DJ ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Britische Arbeitsmarktdaten stützen Zinspause der BoE
Die jüngsten Daten vom britischen Arbeitsmarkt dürften die Währungshüter der Bank of England in ihrer Haltung bestärken, die Zinsen beizubehalten, schreibt Rob Wood von Pantheon Macroeconomics in einer Research Note. "Das etwas schwächer als erwartet ausgefallene Bild am Arbeitsmarkt deute darauf hin, dass sich der Arbeitsmarkt immer noch entspanne, aber jetzt nur noch sehr allmählich", meint er. Das Lohnwachstum bewege sich in einem Bereich, der durchaus mit dem Inflationsziel vereinbar sei, dürfte sich aber kaum weiter verlangsamen und könnte sich in den kommenden Monaten sogar etwas beschleunigen, meint Wood. Die Löhne im Privatsektor ohne Boni hätten mit 4,8 Prozent den stärksten monatlichen Zuwachs seit Dezember verzeichnet, merkt er an.
US-Industrieproduktion im Juli gestiegen
Die US-Industrieproduktion ist im Juli laut Daten der US-Notenbank Federal Reserve erneut gestiegen. Die Produktion stieg im vergangenen Monat um 0,2 Prozent und verlangsamte sich damit gegenüber den revidierten Werten vom Juni. Von The Wall Street Journal befragte Analysten hatten einen Anstieg von 0,4 Prozent erwartet.
Märkte am Golf blicken auf Schifffahrt in Straße von Hormus
Die Märkte am Golf dürften sich diese Woche weiterhin darauf konzentrieren, ob die Verhandlungen über die Straße von Hormus zu einer sichtbaren Verbesserung der Schifffahrtsaktivitäten führen, so Iridium Advisors. Höhere Ölpreise stützen die regionalen Märkte nicht mehr einheitlich, da die Anleger laut der Firma zwischen Unternehmen unterscheiden, die von engeren Energie- und Logistikmärkten profitieren, und solchen, die einem langsameren Handel, Reiseunterbrechungen oder Margendruck ausgesetzt sind. Die letzte große Welle von Telefonkonferenzen zu den Ergebnissen des zweiten Quartals dürfte ebenfalls im Fokus bleiben, so Iridium. In dieser Woche seien 26 davon angesetzt, bevor sich der Berichtskalender ausdünne.
+++ Konjunkturdaten +++
*US/Index ausstehende Hausverkäufe Juli -2,2% gg Vorjahr - NAR
*US/Index ausstehende Hausverkäufe Juli -2,3% gg Vm auf 71,2 - NAR
*US/Redbook: Einzelhandelsumsatz erste 2 Wochen Aug +8,0% gg Vorjahr
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August 18, 2026 13:00 ET (17:00 GMT)
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