Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
Thema heute: TÜV SÜD gibt coole Ratschläge zum Kauf von Eismaschinen
Ob cremiges Pistazieneis, fruchtiges Sorbet oder proteinreicher Frozen Yogurt - selbst gemachtes Eis erlebt seit einiger Zeit einen regelrechten Boom. Moderne Eismaschinen versprechen schnellen Eisgenuss zu Hause und ermöglichen es, Zutaten individuell auszuwählen und auf persönliche Vorlieben abzustimmen.
Das Spektrum reicht dabei von kompakten Geräten mit Kühlbehälter bis hin zu Modellen mit integriertem Kompressor. Worauf Verbraucher beim Kauf achten sollten, erklärt der TÜV SÜD. Denn nicht jede Eismaschine passt zu jedem Haushalt, sagt man dort. "Entscheidend ist vor allem, wie häufig das Gerät genutzt wird und welche Ansprüche die Verbraucher an Komfort, Kapazität und Zubereitung haben."
Schnell einsatzbereit oder platzsparend?
Grundsätzlich wird zwischen Eismaschinen mit integriertem Kompressor und Geräten mit vorgekühltem Behälter unterschieden. Kompressor-Modelle übernehmen die Kühlung selbstständig und können jederzeit verwendet werden. Das spart Vorbereitungszeit. Je nach Modell und Rezept ist das Eis häufig nach etwa 20 bis 40 Minuten fertig. Dafür benötigen die Geräte mehr Platz in der Küche und sind oft teurer in der Anschaffung.
Modelle mit Kühlbehälter sind kompakter und günstiger, erfordern aber etwas Vorlaufzeit. Der Behälter muss vor der Nutzung mehrere Stunden ins Gefrierfach gelegt werden, weshalb dafür ausreichend Platz vorhanden sein sollte. Für ein gutes Ergebnis sollten außerdem die Zutaten und die Eismasse vor der Zubereitung gut durchgekühlt sein. Die eigentliche Zubereitung dauert je nach Gerät und Rezept meist etwas länger.
Die passende Größe für den eigenen Bedarf
Viele Verbraucher orientieren sich zunächst an der Leistung oder an Zusatzfunktionen. Im Alltag ist allerdings häufig entscheidender, wie viel Eis tatsächlich benötigt wird. Kleine Geräte eignen sich gut für einzelne Portionen oder kleinere Haushalte. Familien oder Haushalte mit mehreren Personen profitieren dagegen von einem größeren Fassungsvermögen. Gleichzeitig benötigen größere und leistungsstärkere Geräte meist mehr Platz und sind während des Betriebs oft deutlich zu hören. "Wer nur gelegentlich Eis zubereitet, muss nicht zwingend zu einem größeren Modell mit Kompressor greifen", so der TÜV SÜD.
Reinigung und Hygiene nicht unterschätzen
Da bei der Eisherstellung häufig Milchprodukte, Sahne oder frische Zutaten verarbeitet werden, spielen Reinigung und Hygiene eine wichtige Rolle. Verbraucher sollten deshalb darauf achten, dass sich alle relevanten Teile möglichst leicht reinigen lassen. Herausnehmbare und spülmaschinengeeignete Komponenten erleichtern die Reinigung deutlich.
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