Anzeige
Mehr »
Dienstag, 22.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Auf diese Liste kann man sich nicht einkaufen!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
751 Leser
Artikel bewerten:
(2)

XETRA-SCHLUSS/Teures Öl und steigende Zinsen bremsen den DAX aus

DJ XETRA-SCHLUSS/Teures Öl und steigende Zinsen bremsen den DAX aus

DOW JONES--Mit einem kräftigen Minus hat der deutsche Aktienmarkt am Dienstag den Handel beendet. Das Umfeld trübte sich zusehends ein, steigende Zinsen und ein höherer Ölpreis belasteten die Risikostimmung unter den Investoren. Die Rendite der Bundesanleihen mit einer Laufzeit von fünf Jahren notiert bei knapp drei Prozent. Dies wird zunehmend als eine Alternative gegenüber einem Aktien-Investment gesehen. Zudem ist die Lage im Nahen Osten weiter schwer einzuschätzen, eine friedliche Lösung zwischen den USA und dem Iran und ein Ende des Krieges nicht abzusehen. Brent kostete knapp 92 Dollar je Fass, damit droht eine erneut steigende Inflation und weiter steigende Zinsen. Derweil nahmen Anleger nahe dem DAX-Rekordhoch Gewinne mit, der deutsche Leitindex schloss 0,8 Prozent tiefer bei 26.128 Punkten. Der ZEW-Index, der sowohl bei der Konjunkturlage als auch den -erwartungen deutlich über den Erwartungen ausgefallen war, setzte keinen positiven Impuls.

Mit Blick auf die kommenden Monate positionierten sich Anleger vorsichtiger. Zu den Gewinnern im DAX gehörte die Deutsche Telekom mit einem Plus von 1,7 Prozent, aber auch Beiersdorf und Munich Re legten um bis zu 1,3 Prozent zu. Infineon stellte mit Minus 7,6 Prozent den größten Verlierer im DAX, aber auch Siemens Energy (-5,2%) und Schwergewicht Siemens (-2,3%) belasteten den Index.

Technologie-Werte wie Aixtron, Suss Microtec oder Elmos Semiconductor schlossen im MDAX bis zu 8,8 Prozent im Minus.

Die britische Frasers Group gewinnt immer mehr die Kontrolle bei Hugo Boss und zahlt für die schleichende Übernahme laut den Analysten der DZ Bank nur einen "Sparpreis". Neben der direkten Beteiligung von rund 48 Prozent belaufe sich die Gesamtposition über verkaufte Put-Optionen auf rund 78 Prozent. Die Aktie von Hugo Boss verlor 0,4 Prozent.

Die im SDAX notierte Asta Energy Solutions (+7,3%) wird angesichts der anhaltend starken Nachfrage nach Komponenten für die Strominfrastruktur optimistischer mit Blick auf die Gewinnprognose 2026. Das Unternehmen, das seit Ende Januar an der Börse notiert und Zulieferer für namhafte Hersteller von Hochleistungstransformatoren und Generatoren ist, rechnet nunmehr mit einem bereinigten EBITDA zwischen 60 und 64 Millionen Euro.

Für die Aktie von 1&1 ging es im SDAX sogar um 8,3 Prozent nach oben. Großaktionär United Internet will bis zu sechs Millionen Aktien zu marktschonenden Konditionen zukaufen. United Internet hält laut Refinitiv 86,46 Prozent der Aktien, die 90 Prozent-Hürde dürfte das Ziel sein. United Internet verloren 0,1 Prozent.

=== 
Index     zuletzt* +/- % +/- % YTD 
DAX       26.128  -0,8    6,8 
DAX-Future   26.206  -0,6    7,1 
XDAX      26.143  -0,7    6,4 
MDAX      31.840  -1,6    4,2 
TecDAX      4.052  -1,0    12,1 
SDAX      18.426  -0,3    7,2 
        zuletzt +/- Ticks 
Bund-Future   123,74 -47,0 
*gerundet 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/ros

(END) Dow Jones Newswires

August 18, 2026 11:59 ET (15:59 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.