Berlin (ots) -
Nach dem Vorfall mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle plädiert der CDU-Politiker Armin Laschet neben dem Nationalen Sicherheitsrat auch für einen unabhängigen Nationalen Sicherheitsberater. Es "müsste eine Person da sein, extern, die rund um die Uhr als Tätigkeitsaufgabe hat, all diese Schwachstellen zu definieren zwischen Bund und Ländern, zwischen Bundespolizei, Bundeswehr und den örtlichen Polizeien", sagt Laschet in der ARD-Talksendung "maischberger". Die Sendung wird heute um 22:50 im Ersten ausgestrahlt. Nach Vorstellung des CDU-Politiker, sollte ein Nationaler Sicherheitsberater "unabhängig" sein. "Nicht einer, der in die normale Regierungsadministration eingebunden ist, sondern der von außen auch Schwachstellen benennt."
In der Frage weitere Reaktionen auf den Drohnen-Vorfall kritisiert Laschet seinen Parteifreund Roderich Kiesewetter, der Konsultationen nach Artikel 4 der NATO angeregt hatte. Kiesewetter sei "der Einzige der gesamten sowohl SPD als auch CDU, CSU bundesweit. Niemand sagt es, auch nicht die Bundesregierung. Eine solche Eskalationsstufe einfach aus dem Nichts zu fordern, das finde ich ein Stück unverantwortlich."
Auch bei der Frage nach den Urhebern mahnt Laschet zur Vorsicht: "Wir müssen schon noch den Anspruch haben, uns an Fakten zu halten, darauf zu hören, was unsere Dienste sagen", sagte er. "Ob das nun logisch ist und Russland davon profitieren könnte, ist nicht die Frage, sondern die Frage ist: War es Russland? Und welche Belege haben wir dafür".
"maischberger" ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in Zusammenarbeit mit Vincent productions GmbH.
Redaktion: Elke Maar
Fotos finden Sie unter ARD-Foto.de
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Anabel Bermejo | better nau Kommunikationsagentur | Tel. 0172 587 0087 | bermejo@betternau.de
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Original-Content von: ARD Das Erste, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6694/6332291
Nach dem Vorfall mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle plädiert der CDU-Politiker Armin Laschet neben dem Nationalen Sicherheitsrat auch für einen unabhängigen Nationalen Sicherheitsberater. Es "müsste eine Person da sein, extern, die rund um die Uhr als Tätigkeitsaufgabe hat, all diese Schwachstellen zu definieren zwischen Bund und Ländern, zwischen Bundespolizei, Bundeswehr und den örtlichen Polizeien", sagt Laschet in der ARD-Talksendung "maischberger". Die Sendung wird heute um 22:50 im Ersten ausgestrahlt. Nach Vorstellung des CDU-Politiker, sollte ein Nationaler Sicherheitsberater "unabhängig" sein. "Nicht einer, der in die normale Regierungsadministration eingebunden ist, sondern der von außen auch Schwachstellen benennt."
In der Frage weitere Reaktionen auf den Drohnen-Vorfall kritisiert Laschet seinen Parteifreund Roderich Kiesewetter, der Konsultationen nach Artikel 4 der NATO angeregt hatte. Kiesewetter sei "der Einzige der gesamten sowohl SPD als auch CDU, CSU bundesweit. Niemand sagt es, auch nicht die Bundesregierung. Eine solche Eskalationsstufe einfach aus dem Nichts zu fordern, das finde ich ein Stück unverantwortlich."
Auch bei der Frage nach den Urhebern mahnt Laschet zur Vorsicht: "Wir müssen schon noch den Anspruch haben, uns an Fakten zu halten, darauf zu hören, was unsere Dienste sagen", sagte er. "Ob das nun logisch ist und Russland davon profitieren könnte, ist nicht die Frage, sondern die Frage ist: War es Russland? Und welche Belege haben wir dafür".
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