Berlin (ots) -
Der Vorstandsvorsitzende der TUI AG Sebastian Ebel hat die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung scharf kritisiert. "Vieles ist für mich und für viele Kollegen absolut unverständlich. Vieles, was angekündigt wurde, ist nicht umgesetzt worden. Vieles scheint planlos", sagt Ebel in der ARD-Talksendung "maischberger". Die Sendung wird heute um 22:50 in Das Erste ausgestrahlt. Der Chef des weltweitweit größten Reisekonzerns zeigte sich insbesondere enttäuscht von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU): "Ich bin schon überrascht. Das Ergebnis ist besorgniserregend." Er sehe "kein stringentes Konzept. Die wirtschaftspolitische Deindustrialisierung hat noch mal stärker an Fahrt genommen." Außer beim öffentlichen Sektor, habe "sich nichts zum Guten gewendet", sagt Ebel.
Auch von Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) hatte der TUI Chef mehr erwartet: "Ich habe bislang nicht den großen Plan gesehen. Wohin wollen wir wirtschaftspolitisch? Entweder gibt es ihn nicht oder er ist nicht gut kommuniziert. Er ist jedenfalls so nicht merkbar für die Menschen, dass sie sagen, ich folge dem."
Im Rückblick auf die Politik von Reiches Vorgänger Robert Habeck (Bündnis 90/Grüne) und er Ampel sagte Ebel: "Wir sehen heute, dass Sie in weiten Teilen in den absolut richtigen Weg gegangen sind. Die Energiewende war absolut richtig. Sie war schlecht kommuniziert". Aus seiner Sicht gebe es auch "heute keinen Widerspruch mehr zwischen kommerzieller Sinnhaftigkeit und Umweltschutz."
"maischberger" ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in Zusammenarbeit mit Vincent productions GmbH.
Redaktion: Elke Maar
Fotos finden Sie unter ARD-Foto.de
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6694/6332296
Der Vorstandsvorsitzende der TUI AG Sebastian Ebel hat die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung scharf kritisiert. "Vieles ist für mich und für viele Kollegen absolut unverständlich. Vieles, was angekündigt wurde, ist nicht umgesetzt worden. Vieles scheint planlos", sagt Ebel in der ARD-Talksendung "maischberger". Die Sendung wird heute um 22:50 in Das Erste ausgestrahlt. Der Chef des weltweitweit größten Reisekonzerns zeigte sich insbesondere enttäuscht von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU): "Ich bin schon überrascht. Das Ergebnis ist besorgniserregend." Er sehe "kein stringentes Konzept. Die wirtschaftspolitische Deindustrialisierung hat noch mal stärker an Fahrt genommen." Außer beim öffentlichen Sektor, habe "sich nichts zum Guten gewendet", sagt Ebel.
Auch von Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) hatte der TUI Chef mehr erwartet: "Ich habe bislang nicht den großen Plan gesehen. Wohin wollen wir wirtschaftspolitisch? Entweder gibt es ihn nicht oder er ist nicht gut kommuniziert. Er ist jedenfalls so nicht merkbar für die Menschen, dass sie sagen, ich folge dem."
Im Rückblick auf die Politik von Reiches Vorgänger Robert Habeck (Bündnis 90/Grüne) und er Ampel sagte Ebel: "Wir sehen heute, dass Sie in weiten Teilen in den absolut richtigen Weg gegangen sind. Die Energiewende war absolut richtig. Sie war schlecht kommuniziert". Aus seiner Sicht gebe es auch "heute keinen Widerspruch mehr zwischen kommerzieller Sinnhaftigkeit und Umweltschutz."
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