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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

TAGESTHEMA

Die BHP Group hat ihren Jahresnettogewinn um 9 Prozent gesteigert. Der bereinigte Gewinn legte noch stärker zu. Grund dafür sind die auf Rekordhöhen gestiegenen Preise für Kupfer, das mittlerweile der Hauptgewinnbringer des Unternehmens ist. BHP meldete einen Nettogewinn von 9,83 (Vorjahr: 9,02) Milliarden US-Dollar. Eine bereits angekündigte Abschreibung in Höhe von 2,3 Milliarden Dollar auf ein Kaliprojekt in Kanada belastete das Ergebnis. Bereinigt erzielte BHP einen Gewinn von 13,20 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 30 Prozent entspricht. Analysten hatten mit rund 12,66 Milliarden Dollar gerechnet. "Kupfer ist der Motor, der das Wachstum von BHP antreibt", sagte Chief Executive Officer Brandon Craig. BHP erzielte für sein Kupfer 35 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Ergebnis wurde auch durch höhere Preise für das vom Konzern geförderte Eisenerz und die Kokskohle gestützt. Der Verwaltungsrat beschloss eine Schlussdividende von 99 Cent je Aktie, womit sich die jährliche Ausschüttung des Bergbaukonzerns auf 1,72 Dollar je Aktie erhöht - der höchste Wert seit vier Jahren. Der Markt hatte laut Visible Alpha mit einer Jahresdividende von rund 1,54 Dollar je Aktie gerechnet.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

11:30 CN/Xiaomi Inc, Ergebnis 2Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

-US 
  14:30 Baubeginne/-genehmigungen Juli 
     Baubeginne 
     PROGNOSE: -6,1% gg Vm 
     zuvor:  +19,0% gg Vm 
     Baugenehmigungen 
     PROGNOSE: -0,5% gg Vm 
     zuvor:  -3,0% gg Vm 
 
  14:30 Import- und Exportpreise Juli 
     Importpreise 
     PROGNOSE: +0,1% gg Vm 
     zuvor:  +0,3% gg Vm 
 
  15:15 Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung Juli 
     Industrieproduktion 
     PROGNOSE: +0,4% gg Vm 
     zuvor:  +0,1% gg Vm 
     Kapazitätsauslastung 
     PROGNOSE: 76,4% 
     zuvor:  76,1% 
 

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.737,25  -0,4 
E-Mini-Future Nasdaq-100  29.863,50  -0,8 
S&P/ASX 200 (Sydney)     9.088,10  +0,2 
Topix-500 (Tokio)      4.145,75  -0,9 
Kospi (Seoul)        6.839,50  -2,0 
Shanghai-Composite      3.979,19  -0,1 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.341,01  -0,4 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Leichter - Deutlich gestiegene Ölpreise schüren Inflationssorgen und treiben die Renditen an den Anleihemärkten nach oben, weil damit Spekulationen über steigende Leitzinsen einhergehen. Lediglich in Sydney kann sich das Marktbarometer gut behaupten. Hier stützt ein Index für die Verbraucherstimmung, der den zweiten monatlichen Anstieg in Folge zeigt. Brent-Öl verteuert sich aktuell zwar nur moderat auf rund 91,50 Dollar, der Preis hatte aber am Vorabend noch einen Schub nach oben gemacht und liegt nun rund 4 Dollar höher als am Montag. Die Entwicklung spiegelt neue Unsicherheiten im Nahen Osten wider, weil die Aussicht auf eine Einigung zwischen den USA und Iran schwindet, was wiederum Sorgen um die Versorgung über die Straße von Hormus befeuert. Aktien aus dem Ölsektor ziehen mit den gestiegenen Ölpreisen an. Verkauft werden dagegen Technologieaktien und auch solche mit KI-Fantasie aus dem Chipsektor, obwohl Nvidia gerade erst ein weiteres großes Engagement in KI-Infrastruktur mitteilte. Der Chipriese will mit bis zu 105 Milliarden Dollar an Finanzierungen einen neuen OpenAI-Rechenzentrumskomplex in Ohio unterstützen. Unter anderem geht es in Tokio für Kioxia um 5,6 oder Murata Manufacturing um 9,0 Prozent nach unten. Advantest verlieren knapp 4 und Tokyo Electron 5,3 Prozent. In Hongkong fallen SMIC um 1,1 Prozent und Hua Hong um 3,9 Prozent, in Seoul Samsung Electronics um 0,7 Prozent. SK Hynix steigen dagegen um 2,7 Prozent.

WALL STREET

Dow-Jones     53.459,78 -0,5 
S&P-500      7.745,06 -0,5 
Nasdaq Composite 26.644,91 -0,3 
 
           Montag   Freitag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,108 Mrd 0,998 Mrd 
Gewinner        881   1.444 
Verlierer      1.893   1.291 
Unverändert       72     82 
 

