Berlin (ots) -
Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Brandenburg, Günther Fuchs, hat am Mittwoch im rbb24 Inforadio vor einem massiven Lehrermangel im kommenden Schuljahr gewarnt.
Fuchs sagte, man dürfe nicht nur auf die Homepage des Potsdamer Bildungsministeriums schauen, mit derzeit 120 Stellenangeboten.
"Wir erleben zurzeit auch, dass Zusagen von Lehrkräften, in Brandenburg ihren Dienst aufzunehmen, nicht eingehalten werden. Das heißt also, wir haben eine deutlich höhere Ausfallquote von Lehrerinnen und Lehrern. Und in diesem Jahr haben wir mehr Schülerinnen und Schüler im System."
Als Folge werde es noch vollere Klassen geben, warnte Fuchs: "Ich habe eine Blitzumfrage unter den Personalräten gemacht. Und dort gehen wir davon aus, dass circa 300 bis 320 Stellen nicht besetzt sind."
Laut Fuchs verschärft sich die Situation vor allem in den Regionen, in denen schon in der Vergangenheit zu wenige Lehrerinnen und Lehrer eingestellt werden konnten. Dort lägen fast keine Bewerbungen vor.
Zu den Neueinstellungen sagte der Brandenburger GEW-Vorsitzende: "Wenn wir uns die Zahlen der Einstellungen anschauen, dann sind die Stellen am wenigsten mit ausgebildeten Lehrkräften besetzt worden, sondern wir haben viele Seiteneinsteigende eingestellt."
Das Interview können Sie hier hören: https://ots.de/BAUQVS
Pressekontakt:
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rbb24 Inforadio
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Tel.: 030 - 97993 - 37400
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/51580/6335979
Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Brandenburg, Günther Fuchs, hat am Mittwoch im rbb24 Inforadio vor einem massiven Lehrermangel im kommenden Schuljahr gewarnt.
Fuchs sagte, man dürfe nicht nur auf die Homepage des Potsdamer Bildungsministeriums schauen, mit derzeit 120 Stellenangeboten.
"Wir erleben zurzeit auch, dass Zusagen von Lehrkräften, in Brandenburg ihren Dienst aufzunehmen, nicht eingehalten werden. Das heißt also, wir haben eine deutlich höhere Ausfallquote von Lehrerinnen und Lehrern. Und in diesem Jahr haben wir mehr Schülerinnen und Schüler im System."
Als Folge werde es noch vollere Klassen geben, warnte Fuchs: "Ich habe eine Blitzumfrage unter den Personalräten gemacht. Und dort gehen wir davon aus, dass circa 300 bis 320 Stellen nicht besetzt sind."
Laut Fuchs verschärft sich die Situation vor allem in den Regionen, in denen schon in der Vergangenheit zu wenige Lehrerinnen und Lehrer eingestellt werden konnten. Dort lägen fast keine Bewerbungen vor.
Zu den Neueinstellungen sagte der Brandenburger GEW-Vorsitzende: "Wenn wir uns die Zahlen der Einstellungen anschauen, dann sind die Stellen am wenigsten mit ausgebildeten Lehrkräften besetzt worden, sondern wir haben viele Seiteneinsteigende eingestellt."
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