
Hohe Kali-Nachfrage trifft auf ein konzentriertes Angebot. Millennial Potash treibt Banio mit DFS, ESIA und vier neuen Bohrungen in die nächste Entwicklungsphase.
Anzeige/Werbung - Dieser Artikel erscheint im Auftrag von Millennial Potash Corp. · Die SRC swiss resource capital AG (SRC) unterhält mit Millennial Potash Corp. einen entgeltlichen, nicht erfolgsabhängigen IR-Beratervertrag. · Autor: freier Journalist. · Erstveröffentlichung: 18.08.2026, 5:35 Uhr Europe/Berlin. ·
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
der Kalimarkt liefert derzeit genau das Umfeld, in dem neue, geografisch diversifizierte Projekte an strategischer Bedeutung gewinnen können. K+S verwies am 12. August 2026 für das zweite Quartal ausdrücklich auf eine hohe Kali-Nachfrage, eine positive Preisentwicklung und gestiegene Absatzmengen. Gleichzeitig erwartet der Konzern weiterhin eine hohe Auslastung der weltweiten Kalikapazitäten.
Dahinter steht ein langfristiger Trend: Bis 2050 könnte die Weltbevölkerung nach aktuellen UN-Projektionen auf rund 9,6 Milliarden Menschen wachsen. Gleichzeitig bleiben Ackerflächen begrenzt. Kalium zählt neben Stickstoff und Phosphor zu den drei primären Pflanzennährstoffen und unterstützt unter anderem Wasserhaushalt, Stressresistenz sowie Qualität und Ertrag vieler Nutzpflanzen.
Hinzu kommt eine starke Konzentration des Angebots. Kanada, Russland und Belarus stellten 2024 zusammen rund 70,5% der weltweiten MOP-Produktion. Für große Agrarmärkte wächst damit der strategische Wert zusätzlicher Bezugsquellen außerhalb der etablierten Förderzentren.
Und genau hier wird Millennial Potash Corp. (WKN: A3DXEK) interessant.
6,01 Milliarden Tonnen - eine Ressourcendimension mit Gewicht

Das Banio-Projekt im Süden Gabuns verfügt über eine nach NI 43-101 berichtete Mineralressourcenschätzung mit Stichtag 11. November 2025. Sie umfasst:
- 648,19 Mio. Tonnen "gemessene"-Mineralressourcen mit 15,72% KCl, 1,80454 Mrd. Tonnen "angezeigte"-Mineralressourcen mit 15,57% KCl und 3,55949 Mrd. Tonnen "vermutete"-Mineralressourcen mit 15,61% KCl.
Insgesamt stehen damit rund 6,01 Mrd. Tonnen berichtete Mineralressourcen zu Buche. Allein die "gemessenen und angezeigten"-Mineralressourcen summieren sich auf rund 2,45 Mrd. Tonnen mit durchschnittlich 15,61% KCl.
Besonders spannend: Nach Angaben des Unternehmens bezieht sich die derzeitige Mineralressource auf lediglich rund 5% der gesamten Projektfläche. Das bedeutet nicht, dass sich die Ressource automatisch über die übrige Fläche fortsetzt. Es zeigt aber, warum das laufende Explorationsprogramm für die weitere Projektentwicklung so wichtig ist.
Mehr Fläche, mehr Kontrolle - und der Atlantik rückt näher
2026 wurde Banio auch strategisch breiter aufgestellt. Die Haute-Banio-Lizenz vergrößerte die Landposition um rund 20% auf nahezu 1.500 km². Teile der neuen Lizenz reichen bis an die Atlantikküste und eröffnen potenziell interessante Infrastruktur- und Exportkorridore.
Das ist ein wichtiger Punkt. Große Kali-Lagerstätten liegen häufig weit entfernt von ihren Absatzmärkten. Banio könnte dagegen langfristig Zugang zu Märkten in Brasilien, Afrika, Europa und an der US-Ostküste erhalten.
