Wiesbaden (ots) -
Nach der Hitze kommen die Unwetter - oft verbunden mit starken Regenfällen. Dadurch steigt das Aquaplaning-Risiko, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Um die Unfallgefahr zu senken, lohnt sich die regelmäßige Kontrolle des Reifendrucks.
Aquaplaning wird nicht umsonst oft "Wasserglätte" genannt. "Wenn zu viel Wasser auf den Straßen steht, können Reifen 'aufschwimmen' - sie verlieren den Kontakt zur Straße. Das Auto rutscht dann weg wie im Winter auf Eis", erklärt Roland Richter, Verkehrsexperte bei der R+V Versicherung. Ein Risiko besteht überall dort, wo der Regen nicht richtig ablaufen kann. "Vor allem in Senken, in Unterführungen und unter Brücken sowie bei Spurrillen ist Vorsicht geboten", so Richter weiter.
Bei Wetterwarnungen mit Starkregen sollten Autofahrer jederzeit auf Aquaplaning eingestellt sein. "Wer auf nasser Fahrbahn unterwegs ist, behält am besten die vorausfahrenden Fahrzeuge im Auge: Erzeugen sie Wasserfontänen, ist das ein Hinweis auf die Gefahr von Aquaplaning", sagt R+V-Experte Richter.
Risiko schon vor der Fahrt verringern
Zusätzlich lässt sich das Unfallrisiko im Vorfeld senken: Der Zustand der Reifen ist ein wichtiger Faktor. "Je geringer die Profiltiefe, desto eher verlieren die Reifen bei Regen den Kontakt zur Fahrbahn", sagt Richter. Grund dafür: Die Rillen können das Wasser dann nicht mehr so gut ableiten. Am sichersten sind Profiltiefen von mehr als vier Millimetern. Auch der Reifendruck spielt eine Rolle. Ist er zu gering, erhöht sich die Angriffsfläche und das Wasser läuft ebenfalls schlechter ab. Kritisch ist vor allem die Fahrt mit älteren Reifen, bei denen der Druck längere Zeit nicht überprüft wurde.
Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
- Setzt plötzlich starker Regen ein, heißt das: runter vom Gas und möglichst nicht bremsen. Denn Bremsen kann bei Aquaplaning nur sehr schwer dosiert werden - und blockierende Räder verstärken den Aquaplaning-Effekt. Zudem kann das Auto ins Schleudern geraten, wenn es wieder Bodenkontakt bekommt.
- Nicht Gegenlenken: Bei heftigen Lenkbewegungen wirken starke Kräfte auf das Fahrzeug, wenn es wieder Haftung hat.
- Wenn die Räder die Bodenhaftung verlieren, können Autofahrer zusätzlich die Kupplung treten oder auskuppeln.
Pressekontakt:
R+V-Infocenter
06172/9022-131
ruv-infocenter@arts-others.de
http://infocenter.ruv.de
Original-Content von: R+V Infocenter, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/63400/6335428
Nach der Hitze kommen die Unwetter - oft verbunden mit starken Regenfällen. Dadurch steigt das Aquaplaning-Risiko, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Um die Unfallgefahr zu senken, lohnt sich die regelmäßige Kontrolle des Reifendrucks.
Aquaplaning wird nicht umsonst oft "Wasserglätte" genannt. "Wenn zu viel Wasser auf den Straßen steht, können Reifen 'aufschwimmen' - sie verlieren den Kontakt zur Straße. Das Auto rutscht dann weg wie im Winter auf Eis", erklärt Roland Richter, Verkehrsexperte bei der R+V Versicherung. Ein Risiko besteht überall dort, wo der Regen nicht richtig ablaufen kann. "Vor allem in Senken, in Unterführungen und unter Brücken sowie bei Spurrillen ist Vorsicht geboten", so Richter weiter.
Bei Wetterwarnungen mit Starkregen sollten Autofahrer jederzeit auf Aquaplaning eingestellt sein. "Wer auf nasser Fahrbahn unterwegs ist, behält am besten die vorausfahrenden Fahrzeuge im Auge: Erzeugen sie Wasserfontänen, ist das ein Hinweis auf die Gefahr von Aquaplaning", sagt R+V-Experte Richter.
Risiko schon vor der Fahrt verringern
Zusätzlich lässt sich das Unfallrisiko im Vorfeld senken: Der Zustand der Reifen ist ein wichtiger Faktor. "Je geringer die Profiltiefe, desto eher verlieren die Reifen bei Regen den Kontakt zur Fahrbahn", sagt Richter. Grund dafür: Die Rillen können das Wasser dann nicht mehr so gut ableiten. Am sichersten sind Profiltiefen von mehr als vier Millimetern. Auch der Reifendruck spielt eine Rolle. Ist er zu gering, erhöht sich die Angriffsfläche und das Wasser läuft ebenfalls schlechter ab. Kritisch ist vor allem die Fahrt mit älteren Reifen, bei denen der Druck längere Zeit nicht überprüft wurde.
Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
- Setzt plötzlich starker Regen ein, heißt das: runter vom Gas und möglichst nicht bremsen. Denn Bremsen kann bei Aquaplaning nur sehr schwer dosiert werden - und blockierende Räder verstärken den Aquaplaning-Effekt. Zudem kann das Auto ins Schleudern geraten, wenn es wieder Bodenkontakt bekommt.
- Nicht Gegenlenken: Bei heftigen Lenkbewegungen wirken starke Kräfte auf das Fahrzeug, wenn es wieder Haftung hat.
- Wenn die Räder die Bodenhaftung verlieren, können Autofahrer zusätzlich die Kupplung treten oder auskuppeln.
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