DJ ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Trump will mit Hilfe von KI gegen Chinas Zollhinterziehung vorgehen
Die USA werden Künstliche Intelligenz (KI) einsetzen, um Chinas "großen Umschlagbetrug" zu unterbinden. Dabei umgeht das Land Zölle, indem es seine Waren über ein Drittland verschickt. Der oberste Handelsberater von Präsident Donald Trump, Peter Navarro, erläuterte, dass es bei dem Vorhaben nicht darum gehe. "China ins Visier zu nehmen", sondern vielmehr "seine Komplizen". Navarro skizzierte die Maßnahme in einem 10.000 Wörter langen Bericht, der mit dem Bild eines Trojanischen Pferdes illustriert war - jenem hölzernen Pferd aus Homers Epos "Odyssee", in dem sich die Griechen versteckten, als sie Troja einnahmen.
US-Erzeugerpreise im Juli unverändert
Die Erzeugerpreise sind im vergangenen Monat unverändert geblieben, da die Energiepreise leicht nachgaben, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Der Erzeugerpreisindex stagnierte im Juli, nachdem er im Juni um 0,1 Prozent gefallen war. Von The Wall Street Journal befragte Analysten hatten für den vergangenen Monat einen Anstieg der Erzeugerpreise um 0,2 Prozent erwartet.
US-Arbeitslosenanträge in der vergangenen Woche erneut gestiegen
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA ist in der vergangenen Woche weiter gestiegen und lag damit über den Erwartungen. In der Woche bis zum 8. August lag die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung bei 209.000, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Das waren 9.000 mehr als in der Vorwoche, deren Wert auf 200.000 nach oben korrigiert worden war. Von The Wall Street Journal befragte Ökonomen hatten mit einem Anstieg auf 204.000 Anträge gerechnet.
Fed könnte Zinsen 2026 und Anfang 2027 unverändert lassen
Die Federal Reserve könnte die Zinsen für den Rest des Jahres 2026 und in der ersten Hälfte des Jahres 2027 unverändert lassen, sagt Logan Miller von CreditSights in einem Webinar. Die jährliche US-Gesamtinflation hat sich im Juli auf 3,4 Prozent von 3,5 Prozent im Juni verlangsamt. Kürzlich veröffentlichte Arbeitsmarktdaten haben ebenfalls eine Verlangsamung des Lohnwachstums und schwache Zahlen zu den neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft gezeigt. Diese Daten erhöhten die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinsen im September unverändert lasse, meint Miller. Die Unsicherheit am US-Arbeitsmarkt sei ausreichend, um die Fed in den kommenden Monaten zu einer Zinspause zu veranlassen, sagt er. Investoren preisen für das Jahr 2026 eine Zinserhöhung der Fed um einen Viertelprozentpunkt ein, wie Daten von LSEG zeigen.
Fed/Hammack: Notenbank muss "jetzt handeln", um Inflation zu senken
Die moderateren Inflationsdaten für Juli haben die zinspolitischen Erwägungen von Beth Hammack, Präsidentin der Federal Reserve Bank of Cleveland, nicht geändert. Hammack erklärte, sie sei weiterhin der Ansicht, dass die US-Notenbank rasch handeln müsse, um den Preisanstieg einzudämmen. "Ich denke, dass wir jetzt handeln müssen, denn wir müssen die Inflation meiner Ansicht nach schneller wieder auf das Ziel von 2 Prozent zurückführen, als es ein längerfristiger Pfad bei dem derzeitigen Zinsniveau vorsehen würde", sagte Hammack in einer Rede vor der Handelskammer der Region Dayton in Ohio.
Mexiko dringt auf niedrigere US-Zölle für Autos - Kreise
Die mexikanische Regierung drängt die USA nach Aussage von mit der Angelegenheit vertrauten Personen im Rahmen der Verhandlungen über eine Überarbeitung des USMCA-Handelsabkommens (USA-Mexiko-Kanada) auf eine Senkung der Zölle innerhalb der nordamerikanischen Automobilindustrie. Der Vorstoß stellt einen Gegenvorschlag zur Initiative der Trump-Administration dar, die die Erhöhung des Anteils in den USA hergestellter Fahrzeugteile fordert.
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August 13, 2026 13:01 ET (17:01 GMT)
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