Leichter - Die offensichtlich in eine Sackgasse geratenen Friedensgespräche im Nahen Osten sorgten für steigende Ölpreise und damit verbunden wieder zunehmende Inflationssorgen. Die Blicke waren entsprechend auch auf das Protokoll der Fed-Sitzung vom Juli am Mittwoch gerichtet. Für die Apple-Aktie ging es um 0,1 Prozent nach unten und reagierte kaum darauf, dass die US-Regierung Apple aufforderte, keine Speicherchips aus China zu kaufen. Chip- und Speicheraktien gehörten zu den größten Gewinnern. Sandisk sprangen um 8,9 Prozent, Marvell um 5,5 und Micron um 4,1 Prozent. Unterstützt wurde dies durch einen Bloomberg-Bericht vom späten Freitag, wonach der Umsatz von Anthropic im zweiten Quartal um das 14-fache gestiegen sei. Dies sei ein Zeichen für die stark anziehende KI-Nachfrage, was nach Ansicht von Analysten die jüngste Nervosität über die Beständigkeit des Handels lindern könnte. SpaceX stiegen um 4,4 Prozent, nachdem eine Flut von Börsenmitteilungen das Ausmaß der Investitionen von institutionellen Anlegern und der Technologiebranche in das Unternehmen von Elon Musk offengelegt hatte. So gab Nvidia bekannt, fast 123 Millionen Aktien zu besitzen und Alphabets hält eine Beteiligung von 7,2 Prozent. Der Stiftungsfonds der Harvard University gab separat eine Beteiligung an SpaceX im Wert von 2,2 Milliarden US-Dollar bekannt.

US-ANLEIHEN

Rendite  +/- Tageshoch Tagestief 
2 Jahre     4,18 +1,00    4,18    4,15 
10 Jahre    4,73 +0,03    4,72    4,67 
 

Die Renditen am US-Anleihemarkt stiegen weiter vor dem Hintergrund steigender Ölpreise und damit zunehmender Inflations- und Zinserhöhungsspekulationen.

DEVISEN

zuletzt +/- %     00:00   Mo, 09:32 % YTD 
EUR/USD   1,1573  -0,1     1,1579     1,1608  -1,5 
EUR/JPY   184,78  +0,1     184,63     184,44  +0,4 
EUR/GBP   0,8546  -0,0     0,8547     0,8554  -1,9 
USD/JPY   159,64  +0,1     159,43     158,87  +1,9 
USD/KRW  1.410,44  -0,4    1.415,48    1.412,89  -2,1 
USD/CNY   6,7433  +0,1     6,7399     6,7385  -3,6 
USD/CNH   6,7453  +0,1     6,7419     6,7384  -3,3 
USD/HKD   7,8443  0,0     7,8441     7,8454  +0,8 
AUD/USD   0,7099  -0,1     0,7103     0,7123  +6,4 
NZD/USD   0,5879  -0,4     0,5900     0,5923  +2,1 
BTC/USD 64.173,41  -0,3   64.355,06   63.534,34 -26,8 
 

Der Dollar tendierte zum Euro insgesamt seitwärts, nachdem er zwischenzeitlich weiter nachgegeben, sich im Späthandel aber wieder erholt hatte. Zuletzt kostete er im US-Handel rund 1,1580 je Euro.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold   4.394,61  -0,5  -20,58    4.415,19 
Silber    65,11  -1,0   -0,69      65,80 
Platin  1.750,25  -1,1  -19,89    1.770,14 
 

Der Goldpreis legte zu. Die Feinunze erhöhte sich um gut 1 Prozent auf 4.423 Dollar.

ÖL

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   85,03  +0,6   0,53      84,5 
Brent/ICE   91,28  +0,5   0,41      90,87 
 

Für die Ölpreise ging es nach oben. Ein Barrel der Sorte Brent verteuerte sich um 2,7 Prozent auf 90,87 Dollar. Händler verwiesen auf die ins Stocken geratenen Verhandlungen über die Wiederöffnung der Straße von Hormus. US-Präsident Trump hatte gesagt, er habe es nicht eilig, den Konflikt beizulegen. Auftrieb erhielten die Preise auch von der Nachricht, dass der Iran einen Öltanker der Emirate in der Meerenge aufgebracht habe.

MELDUNGEN SEIT MONTAG 20.00 UHR

ALPHABET

Die Tochter Google hat Zulieferern mitgeteilt, ab dem kommenden Jahr alle seine Pixel-Produkte außerhalb Chinas zu produzieren. Dies berichtet Nikkei unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen, die dabei auf die andauernden Spannungen zwischen den USA und China verwiesen.

ALPHABET ( SPIRIT AIRLINES

Google hat eine Auktion zum Kauf einer enormen Menge an Daten von der inzwischen eingestellten Fluggesellschaft gewonnen und zahlt dafür 10 Millionen Dollar.

COCHLEAR

hat die Dividende nach einem Rückgang des Jahresgewinns um 18 Prozent drastisch gekürzt. Cochlear meldete einen bereinigten Nettogewinn von 322,4 Millionen Australischen Dollar. Analysten hatten 309,8 Millionen getippt. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Hörgerätespezialist mit 330 bis 350 Millionen Australischen Dollar, der Konsens lagb zuletzt bei 340,3 Millionen. Der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr war mit 2,34 Milliarden Australischen Dollar weitgehend unverändert und entsprach dem Konsens, stieg jedoch währungsbereinigt um 2 Prozent. Der Nettogewinn fiel um 62 Prozent auf 147,3 Millionen Australische Dollar. Die Bruttomarge sank auf 71 von 74 Prozent wegen eines geringer als erwarteten Umsatzwachstums in den margenstarken Industrieländern und gestiegenen Verkäufen im unteren Preissegment in China.

LIQUID NAILS

Ein US-Gericht hat dem Antrag der US-Wettbewerbsbehörde FTC stattgegeben, Henkel an dem Erwerb des US-Unternehmens Liquid Nails zu hindern. Liquid Nails ist ein Konkurrent von Henkels Bauklebstoffmarke Loctite.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/cln/gos

(END) Dow Jones Newswires

August 18, 2026 01:53 ET (05:53 GMT)

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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