DJ ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Verdi ruft zu Warnstreiks an deutschen Seehäfen auf
Die Tarifauseinandersetzung an den deutschen Seehäfen verschärft sich. Die Gewerkschaft Verdi hat zu Warnstreiks aufgerufen. Betroffen seien Betriebe an den Standorten Hamburg, Bremerhaven, Bremen, Wilhelmshaven, Emden und Brake, so Verdi. Gestreikt werde bereits ab Beginn der Nachtschicht an diesem Montagabend für 24 Stunden. Zuvor hatten die Beschäftigten in einer Befragung das bisherige Angebot des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) abgelehnt. Verdi verhandelt für rund 11.000 Beschäftigte der Seehäfen.
Goldman Sachs: Fed könnte sich bei Kommunikation anderen Zentralbanken annähern
Analysten von Goldman Sachs sehen die Bemühungen von Fed-Chairman Kevin Warsh um eine weniger offene Kommunikation bisher ziemlich gelassen. In einer Analyse schreiben sie, dass die denkbaren Veränderungen der Kommunikation die Federal Reserve lediglich näher an das bei anderen großen Zentralbanken übliche Transparenzniveau bringen würde. Die Wirksamkeit der Geldpolitik dürfte nicht beeinträchtigt werden. Nach Aussage der Analysten Joseph Briggs und Megan Peters ist die Fed derzeit insofern transparenter als andere Zentralbanken, als sie Details zu den Wirtschafts- und Zinsprognosen der einzelnen FOMC-Mitglieder bereitstellt.
UPDATE2/Kanadische Inflation steigt im Juli auf 3 Prozent
Die kanadische Inflation hat sich im vergangenen Monat etwas stärker als erwartet beschleunigt, da die Preise an den Zapfsäulen erneut stark anstiegen. Der Kostendruck bleibt jedoch so begrenzt, dass nicht erwartet wird, dass die Zentralbank zu einer Anhebung der Zinssätze gedrängt wird. Der Verbraucherpreisindex stieg im Juli um 0,5 Prozent, wodurch die jährliche Inflationsrate auf 3 Prozent anstieg, wie die kanadische Statistikbehörde am Montag mitteilte.
Trump droht Oman
US-Präsident Donald Trump hat dem Oman mit Bombardierung gedroht, sollte dieser sich den Bemühungen der USA um ein Friedensabkommen mit dem Iran "in den Weg stellen". "Wenn sich der Oman in den Weg stellt, werden wir die Sch-- aus ihnen herausbomben", berichtete Fox News über Äußerungen Trumps in einem Telefoninterview am Montag. US-Streitkräfte könnten den Golfstaat angreifen, falls er die Blockade iranischer Schiffe in der Straße von Hormus störe, sagte Trump gegenüber Fox News. Iranische Unterhändler haben in den vergangenen Wochen Gespräche mit dem Oman über eine vorläufige Vereinbarung zur Regelung des Schiffsverkehrs durch die Meerenge geführt. Laut Fox News sagte Trump, die Blockade übe Druck auf den Iran aus, nannte jedoch keinen Zeitplan für die Beendigung des Konflikts und erklärte, er habe es nicht eilig.
+++ Konjunkturdaten +++
*US/NAHB-Hausmarktindex Aug 35 (Juli: 34)
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August 17, 2026 13:00 ET (17:00 GMT)
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