Wien (www.anleihencheck.de) - In den vergangenen Tagen wurden Wirtschaftsdaten veröffentlicht, die sehr wichtig für den unmittelbaren (Leit-) Zinsausblick in den USA und mittels Übertragungseffekte für Benchmark-Renditen im Euroraum sind, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.Doch der Reihe nach: Die Zahlen zur Entwicklung des US-Arbeitsmarktes im Juli hätten letzte Woche mit einer Negativüberraschung aufgewartet. So habe die Beschäftigung (exklusive Agrar) um 23 Tausend Stellen abgenommen, anstatt wie vom Konsens angenommen um 80 Tausend Stellen zuzulegen, und auch die beiden Vormonate hätten klare Abwärtsrevisionen erfahren. Die Arbeitslosenquote habe zeitgleich zwar von 4,2% auf 4,1% abgenommen, die Hauptursache hierfür sei allerdings ein Rückgang der Erwerbsbeteiligungsquote gewesen, was der Entwicklung einen negativen Beigeschmack gebe. Nichtsdestotrotz stehe der Arbeitsmarkt nicht am Rande eines Einbruchs. Der Rückgang der Beschäftigung im Juli und auch die Revisionen der Vormonate seien insbesondere durch Stellen im öffentlichen Sektor getrieben gewesen, während sich die private Beschäftigung ähnlich zu den letzten Quartalen entwickelt habe. Die Arbeitslosenquote liege indessen weiterhin auf einem historisch tiefen Niveau, und andere hochfrequente Daten zum Arbeitsmarkt würden ebenfalls keine Anzeichen für eine bevorstehende deutliche Abkühlung zeigen. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2026 anleihencheck.de

