Frankfurt am Main (ots) -
- Finanzierung für Versorgungssicherheit mit Energie in Deutschland
- Unterstützung der Wasserstoff-Transportinfrastruktur
Die KfW IPEX-Bank stellt Thyssengas 130 Mio. EUR im Rahmen einer revolvierenden Kreditfazilität zur Finanzierung von Investitionen im Rahmen der anstehenden Transformationsphase zur Verfügung. Die Finanzierung unterstützt die Thyssengas bei der Weiterentwicklung seiner Infrastruktur und schafft eine langfristige Finanzierungsbasis für Investitionen in Versorgungssicherheit und den schrittweisen Umbau des Netzes für den Transport von Wasserstoff. Damit ist die KfW IPEX-Bank weiterhin zentraler Bankpartner von Thyssengas.
Thyssengas betreibt mit einer Leitungslänge von 4.400 Kilometern eines der größten Ferngasnetze in Deutschland, das sich vor allem in Nordrhein-Westfalen und teilweise in Niedersachsen befindet. Thyssengas ist im 100% Eigentum des Macquarie Super Core Infrastructure Funds (MSCIF), einem Fonds, der von Macquarie Asset Management verwaltet wird. Das Unternehmen transportiert jährlich rund sechs Milliarden Kubikmeter Erdgas und Biogas zu Stadtwerken, Industrieanlagen und Kraftwerken. In den kommenden Jahren wird das Leitungsnetz sukzessive für den Transport von Wasserstoff vorbereitet.
"Mit Thyssengas verbindet uns eine langjährige Geschäftsbeziehung" sagt Aida Welker, Mitglied der Geschäftsführung der KfW IPEX-Bank. "Wir freuen uns, dass wir mit unserer Finanzierung zur Versorgungssicherheit in Deutschland sowie zum Erreichen der Klimaziele beitragen können."
Das Netz von Thyssengas ist an nationale und internationale Fernleitungsnetzbetreiber angeschlossen und leistet damit einen großen Anteil zur Absicherung der Versorgungssicherheit Deutschlands und seiner Nachbarstaaten. Es gibt Verbindungspunkte zu Belgien, den Niederlanden und der von Norwegen kommenden Nordsee-Pipelines. Zudem ist Thyssengas mit wichtigen Speicheranlagen in Deutschland verbunden.
Perspektive Wasserstoff-Transportinfrastruktur
Für den Umbau der Gasnetze zur Wasserstoff-Transportinfrastruktur nimmt Thyssengas eine zentrale Rolle ein, denn insbesondere am Industriestandort Nordrhein-Westfalen befinden sich viele der CO2-Großemittenten, die auf Wasserstoff umgestellt werden sollen. Für Wasserstoffimporte sowohl per Pipeline (v.a. aus den Niederlanden und Norwegen), aber auch vorgelagert auf dem Seeweg (v.a. über Rotterdam und später auf Wasserstoff umzurüstende LNG-Terminals in Norddeutschland) betreibt Thyssengas eines der wichtigsten aufnehmenden Netze in Deutschland. Der Anteil von Thyssengas am deutschen Wasserstoff-Kernnetz wird über 12% betragen.
Pressekontakt:
Antje Schlagenhaufer
Corporate Communications
KfW IPEX-Bank GmbH
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
T: +49 69 7431 4009
www.kfw-ipex-bank.de
Original-Content von: KfW IPEX-Bank, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/69662/6333233
- Finanzierung für Versorgungssicherheit mit Energie in Deutschland
- Unterstützung der Wasserstoff-Transportinfrastruktur
Die KfW IPEX-Bank stellt Thyssengas 130 Mio. EUR im Rahmen einer revolvierenden Kreditfazilität zur Finanzierung von Investitionen im Rahmen der anstehenden Transformationsphase zur Verfügung. Die Finanzierung unterstützt die Thyssengas bei der Weiterentwicklung seiner Infrastruktur und schafft eine langfristige Finanzierungsbasis für Investitionen in Versorgungssicherheit und den schrittweisen Umbau des Netzes für den Transport von Wasserstoff. Damit ist die KfW IPEX-Bank weiterhin zentraler Bankpartner von Thyssengas.
Thyssengas betreibt mit einer Leitungslänge von 4.400 Kilometern eines der größten Ferngasnetze in Deutschland, das sich vor allem in Nordrhein-Westfalen und teilweise in Niedersachsen befindet. Thyssengas ist im 100% Eigentum des Macquarie Super Core Infrastructure Funds (MSCIF), einem Fonds, der von Macquarie Asset Management verwaltet wird. Das Unternehmen transportiert jährlich rund sechs Milliarden Kubikmeter Erdgas und Biogas zu Stadtwerken, Industrieanlagen und Kraftwerken. In den kommenden Jahren wird das Leitungsnetz sukzessive für den Transport von Wasserstoff vorbereitet.
"Mit Thyssengas verbindet uns eine langjährige Geschäftsbeziehung" sagt Aida Welker, Mitglied der Geschäftsführung der KfW IPEX-Bank. "Wir freuen uns, dass wir mit unserer Finanzierung zur Versorgungssicherheit in Deutschland sowie zum Erreichen der Klimaziele beitragen können."
Das Netz von Thyssengas ist an nationale und internationale Fernleitungsnetzbetreiber angeschlossen und leistet damit einen großen Anteil zur Absicherung der Versorgungssicherheit Deutschlands und seiner Nachbarstaaten. Es gibt Verbindungspunkte zu Belgien, den Niederlanden und der von Norwegen kommenden Nordsee-Pipelines. Zudem ist Thyssengas mit wichtigen Speicheranlagen in Deutschland verbunden.
Perspektive Wasserstoff-Transportinfrastruktur
Für den Umbau der Gasnetze zur Wasserstoff-Transportinfrastruktur nimmt Thyssengas eine zentrale Rolle ein, denn insbesondere am Industriestandort Nordrhein-Westfalen befinden sich viele der CO2-Großemittenten, die auf Wasserstoff umgestellt werden sollen. Für Wasserstoffimporte sowohl per Pipeline (v.a. aus den Niederlanden und Norwegen), aber auch vorgelagert auf dem Seeweg (v.a. über Rotterdam und später auf Wasserstoff umzurüstende LNG-Terminals in Norddeutschland) betreibt Thyssengas eines der wichtigsten aufnehmenden Netze in Deutschland. Der Anteil von Thyssengas am deutschen Wasserstoff-Kernnetz wird über 12% betragen.
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