Solingen (ots) -
Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft fordert konsequente Weiterentwicklung von Ausstattung, Ausbildung, Personal und überörtlicher Zusammenarbeit.
Die aktuellen Wald- und Vegetationsbrände in Nordrhein-Westfalen zeigen erneut, welchen Herausforderungen sich die Feuerwehren im Land gegenüberstehen: große Flächen, schwieriges Gelände, hohe Temperaturen und lang andauernde Einsatzlagen fordern die Einsatzkräfte enorm.
Die dfeug erkennt an, dass NRW bereits Maßnahmen zur Verbesserung der Waldbrandbekämpfung umgesetzt hat. Entscheidend ist nun, daraus ein flächendeckendes Gesamtsystem zu entwickeln. Spezielle Ausstattung wie geländegängige Fahrzeuge, Löschrucksäcke, Pumpen oder Drohnen ist bislang nicht flächendeckend vorhanden, auch bei Ausbildung und Schutzausrüstung besteht Nachholbedarf.
Berufsfeuerwehren, hauptamtliche Kräfte und Freiwillige Feuerwehren dürfen dabei nicht gegeneinander ausgespielt werden. Gerade in ländlichen Regionen sind Freiwillige Feuerwehren unverzichtbar und benötigen bei lang andauernden Lagen entsprechende Ausstattung und Ablösekonzepte. Auch die Landwirtschaft leistet mit Wasser und Maschinen wichtige Unterstützung - diese Zusammenarbeit sollte künftig besser vorbereitet werden.
Nicht jedes Waldgebiet lässt sich zudem gleich bekämpfen: Schwer zugängliches Gelände, fehlendes Löschwasser oder munitionsbelastete Flächen erfordern vorbereitete, gebietsspezifische Konzepte.
Die dfeug fordert ein flächendeckendes Gesamtkonzept für NRW: bedarfsgerechte Ausstattung, verbindliche Waldbrandmodule, verpflichtende Aus- und Fortbildung, geeignete Schutzausrüstung, belastbare Personal- und Logistikkonzepte, gestärkte Freiwillige Feuerwehren sowie strukturierte Zusammenarbeit mit Landwirtschaft und Forst.
"Unsere Einsatzkräfte stehen bereit, wenn die Bevölkerung sie braucht", erklärt René Hill, stellvertretender Landesvorsitzender NRW der dfeug. "Klimaveränderungen zeigen: Waldbrandbekämpfung muss dauerhaft einen höheren Stellenwert bekommen. Unsere Aufgabe ist es jetzt, den Einsatzkräften dafür Ausbildung, Technik und Strukturen zur Verfügung zu stellen."
Über die dfeug
Die Deutsche Feuerwehr Gewerkschaft (dfeug) ist die Interessenvertretung der Einsatzkräfte bei Feuerwehren, im Rettungsdienst und in Leitstellen Deutschlands. Sie setzt sich seit 15 Jahren u.a. für faire Arbeitsbedingungen, angemessene Vergütung und die Verbesserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes ihrer Mitglieder ein.
Pressekontakt:
Marie Nitschmann
presse@dfeug.de
Original-Content von: Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG), übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/173214/6334609
Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft fordert konsequente Weiterentwicklung von Ausstattung, Ausbildung, Personal und überörtlicher Zusammenarbeit.
Die aktuellen Wald- und Vegetationsbrände in Nordrhein-Westfalen zeigen erneut, welchen Herausforderungen sich die Feuerwehren im Land gegenüberstehen: große Flächen, schwieriges Gelände, hohe Temperaturen und lang andauernde Einsatzlagen fordern die Einsatzkräfte enorm.
Die dfeug erkennt an, dass NRW bereits Maßnahmen zur Verbesserung der Waldbrandbekämpfung umgesetzt hat. Entscheidend ist nun, daraus ein flächendeckendes Gesamtsystem zu entwickeln. Spezielle Ausstattung wie geländegängige Fahrzeuge, Löschrucksäcke, Pumpen oder Drohnen ist bislang nicht flächendeckend vorhanden, auch bei Ausbildung und Schutzausrüstung besteht Nachholbedarf.
Berufsfeuerwehren, hauptamtliche Kräfte und Freiwillige Feuerwehren dürfen dabei nicht gegeneinander ausgespielt werden. Gerade in ländlichen Regionen sind Freiwillige Feuerwehren unverzichtbar und benötigen bei lang andauernden Lagen entsprechende Ausstattung und Ablösekonzepte. Auch die Landwirtschaft leistet mit Wasser und Maschinen wichtige Unterstützung - diese Zusammenarbeit sollte künftig besser vorbereitet werden.
Nicht jedes Waldgebiet lässt sich zudem gleich bekämpfen: Schwer zugängliches Gelände, fehlendes Löschwasser oder munitionsbelastete Flächen erfordern vorbereitete, gebietsspezifische Konzepte.
Die dfeug fordert ein flächendeckendes Gesamtkonzept für NRW: bedarfsgerechte Ausstattung, verbindliche Waldbrandmodule, verpflichtende Aus- und Fortbildung, geeignete Schutzausrüstung, belastbare Personal- und Logistikkonzepte, gestärkte Freiwillige Feuerwehren sowie strukturierte Zusammenarbeit mit Landwirtschaft und Forst.
"Unsere Einsatzkräfte stehen bereit, wenn die Bevölkerung sie braucht", erklärt René Hill, stellvertretender Landesvorsitzender NRW der dfeug. "Klimaveränderungen zeigen: Waldbrandbekämpfung muss dauerhaft einen höheren Stellenwert bekommen. Unsere Aufgabe ist es jetzt, den Einsatzkräften dafür Ausbildung, Technik und Strukturen zur Verfügung zu stellen."
Über die dfeug
Die Deutsche Feuerwehr Gewerkschaft (dfeug) ist die Interessenvertretung der Einsatzkräfte bei Feuerwehren, im Rettungsdienst und in Leitstellen Deutschlands. Sie setzt sich seit 15 Jahren u.a. für faire Arbeitsbedingungen, angemessene Vergütung und die Verbesserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes ihrer Mitglieder ein.
Pressekontakt:
Marie Nitschmann
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