Noch existiert allerdings keine fertige Exportkette. Hafen-, Energie- und Transportlösungen werden derzeit im Rahmen der laufenden Machbarkeitsarbeiten untersucht. Erst Genehmigung, Finanzierung und Bau dieser Infrastruktur würden aus der geografischen Lage einen tatsächlich nutzbaren Kostenvorteil machen.
Parallel hat Millennial Potash (WKN: A3DXEK) seinen wirtschaftlichen Zugriff auf das Projekt deutlich erhöht. Seit April 2026 hält das Unternehmen 80% an Equatorial Potash, die über ihre gabunische Tochtergesellschaft Mayumba Potasse 100% des Banio-Projekts hält.
Nach Fertigstellung und Einreichung der "Definitive Feasibility Study" sowie weiteren vertraglich vorgesehenen Bar- und Aktienzahlungen besteht ein definierter Weg zum Erwerb der verbleibenden 20%. Damit nähert sich Millennial Potash nicht nur technisch, sondern auch strukturell einer stärkeren Kontrolle über Banio.
"PEA": Attraktive Kennzahlen - jetzt muss die "DFS" liefern
Einen ersten wirtschaftlichen Rahmen liefert die "Preliminary Economic Assessment" von 2024. Das Basisszenario modelliert eine mögliche Produktion von 800.000 Tonnen granuliertem MOP pro Jahr. Bei dieser Produktionsrate schätzt die "PEA" eine Minenlaufzeit von rund 56 Jahren, wobei die Berechnung von "NPV" und "IRR" lediglich auf den ersten 25 Projektjahren basieren.
Die Modellrechnung kommt auf einen nachsteuerlichen NPV(10) von 1,071 Mrd. USD, eine nachsteuerliche "IRR" von 32,6%, anfängliche Investitionen von 480 Mio. USD und modellierte Betriebskosten von 61 USD je Tonne gMOP.
Genau hier kommt die derzeit laufende "Definitive Feasibility Study" ("DFS") ins Spiel. Sie soll technische Auslegung, Kosten, Infrastruktur und Wirtschaftlichkeit auf eine wesentlich belastbarere Grundlage stellen.
Vier neue Bohrungen könnten den nächsten Entwicklungsschritt vorbereiten
Neben der "DFS" läuft seit Mai 2026 das Phase-3-Bohrprogramm. Vorgesehen sind vier kalispezifische Bohrlöcher über zusammen rund 4.000 Meter. Die Bohrungen testen mögliche Fortsetzungen südlich und westlich der bestehenden Mineralressource. Zwei der vier Bohrstellen befinden sich bereits auf Haute Banio.
Nach Unternehmensplanung soll das Programm im vierten Quartal 2026 abgeschlossen werden. Anschließend ist eine aktualisierte Mineralressourcenschätzung vorgesehen, die in die laufende "DFS" einfließen soll. Sollten die Ergebnisse die erwartete Fortsetzung der Mineralisierung bestätigen, könnten zusätzliche Mineralressourcen sowie gegebenenfalls eine Höherstufung einzelner Bereiche möglich werden. Genau darin liegt einer der wichtigsten kurzfristigen Katalysatoren der Banio-Story.
"DFS" und "ESIA": Ende 2026 wird zur entscheidenden Wegmarke
Parallel zur Exploration arbeitet ERCOSPLAN an der "DFS". Untersucht werden unter anderem Auflösungs- und Kriechverhalten, hydrogeologische Bedingungen, Prozessvarianten sowie Standort-, Pipeline-, Aufbereitungs- und Hafenoptionen. Das bisherige Projektkonzept sieht eine mögliche Entwicklung über Lösungsbergbau vor. Die konkrete technische Ausgestaltung und Wirtschaftlichkeit müssen jedoch erst durch die laufenden Arbeiten bestätigt werden.
