben und zur Wochenmitte auch keine einheitliche Tendenz. Während der HSI in Hongkong 1,2 Prozent einbüßt und seine Durststrecke damit auf drei Sitzungen in Folge ausbaut, zeigt sich der Shanghai-Composite im Kernland mit einem Aufschlag von 0,3 Prozent.

In Australien sinkt der S&P/ASX-200 um 0,6 Prozent. Die Warnung der australischen Notenbank am Vortag, als sie das Zinsniveau bestätigte, vor einer weiterhin zu hohen Inflation verunsichere Anleger, heißt es. Denn Zinserhöhungen seien mittelfristig nicht auszuschließen. Commonwealth Bank of Australia geben um 0,5 Prozent nach und belasten damit den Leitindex. Die Bank hat mit Jahresgewinn und Dividende die Erwartungen der Analysten überboten. Das wichtige Geschäft mit Immobilienfinanzierungen verlief aber weiter schwach, zudem stieg der Aufwand für Wertberichtigungen auf Kredite. Der Versicherer Suncorp kündigte eine Sonderdividende und einen neuen Aktienrückkauf an, nachdem er seinen bereinigten Jahresgewinn um 4,5 Prozent gesteigert hatte. Der Kurs legt um 2,8 Prozent zu.

=== 
INDEX            zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)    9.193,10  -0,6    +5,5      08:00 
Nikkei-225        67.423,06  +0,7    -       08:00 
Topix 500 (Tokio)     3.229,50  +0,7   +21,4      08:00 
Kospi (Seoul)       6.613,47  +4,2   +56,9      08:30 
Hang-Seng (Hongkong)   25.352,13  -1,2    -1,1      10:00 
Shanghai-Composite     3.946,51  +0,3    -0,6      09:00 
Straits-Times (Singapur)  5.731,82  -0,4   +23,4      11:00 
IDX Comp. (Indonesien)   6.318,05  +0,8   -27,0      10:00 
KLCI (Malaysia)      1.736,72  +0,3    +3,4      10:00 
 
DEVISEN           zuletzt +/- %   00:00  Di, 9:29 Uhr % YTD 
EUR/USD           1,1533  -0,1   1,1540     1,1537  -1,8 
EUR/JPY           183,90  +0,0   183,83     183,76  -0,1 
EUR/GBP           0,8538  -0,1   0,8544     0,8543  -2,0 
USD/JPY           159,44  +0,1   159,27     159,27  +1,8 
USD/KRW          1.415,03  +0,3  1.411,08    1.416,30  -1,8 
USD/CNY           6,7461  +0,0   6,7450     6,7468  -3,5 
USD/CNH           6,7476  +0,0   6,7462     6,7474  -3,3 
USD/HKD           7,8467  0,0   7,8465     7,8462  +0,8 
AUD/USD           0,7054  -0,1   0,7060     0,7054  +5,7 
NZD/USD           0,5866  -0,2   0,5879     0,5875  +1,9 
BTC/USD          63.769,31  +0,1 63.700,13    63.860,62 -27,3 
 
ROHÖL            zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex           84,00  +1,0    0,80      83,20 
Brent/ICE           89,77  +1,0    0,86      88,91 
 
Metalle           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold            4.397,65  +0,7   30,81    4.366,84 
Silber            65,17  +0,8    0,50      64,68 
Platin           1.750,96  +0,4    6,71    1.744,25 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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August 12, 2026 00:54 ET (04:54 GMT)

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

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