Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Gestern lag der Fokus der Akteure auf der Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisentwicklung im Juli, so die Analysten der Helaba.Insgesamt sei die monatliche Preisdynamik erwartungsgemäß moderat ausgeprägt gewesen, obwohl seit Wochen die Schlagzeilen von hohen Energiepreisen dominiert würden. Dies sei dem Umstand geschuldet, dass der Erhebungszeitraum der Preisstatistik in die erste Monatshälfte falle. Im Vergleich zum Juni seien die Preise an den Tankstellen in diesem Zeitraum sogar gesunken und hätten dämpfend auf den Preisindex gewirkt. Dies ändere sich mit den Augustwerten. Stand jetzt würden die Benzinpreise in den USA rund 6% über dem Juliniveau liegen. Grund für die US-Notenbank, sich angesichts des eher schwachen Preisanstiegs im Juli entspannt zurückzulehnen, würden die Analysten daher nicht sehen, zumal die Jahresinflationsrate mit +3,4% und die Kernrate mit +2,5% weiterhin das Ziel der Fed verfehlen würden. In diesem Zusammenhang sei auf die heute anstehenden Erzeugerpreise in den USA verwiesen. Diese würden sich ebenfalls auf den Monat Juli beziehen und vermutlich einen ebenso moderaten Preisdruck anzeigen. Aber auch hier gelte: Die jüngsten Verteuerungen von Rohöl würden ihre Wirkung in den Statistiken erst noch entfalten und der Kernpreisdruck sei zu hoch. Darüber hinaus würden die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe zu beachten sein. Diese würden auf einem niedrigen Niveau liegen und dafür sprechen, dass die Arbeitsmarktlage noch immer solide sei. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2026 anleihencheck.de