Gleichzeitig läuft die Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung ("ESIA") unter Führung eines Artelia-Konsortiums. "DFS" und "ESIA" sollen nach Unternehmensplanung bis Ende 2026 abgeschlossen werden. Darauf aufbauend plant das Unternehmen einen Antrag auf eine Bergbaulizenz. Damit verschiebt sich Banio zunehmend von der Frage "Wie groß ist die Ressource?"hin zu der für Investoren entscheidenderen Frage: "Wie belastbar lässt sich daraus ein wirtschaftlich tragfähiges Projekt entwickeln?"
Finanz-Unterstützung aus den USA
Ein weiteres positives Signal kommt aus den USA. Die U.S. International Development Finance Corporation ("DFC") hat bis zu 3 Mio. USD an Projektentwicklungsmitteln zur Unterstützung der Machbarkeitsarbeiten zugesagt.
Für ein Entwicklungsprojekt ist die Einbindung einer US-Regierungsinstitution strategisch bemerkenswert. Nach Unternehmensangaben ist Millennial Potash für die laufenden "DFS"-, "ESIA"- und derzeit vorgesehenen Entwicklungsarbeiten ausreichend finanziert. Für Bau, Infrastruktur und Produktionsaufnahme wäre zu einem späteren Zeitpunkt dennoch eine erheblich umfangreichere Projektfinanzierung erforderlich.
Fazit: Aus Milliardenressource wird Schritt für Schritt ein konkretes Entwicklungsprojekt
Millennial Potash (WKN: A3DXEK) trifft derzeit auf eine interessante Konstellation: hohe Kali-Nachfrage, ein stark konzentrierter Weltmarkt und gleichzeitig ein Banio-Projekt, das technisch und strukturell deutlich reifer wird. Die rund 6,01 Mrd. Tonnen berichteten Mineralressourcen zeigen die Dimension. Der 80%-Projektanteil, die laufende "DFS" und "ESIA", das Phase-3-Bohrprogramm und die "DFC"-Unterstützung schaffen einen zunehmend konkreten Entwicklungspfad.
Die nächsten Schritte sind klar definiert: Bohrergebnisse, aktualisierte Mineralressourcenschätzung, "DFS", "ESIA", Genehmigungen, Infrastruktur und Finanzierung. Werden diese Meilensteine wie geplant erreicht, könnte Banio als zusätzliche, geografisch diversifizierte Kali-Lieferquelle am Atlantik deutlich an strategischem Gewicht gewinnen.
Gerade darin liegt die Investmentthese: Nicht die reine Größe der Mineralressource entscheidet über den zukünftigen Wert von Banio - sondern die Frage, wie konsequent Millennial Potash diese Größe nun in technische Machbarkeit, Genehmigungsfähigkeit und schließlich ein finanzierbares Entwicklungsprojekt überführt.
Aktuelle Unternehmensinformationen und Pressemeldungen von Millennial Potash Resources (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/millennial-potash-corp/ -)
Viele Grüße
Ihr
Marc Ollinger
Swiss Resource Capital AG
Quellen und Stand
Stand der redaktionellen Prüfung: 17.08.2026. Quellen: K+S Presseinformation Q2/H1 2026 vom 12.08.2026; Natural Resources Canada - Potash Facts; UN World Population Prospects 2024; Millennial Potash Corp.: PEA vom 23.04.2024, aktualisierte Mineralressourcenschätzung vom 29.12.2025, DFS-/DFC-Update Januar 2026, Haute-Banio-Lizenz vom 24.02.2026, Erhöhung des Projektanteils vom 15.04.2026, Phase-3-Start vom 12.05.2026 und Ministerbesuch vom 08.07.2026; Unternehmenswebsite und News-Übersicht, geprüft am 17.08.2026. Technische Angaben wurden aus öffentlichen Unternehmensmeldungen und NI-43-101-Unterlagen übernommen. Intro-Bild: stock.adobe.com
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