Straubing (ots) -
Wenn nun über eine Art Zusammenschluss von FDP und Freien Wählern nachgedacht wird, so müssten zwei Parteien zusammenwachsen, die eigentlich nicht zusammengehören. Den Freie-Wähler-Vorsitzenden Hubert Aiwanger kann man sich in der großen liberalen Tradition eines Theodor Heuß schwer vorstellen. Mit dem Kurs des rechtsliberalen derzeitigen FDP-Vorsitzenden Wolfgang Kubicki hätte Aiwanger aber wohl weniger Probleme - und umgekehrt. Dennoch kann man sich beide nicht an der (Doppel-)Spitze eines bürgerlich-liberalen Wahlbündnisses vorstellen. Mit zwei von sich überzeugten Alleinherrschern in einer Doppelspitze hat die CSU in der Vergangenheit hinreichend (schlechte) Erfahrungen gemacht.
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