DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
RAISIN - Dem Berliner Fintech-Startup Raisin droht nach Informationen der Süddeutschen Zeitung wohl eine heftige aufsichtsrechtliche Maßnahme der Bafin. Wie Recherchen zeigen, verliert die Finanzaufsicht Bafin offenbar zunehmend die Geduld mit der Firma und überlegt, einen Sonderbeauftragten in das Unternehmen zu schicken. Dieser würde dann mutmaßliche Mängel in der Geldwäscheprävention bei der Raisin Bank aufarbeiten. Noch hat die Bafin im Fall Raisin aber keinen entsprechenden Bescheid verschickt. Das Startup hat also noch die Chance, die besonders strikte Maßnahme abzuwenden. (Süddeutsche Zeitung)
CVC - Der Infrastrukturinvestor CVC DIF steigt mit Firstcolo in den Frankfurter Rechenzentrumsmarkt ein. Der neue Eigentümer will die Plattform ausbauen - und trifft am Internetknotenpunkt auf die Konkurrenten Blackrock und Tikehau. (Börsen-Zeitung)
AEROSPACELAB - Das belgische Startup Aerospacelab hat sich bei einem Auftrag für den Bau des Großteils der Satelliten für das geplante Netzwerk Iris2 gegen den größeren Konkurrenten Airbus durchgesetzt. Wie das Handelsblatt von mehreren mit dem Vorgang vertrauten Personen erfuhr, soll Aerospacelab bis zu 264 der insgesamt 348 Satelliten bauen. Der Auftragswert beträgt mindestens 1,8 Milliarden Euro. Iris2 wird damit das erste große Raumfahrtprojekt in Europa, das in einem Schlüsselbereich einem noch jungen Unternehmen anvertraut wird. (Handelsblatt)
TELEFONICA - Der Stellenabbau beim Netzbetreiber Telefonica in Deutschland könnte um etwa 50 Prozent größer ausfallen als bislang bekannt. Die Firma hinter der Marke O2 hatte den Wegfall von bis zu 1.100 Vollzeitstellen bis Ende 2026 angekündigt. Ein als "geheim" gekennzeichnetes Dokument, das dem Handelsblatt vorliegt, rechnet dagegen bis 2028 mit rund 1.650 Vollzeitstellen weniger als im Januar 2026. (Handelsblatt)
HIGGSFIELD - Die US-Plattform für KI-Videoerstellung hat 400 Millionen US-Dollar von Investoren wie DST Global, Goldman Sachs, Liberty Global und Intel eingesammelt. Das erst zwei Jahre alte Startup, das seine Expansion im Bereich Unternehmenskunden-Abonnements vorantreibt, kommt damit auf eine Gesamtbewertung von 5,4 Milliarden Dollar. Das vom ehemaligen Snap-Manager Alex Mashrabov gegründet Unternehmen hatte erst vor acht Monaten 80 Millionen Dollar bei einer Bewertung von 1,3 Milliarden Dollar aufgenommen. Higgsfield erreichte im August einen annualisierten Umsatz von 700 Millionen Dollar, verglichen mit 20 Millionen Dollar etwa ein Jahr zuvor. (Financial Times)
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August 17, 2026 01:06 ET (05:06 GMT)
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