Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Ein Seufzer der Erleichterung ging in der vergangenen Handelswoche durch die Kapitalmärkte, als die Zahlen zur Verbraucherpreisentwicklung in den USA für den Juli eine leichte Entspannung des Inflationsklimas anzeigten, so die DekaBank.Zusammen mit dem recht schwachen Arbeitsmarktbericht aus der Vorwoche habe dies bedeutet, dass sich die Gefahr einer Überhitzung der US-Wirtschaft etwas geringer darstellen würde. Die US-Notenbank müsste entsprechend zumindest im September nicht an der Zinsschraube drehen. Die Aktien- und Anleihemärkte hätten freundlich reagiert. In Deutschland sei der DAX auf neue Höchststände geklettert. Allerdings müsse klar gesehen werden, dass sich solche Einschätzungen gegenwärtig im Wochentakt ändern würden. Viele Volkswirtschaften würden seit Jahren von ungewöhnlichen Faktoren beeinflusst. Energiepreissteigerungen, die Technologierevolution durch Künstliche Intelligenz oder die Einführungen von Handelsschranken würden massiv die Unsicherheiten erhöhen, wie sich Wachstum, Inflation und Finanzmärkte langfristig entwickeln würden. Dazu kämen kurzfristige Einflüsse wie die große Trockenheit in Europa, die Produktion und Preise für einige Monate kräftig durcheinanderwirbeln würden. Trotz dieser Belastungsfaktoren würden die Stimmungsbarometer für die deutsche Konjunktur nach oben zeigen. Zwar kämen sie alle aus dem tiefroten Bereich, aber Konsum und Investitionen würden auch in Deutschland leichte Anzeichen einer Erholung zeigen. Weiterhin kaum ein Thema an den Märkten sei der unklare Status der Straße von Hormus. Obwohl offiziell geschlossen, zeige sich, dass doch nennenswerte Mengen an Rohöl aus dem Persischen Golf über diesen Transportweg die Weltmärkte erreichen würden. Zusammen mit einem immer noch hohen Ölpreis, der die Nachfrage zurückdränge, sei der Weltrohölmarkt nicht mehr so stark gestresst wie noch vor einigen Monaten. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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