Zürich (www.anleihencheck.de) - Der Anstieg des US-Defizits im Haushaltsjahr 2026 ist auf Zollrückerstattungen und Kalendereffekte zurückzuführen, doch die neuesten Daten ändern wenig an den mittelfristigen Finanzierungsaussichten, analysiert Afonso Borges, Fixed Income Research bei Julius Bär.In seinem monatlichen Haushaltsbericht vom Juli habe das Congressional Budget Office der USA das geschätzte Defizit für das Haushaltsjahr 2026 auf 2,1 Billionen US-Dollar angehoben - das seien 200 Milliarden US-Dollar mehr als in der Prognose vom Februar. Die Korrektur betreffe fast ausschließlich die Einnahmenseite: Die erwarteten Zolleinnahmen lägen nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs zu den IEEPA-Zöllen um rund 250 Milliarden US-Dollar niedriger. Dieser Wert werde durch rund 75 Milliarden US-Dollar an höheren Einkünften aus der Einkommensteuer und der Lohnsteuer nur teilweise ausgeglichen. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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