ROUNDUP: US-Inflationsrate gibt wie erwartet etwas nach
WASHINGTON - Die Inflation in den USA ist im Juli wie erwartet etwas gesunken. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 3,4 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Im Juni hatte die Inflationsrate bei 3,5 Prozent gelegen. Volkswirte hatten im Schnitt mit diesem Rückgang gerechnet. Die US-Notenbank Fed strebt auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von zwei Prozent an.
ROUNDUP 2/Trump: Straße von Hormus gehört uns - Neue Warnung an Iran
WASHINGTON/TEHERAN - Noch immer fahren wenig Handelsschiffe durch die vom Iran faktisch blockierte Straße von Hormus - doch die US-Regierung behauptet weiter, die volle Kontrolle über die Meerenge zu haben. "Sie gehört uns", sagte Präsident Donald Trump am Dienstagabend (US-Ortszeit) vor Reportern. Irgendwann würden die Iraner "vielleicht etwas unternehmen, und dann werden sie hinweggefegt". Aber die USA befänden sich im Moment in einer sehr guten Position. "Wir haben die vollständige Kontrolle über die Straße von Hormus. Sie haben keine Kontrolle."
ROUNDUP 2: Ukraine attackiert Schwarzmeerhafen Noworossijsk
MOSKAU/KIEW - Die russische Schwarzmeerküste ist nach Behördenangaben in der Nacht massiv von ukrainischen Drohnen angegriffen worden. Hauptziel war dabei die Hafenstadt Noworossijsk, wie der Gouverneur der Region Krasnodar, Wenjamin Kondratjew, auf Telegram mitteilte.
Klingbeil offen für Entlastungen - bei Gegenfinanzierung
BERLIN - Bundesfinanzminister Lars Klingbeil zeigt sich offen für höhere Steuerentlastungen, knüpft diese aber an ein Entgegenkommen aus der Union. Sollten CDU und CSU bereit sein, beim Spitzensteuersatz oder der Erbschaftsteuer Zugeständnisse zu machen, "dann hätte ich auch Ideen, wo man noch mehr entlasten kann", sagte der SPD-Chef in Berlin. Er selbst habe Pläne für eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf den Tisch gelegt, um den Großteil der Bürger stärker zu entlasten. Das sei jedoch von der Union abgeschmettert worden.
ROUNDUP: KI drückt auf Löhne und macht Berufseinstieg schwieriger
MÜNCHEN/GENF - Künstliche Intelligenz verschiebt die Situation am Arbeitsmarkt. Viele Unternehmen in Deutschland rechnen durch ihren Einsatz mit sinkenden Löhnen, wie eine Umfrage des Ifo-Instituts ergab. Und die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) berichtet, dass KI die Einstiegschancen am Arbeitsmarkt erschwert.
ROUNDUP: Arbeitszeit pro Kopf in Deutschland sinkt leicht - Ältere arbeiten mehr
WIESBADEN - Die durchschnittliche Arbeitszeit pro Kopf in Deutschland ist nach Jahren des Anstiegs zuletzt leicht zurückgegangen. Nach Berechnungen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) lag der Wert 2025 bei Menschen im Alter von 20 bis 64 Jahren um 0,3 Stunden pro Woche unter dem Rekordniveau von 2023. Insgesamt lag die durchschnittliche Arbeitszeit 2025 bei 28,5 Wochenstunden, 2023 waren es noch 28,8 Wochenstunden.
Deutschland: Inflationsschub nach Ende des Tankrabatts
WIESBADEN - Kräftig steigende Energiepreise nach dem Auslaufen des Tankrabatts haben die Inflationsrate in Deutschland im Juli auf 2,8 Prozent getrieben. Von Juni auf Juli des laufenden Jahres zogen die Verbraucherpreise um 0,8 Prozent an. Das Statistische Bundesamt bestätigte mit den am Mittwoch veröffentlichten Daten einer zweiten Schätzung vorläufige Berechnungen. "Die Energiepreise verteuerten sich weiterhin überdurchschnittlich und blieben somit zentraler Preistreiber", erläuterte die Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, Ruth Brand. Im Juni hatte die Inflationsrate nur bei 2,3 Prozent gelegen.
Kundenhinweis:
ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
/jsl
